Den Lebensstil bewusst gestalten
Rauchen vermeiden, auf eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Fisch achten und den Fleischkonsum reduzieren – all das unterstützt ein stabiles Herz.
Regelmässige Bewegung einbauen
Schon kurze, zügige Spaziergänge von sieben bis acht Minuten täglich können die Herz-Kreislauf-Gesundheit fördern und Herzrhythmusstörungen vorbeugen.
Entspannung gezielt einsetzen
Stressbedingte Rhythmusstörungen lassen sich durch Atemübungen, Yoga oder progressive Muskelentspannung reduzieren und das Nervensystem beruhigen.
Coenzym Q10 für die Herzenergie
Coenzym Q10 stärkt die Energieversorgung der Herzmuskelzellen. Pflanzliche Quellen sind Nüsse, Mandeln, Kohlgemüse und Blattgemüse. Ergänzend kann eine Dosierung von 2 mg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag erwogen werden.
Pflanzliche Unterstützung bei Unruhe
Tee aus Melisse, Hopfen oder Baldrian kann das Herz beruhigen, besonders bei stressbedingten Herzrhythmusstörungen. Eine mehrtägige Anwendung verstärkt die Wirkung.
Valsalva-Manöver bei plötzlichem Herzrasen
Bei akutem Herzrasen hilft es, tief einzuatmen, die Nase zuhalten und gegen den verschlossenen Mund auszuatmen. Dies aktiviert den Nervus vagus und kann das Herz verlangsamen.
Kalte Reize nutzen
Massnahmen wie das Giessen von kaltem Wasser ins Gesicht, das Lutschen von Eiswürfeln oder das Auflegen eines kalten Waschlappens auf die Stirn oder die Brust können akutes Herzrasen oft lindern.
Warnsignale von Bradykardie erkennen
Fällt die Herzfrequenz unter 60 Schläge pro Minute, kann der Körper unterversorgt sein. Schwindel, Übelkeit oder Benommenheit sollten daher ernst genommen werden.
Ein Ruhepuls von über 100 Schlägen pro Minute kann Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot oder Angst auslösen und muss ärztlich abgeklärt werden.
Schlaf und Stress im Alltag optimieren
Ausreichender Schlaf, regelmässige Ruhepausen und gezieltes Stressmanagement sind gut für das Herz und verringern das Risiko von Rhythmusstörungen.


