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Herzgesundheit

10 bewährte Methoden für ein widerstandsfähiges Herz

Unser Herz schlägt rund 100'000 Mal am Tag und pumpt dabei unermüdlich Blut durch unseren Körper. Doch viele Menschen unterschätzen, wie anfällig das Herz und die Gefässe für Krankheiten sind. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit – oft werden sie erst bemerkt, wenn es zu spät ist. Mit einfachen Veränderungen im Alltag lässt sich viel vorbeugen. Doch welche Strategien schützen unser Herz wirklich am besten?
  • Nutzen Sie hochwertige Pflanzenöle bewusst im Alltag

Öle wie Oliven-, Raps-, Lein- oder Walnussöl enthalten herzschützende Fettsäuren. Verwenden Sie diese bevorzugt für kalte Speisen oder eine schonende Zubereitung, da hohe Temperaturen die positiven Effekte mindern können.

  • Integrieren Sie täglich mehrere Portionen pflanzlicher Lebensmittel

Fünf Portionen Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte pro Tag liefern Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und β-Carotin. Diese tragen dazu bei, oxidative Prozesse zu reduzieren, die an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind.

  • Bevorzugen Sie Vollkornprodukte für einen stabilen Stoffwechsel

Vollkorngetreide, Kartoffeln, Reis oder Nudeln liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese unterstützen die Blutzuckerregulation und wirken sich langfristig günstig auf die Blutfettwerte aus.

  • Planen Sie fettreichen Fisch fest in Ihre Woche ein

Zwei Portionen Fisch pro Woche, etwa Makrele, Hering, Lachs oder Sardinen, liefern wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und können Gefässverkalkungen entgegenwirken.

  • Reduzieren Sie das versteckte Salz in verarbeiteten Lebensmitteln

Der Grossteil der täglichen Salzzufuhr stammt aus Brot, Wurst, Käse und Fertiggerichten. Um den Blutdruck zu entlasten, sollte die tägliche Salzmenge fünf Gramm nicht überschreiten.

  • Verwenden Sie Kräuter und Gewürze statt Salz

Frische Kräuter verbessern nicht nur den Geschmack, sondern helfen auch, den Salzkonsum zu senken. Dadurch lässt sich der wasserbindende Effekt von Salz und der damit verbundene Blutdruckanstieg reduzieren.

  • Halten Sie den Fleischkonsum massvoll und gezielt

Mageres Fleisch kann Teil einer herzgesunden Ernährung sein, sollte jedoch auf wenige Mahlzeiten pro Woche begrenzt bleiben. Stark verarbeitete Fleischprodukte erhöhen hingegen nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

  • Bewegen Sie sich regelmässig, auch bei begrenzter Zeit

Mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche mit moderater Intensität verbessern den Fettstoffwechsel, den Blutdruck und die Insulinempfindlichkeit. Bereits kürzere Einheiten wirken sich positiv aus.

  • Achten Sie auf ein stabiles, gesundes Körpergewicht

Übergewicht und starke Gewichtsschwankungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Insbesondere das viszerale Bauchfett hat einen ungünstigen Einfluss auf Blutdruck und Stoffwechsel.

  • Nutzen Sie Vorsorgeuntersuchungen konsequent

Regelmässige Kontrollen von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker ermöglichen eine frühzeitige Behandlung, bevor Gefässschäden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.

editorial.facts

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen das Herz und die Blutgefässe. Meist entwickeln sie sich im Laufe des Lebens. Am weitesten verbreitet sind Herzinsuffizienz, Arteriosklerose und Bluthochdruck.
  • Das sogenannte Broken-Heart- oder Takotsubo-Syndrom zeigt, dass extreme psychische Belastung die Herzfunktion stark beeinträchtigen kann. In der Regel ist diese Beeinträchtigung jedoch reversibel.
  • Bei verengten Herzarterien stabilisieren Stents das Gefäss und verbessern die Lebensqualität. Rund 80 % der Patienten bleiben nach dem Eingriff dauerhaft beschwerdefrei.
  • Etwa jeder zweite Todesfall hängt mit Herz oder Gefässen zusammen. Besonders gefährdet sind Männer im Alter von 68 bis 76 Jahren und Frauen im Alter von 76 bis 84 Jahren.