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Herzrhythmusstörungen

10 Hinweise für einen stabilen Herzschlag im Alltag

Normalerweise arbeitet das Herz im Takt und sorgt unermüdlich dafür, dass Sauerstoff und Nährstoffe den gesamten Körper erreichen. Bei Herzrhythmusstörungen gerät dieser Rhythmus jedoch aus dem Gleichgewicht: Das Herz kann zu schnell, zu langsam oder unregelmässig schlagen. Die Vielzahl der möglichen Ursachen – von Stress und Lebensstil bis hin zu ernsthaften Herzerkrankungen – erschwert eine rechtzeitige Erkennung der Störungen. Wann ist ein unregelmässiger Herzschlag harmlos und wann sollte er dringend untersucht werden?
  • Den Lebensstil bewusst gestalten

Rauchen vermeiden, auf eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Fisch achten und den Fleischkonsum reduzieren – all das unterstützt ein stabiles Herz.

  • Regelmässige Bewegung einbauen

Schon kurze, zügige Spaziergänge von sieben bis acht Minuten täglich können die Herz-Kreislauf-Gesundheit fördern und Herzrhythmusstörungen vorbeugen.

  • Entspannung gezielt einsetzen

Stressbedingte Rhythmusstörungen lassen sich durch Atemübungen, Yoga oder progressive Muskelentspannung reduzieren und das Nervensystem beruhigen.

  • Coenzym Q10 für die Herzenergie

Coenzym Q10 stärkt die Energieversorgung der Herzmuskelzellen. Pflanzliche Quellen sind Nüsse, Mandeln, Kohlgemüse und Blattgemüse. Ergänzend kann eine Dosierung von 2 mg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag erwogen werden.

  • Pflanzliche Unterstützung bei Unruhe

Tee aus Melisse, Hopfen oder Baldrian kann das Herz beruhigen, besonders bei stressbedingten Herzrhythmusstörungen. Eine mehrtägige Anwendung verstärkt die Wirkung.

  • Valsalva-Manöver bei plötzlichem Herzrasen

Bei akutem Herzrasen hilft es, tief einzuatmen, die Nase zuhalten und gegen den verschlossenen Mund auszuatmen. Dies aktiviert den Nervus vagus und kann das Herz verlangsamen.

  • Kalte Reize nutzen

Massnahmen wie das Giessen von kaltem Wasser ins Gesicht, das Lutschen von Eiswürfeln oder das Auflegen eines kalten Waschlappens auf die Stirn oder die Brust können akutes Herzrasen oft lindern.

  • Warnsignale von Bradykardie erkennen

Fällt die Herzfrequenz unter 60 Schläge pro Minute, kann der Körper unterversorgt sein. Schwindel, Übelkeit oder Benommenheit sollten daher ernst genommen werden.

  • Tachykardie im Blick behalten

Ein Ruhepuls von über 100 Schlägen pro Minute kann Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot oder Angst auslösen und muss ärztlich abgeklärt werden.

  • Schlaf und Stress im Alltag optimieren

Ausreichender Schlaf, regelmässige Ruhepausen und gezieltes Stressmanagement sind gut für das Herz und verringern das Risiko von Rhythmusstörungen.