Nutzen Sie hochwertige Pflanzenöle bewusst im Alltag
Öle wie Oliven-, Raps-, Lein- oder Walnussöl enthalten herzschützende Fettsäuren. Verwenden Sie diese bevorzugt für kalte Speisen oder eine schonende Zubereitung, da hohe Temperaturen die positiven Effekte mindern können.
Integrieren Sie täglich mehrere Portionen pflanzlicher Lebensmittel
Fünf Portionen Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte pro Tag liefern Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und β-Carotin. Diese tragen dazu bei, oxidative Prozesse zu reduzieren, die an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt sind.
Bevorzugen Sie Vollkornprodukte für einen stabilen Stoffwechsel
Vollkorngetreide, Kartoffeln, Reis oder Nudeln liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese unterstützen die Blutzuckerregulation und wirken sich langfristig günstig auf die Blutfettwerte aus.
Planen Sie fettreichen Fisch fest in Ihre Woche ein
Zwei Portionen Fisch pro Woche, etwa Makrele, Hering, Lachs oder Sardinen, liefern wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und können Gefässverkalkungen entgegenwirken.
Reduzieren Sie das versteckte Salz in verarbeiteten Lebensmitteln
Der Grossteil der täglichen Salzzufuhr stammt aus Brot, Wurst, Käse und Fertiggerichten. Um den Blutdruck zu entlasten, sollte die tägliche Salzmenge fünf Gramm nicht überschreiten.
Verwenden Sie Kräuter und Gewürze statt Salz
Frische Kräuter verbessern nicht nur den Geschmack, sondern helfen auch, den Salzkonsum zu senken. Dadurch lässt sich der wasserbindende Effekt von Salz und der damit verbundene Blutdruckanstieg reduzieren.
Halten Sie den Fleischkonsum massvoll und gezielt
Mageres Fleisch kann Teil einer herzgesunden Ernährung sein, sollte jedoch auf wenige Mahlzeiten pro Woche begrenzt bleiben. Stark verarbeitete Fleischprodukte erhöhen hingegen nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bewegen Sie sich regelmässig, auch bei begrenzter Zeit
Mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche mit moderater Intensität verbessern den Fettstoffwechsel, den Blutdruck und die Insulinempfindlichkeit. Bereits kürzere Einheiten wirken sich positiv aus.
Achten Sie auf ein stabiles, gesundes Körpergewicht
Übergewicht und starke Gewichtsschwankungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Insbesondere das viszerale Bauchfett hat einen ungünstigen Einfluss auf Blutdruck und Stoffwechsel.
Regelmässige Kontrollen von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker ermöglichen eine frühzeitige Behandlung, bevor Gefässschäden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen.


