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Silizium

10 Tricks für mehr natürliche Stabilität

Ob als Bestandteil von Cremes oder als Ergänzung zum Alltag: Silizium wirkt im Verborgenen, stärkt die Struktur und kann den natürlichen Erneuerungsprozess der Haut unterstützen. Gerade bei dünner werdendem Haar, brüchigen Nägeln oder nachlassender Hautspannung gewinnt dieser Baustein an Bedeutung. Doch wie wird Silizium gezielt eingesetzt?
  • Tagesbedarf und Aufnahme

Der geschätzte Tagesbedarf liegt in der Literatur meist zwischen 20 und 50 mg. Da der Körper Silizium nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Beachten Sie, dass diese Zahlen je nach Quelle variieren und nur zur Orientierung dienen.

  • Flüssiges Silizium ist besser verfügbar

Der Körper kann Silizium in gelöster Form deutlich besser aufnehmen. Deshalb sind mineralreiche Getränke und Mineralwasser oft ergiebigere Quellen als feste Lebensmittel. Achten Sie auf den Kieselsäuregehalt in den Angaben auf Mineralwasserflaschen.

  • Mineral- und Thermalwässer prüfen

Der Gehalt im Grundwasser kann regional stark schwanken (z. B. 0-20 mg/l), bei Thermal- oder Heilwässern sind deutlich höhere Werte möglich (in manchen Wässern 9.7-133 mg). Prüfen Sie bei Interesse die Mineralstoffangaben des jeweiligen Wassers.

  • Getreide besonders hervorheben

Vor allem (Vollkorn-)Getreide enthält viel Silizium, da es in den äusseren Schichten des Korns sitzt. Produkte wie Vollkornbrot, Müsli oder Haferflocken sind deshalb sinnvolle Bestandteile einer siliziumreicheren Ernährung.

  • Hafer und Hirse als Spitzenreiter

Einige Quellen nennen für Hafer und Hirse sehr hohe Werte (in einer Quelle ca. 400 mg pro 100 g). Beachten Sie bitte, dass solche Angaben je nach Herkunft und Messmethode stark schwanken können.

  • Weitere Lebensmittel mit nennenswertem Siliziumgehalt

Auch Kartoffeln, Paprika, Spinat, Reis, Hülsenfrüchte und Erdnüsse enthalten Silizium. Kartoffeln enthalten rund 60 mg/100 g, Erdnüsse circa 50 mg/100 g, Bananen etwa 8 mg/100 g und Linsen nur wenige mg.

  • Ballaststoffe als Hinweis auf Siliziumgehalt

Generell gilt: Je höher der Faseranteil eines Lebensmittels, desto höher ist in der Regel auch der Siliziumgehalt. Vollkornprodukte und faserreiches Gemüse sind daher doppelt vorteilhaft.

  • Bier und Wein als praktische Lieferanten

Bier enthält relativ viel Silizium, da Gerste und Hopfen Silizium liefern. Typische Bereiche in Getränken liegen laut Quelle bei etwa 30-60 mg/l für Bier und 30-45 mg/l für Wein. Nutzen Sie solche Getränke verantwortungsvoll und berücksichtigen Sie die Aspekte des Alkoholkonsums.

  • Alterungsprozesse und Nährstoffveränderung

Mit zunehmendem Alter nehmen Kollagen, Hyaluronsäure und auch Silizium im Gewebe ab. Dies kann zu Elastizitätsverlust und Faltenbildung führen. Silicium allein ist kein Wundermittel, kann aber Teil einer ganzheitlichen Strategie zur Unterstützung des Strukturgewebes sein.

  • Unterschiedliche Formulierungen kennen

Es gibt Verfahren, Silicium aus Pflanzen, Algen oder Flechten zu extrahieren und so besser löslich zu machen. Eine Möglichkeit ist die Stabilisierung von Orthokieselsäure mit marinem Kollagen. Achten Sie bei Präparaten auf Hinweise zur Bioverfügbarkeit.

editorial.facts

  • Silizium stärkt Bindegewebe und Knochen: Es fördert Kollagen und Elastin, bindet Wasser und unterstützt so die Elastizität der Haut, die Qualität von Nägeln und Haaren sowie die Stabilität von Gelenken und Knochen.
  • Silizium wird überwiegend über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Wie viel der Körper tatsächlich nutzt, hängt stark von der chemischen Gestalt (z. B. Löslichkeit) ab.
  • Silizium macht rund 27.6 % der Erdkruste aus und kommt fast ausschliesslich in gebundener Form vor, zum Beispiel in Sand oder Quarz.