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Magnesium

10 Tipps, die Ihnen mehr Magnesium-Power verleihen

Magnesium ist weit mehr als nur ein Mineralstoff – es ist ein wahrer Alleskönner für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden. Es unterstützt die Muskeln, stärkt das Nervensystem und verleiht der Haut neue Ausstrahlung. Doch wie lässt sich der Körper optimal mit Magnesium versorgen, und welche Rolle spielt das Mineral im Alltag?
  • Integrieren Sie magnesiumreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan

Mandel, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und Sesam sind besonders magnesiumreich und sollten regelmässig auf Ihrem Speiseplan stehen. Sie zählen zu den magnesiumreichsten Lebensmitteln und eignen sich hervorragend als Snack oder zur Ergänzung von Salaten und Müsli. 

  • Bevorzugen Sie Vollkornprodukte

Setzen Sie bewusst auf Vollkornprodukte, denn Magnesium ist vor allem in den Randschichten des Korns enthalten. Vollkornbrot, Naturreis und Vollkornpasta sind einfache Möglichkeiten, um Ihre Magnesiumaufnahme zu erhöhen.

  • Verwenden Sie Hülsenfrüchte häufiger

Nehmen Sie Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen, Linsen und Erbsen in Ihren Speiseplan auf. Sie sind nicht nur reich an Magnesium, sondern liefern auch wertvolles pflanzliches Eiweiss und Ballaststoffe, die Ihre Verdauung unterstützen und für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.

  • Grünes Blattgemüse geniessen

Ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten beispielsweise mit frischem Spinat als Beilage oder mit Mangold in Aufläufen und Suppen. So unterstützen Sie Ihre mineralische Versorgung und profitieren gleichzeitig von den enthaltenen Vitaminen.

  • Kakao und dunkle Schokolade als kleine Magnesiumquelle

Verwöhnen Sie sich zwischendurch mit dunkler Schokolade oder einem Getränk auf Kakaobasis. Diese liefern beachtliche Mengen Magnesium. Achten Sie jedoch auf einen hohen Kakaoanteil von mindestens 70 %, um möglichst viel des Mineralstoffs aufzunehmen.

  • Fisch und Meeresfrüchte einbeziehen

Dorschartige Fische und Garnelen sind natürliche Magnesiumspender. Wenn Sie tierische Produkte konsumieren, können diese Lebensmittel helfen, Ihren Magnesiumbedarf zu decken, und liefern gleichzeitig wichtige Omega-3-Fettsäuren.

  • Ermitteln Sie Ihren individuellen Magnesiumbedarf

Da Sport, Stress, Schwangerschaft und Stillzeit den Magnesiumbedarf erhöhen können, ist es wichtig, Ihren persönlichen Bedarf zu ermitteln. Passen Sie Ihre Ernährung bzw. Ihre Supplementierung entsprechend an, damit Ihr Körper optimal versorgt ist.

  • Wählen Sie die passende Magnesiumverbindung aus

Wenn Sie Magnesium ergänzend einnehmen, achten Sie auf die unterschiedliche Verfügbarkeit: Magnesiumcitrat wird schnell aufgenommen, Magnesiumoxid wirkt zwar langsamer, dafür aber länger und Magnesiumbisglycinat ist besonders magenfreundlich und hat eine beruhigende Wirkung.

  • Magnesium bei Schlafproblemen nutzen

Da Magnesium das Nervensystem entspannt, kann die abendliche Einnahme von Magnesium, insbesondere in Form von Magnesiumbisglycinat, die Schlafqualität verbessern. Probieren Sie diese Möglichkeit aus, um besser einzuschlafen und erholsamer zu ruhen.

  • Wechselwirkungen und Dosierung beachten

Achten Sie darauf, Magnesium nicht gleichzeitig mit Calcium, Eisen oder Zink einzunehmen, da diese sich bei der Aufnahme gegenseitig behindern können. Halten Sie zwischen der Einnahme verschiedener Mineralstoffpräparate einen Abstand von mindestens zwei Stunden ein.

editorial.facts

  • Magnesium ist ein unverzichtbarer Cofaktor bei über 600 enzymatischen Reaktionen, die für die Energieproduktion in den Zellen sowie für die Funktion von Muskeln und Nerven essenziell sind. Insbesondere im Zuckerstoffwechsel verstärkt Magnesium die Wirkung von Insulin und hilft so, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.
  • Ein Mangel an Magnesium kann sich durch Müdigkeit, Muskelzuckungen oder Krämpfe äussern.