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Transfette

Versteckte Fettquellen verstehen – 10 Hinweise

Sie sind kaum direkt erkennbar – und doch in vielen Lebensmitteln enthalten: Transfette. Vor allem in industriell verarbeiteten Produkten wie Gebäck, Snacks oder Fertiggerichten sind sie häufig zu finden. Lange galten sie als praktisch, da sie die Haltbarkeit von Lebensmitteln erhöhen und deren gewünschte Konsistenz unterstützen. Doch wie lassen sich solche Fettquellen im Alltag möglichst bewusst erkennen und reduzieren?
  • Transfette in Lebensmitteln gezielt erkennen

Transfette kommen vor allem in stark verarbeiteten Produkten vor. Dazu zählen Fertiggerichte, Backwaren, Fast Food, frittierte Speisen sowie süsse und salzige Snacks. Auch Brotaufstriche, Saucen, Dips und sogar Müsli können relevante Mengen enthalten.

  • Tierische Quellen nicht unterschätzen

Berücksichtigen Sie, dass Transfette nicht nur in Industrieprodukten vorkommen. Auch Käse, Butter, Sahne sowie Fleisch von Wiederkäuern liefern kleinere Mengen. Diese Quellen sind Teil einer normalen Ernährung, sollten aber bewusst eingeordnet werden.

  • Zutatenlisten sorgfältig prüfen

Lesen Sie beim Einkauf konsequent die Zutatenliste. Hinweise wie „teilweise gehärtet“, „vollständig gehärtet“ oder „gehärtetes pflanzliches Fett“ können auf enthaltene Transfette hindeuten und helfen Ihnen, eine informierte Entscheidung zu treffen.

  • Orientierung an Empfehlungen nutzen

Nutzen Sie Richtwerte zur Orientierung: Es wird empfohlen, dass Transfette weniger als ein Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen.

  • Frisch kochen bevorzugen

Bereiten Sie Mahlzeiten möglichst frisch zu Hause zu. So behalten Sie die Kontrolle über die verwendeten Zutaten und können gezielt auswählen, welche Fette und Öle zum Einsatz kommen.

  • Qualität bei Milchprodukten beachten

Bevorzugen Sie, wenn möglich, Milch und Milchprodukte aus biologischer Landwirtschaft oder Weidehaltung. Diese können tendenziell geringere Mengen an Transfetten enthalten.

  • Geeignete Öle richtig einsetzen

Verwenden Sie empfindliche, ungesättigte Pflanzenöle vorzugsweise in der kalten Küche oder geben Sie diese erst nach dem Kochen über die Speisen. So bleibt ihre Qualität besser erhalten.

  • Hitzestabile Fette beim Braten wählen

Achten Sie beim Braten auf die richtige Fettwahl. Für hohe Temperaturen eignen sich hitzestabile Fette wie Kokosfett, Ghee oder raffinierte Öle, während empfindlichere Fette eher für moderate Temperaturen geeignet sind.

  • Überhitzung von Fetten vermeiden

Lassen Sie Fette und Öle beim Erhitzen nicht zu stark rauchen oder verbrennen. Sobald Rauch entsteht oder die Butter dunkel wird, sollte das Fett nicht weiter verwendet werden.

  • Öl nicht mehrfach verwenden

Verzichten Sie darauf, bereits verwendetes Öl erneut zu erhitzen. Durch wiederholtes Erhitzen können sich unerwünschte Stoffe bilden, weshalb ein Wechsel sinnvoll ist.