Achten Sie auf die Farbtiefe
Wählen Sie bewusst tiefrote, violette und blaue Obst- und Gemüsesorten aus. Die intensive Farbe ist nämlich oft ein verlässlicher Hinweis auf einen hohen Anthocyangehalt. Diese einfache Einkaufshilfe erspart Ihnen das Studieren von Nährwerttabellen.
Beeren-Shakes als Alltagstrick
Bereiten Sie schnell einen Shake aus Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Aronia oder Kirschen mit Mandel-, Soja-, Reis- oder Hafermilch zu. Das ist praktisch für unterwegs und lässt sich leicht variieren. So integrieren Sie regelmässig anthocyanreiche Lebensmittel in Ihre Ernährung.
Rotkohl vielseitig nutzen
Essen Sie Rotkohl als Rohsalat, gedünstet, gepresst (z. B. mit Apfel und Ingwer) oder milchsauer fermentiert – jede Variante liefert Anthocyane und andere Pflanzenstoffe. Besonders die fermentierte Form kombiniert Anthocyane mit probiotischen Vorteilen.
Aroniasaft als schneller Ersatz
Wenn es schnell gehen muss, trinken Sie ein kleines Glas Aroniasaft (z. B. 200 ml). Aronia gehört zu den Spitzenreitern bei Anthocyanen und eignet sich daher als praktische Tagesration. Bei Bedarf können Sie den Saft mit Orangensaft mischen, um ihn milder zu machen.
Schwarze Körner einbauen
Nutzen Sie schwarzen Reis als Beilage oder Basis für Bowls und Salate. Er liefert Anthocyane, Ballaststoffe und Mineralien und erweitert die Vielfalt Ihrer Getreideauswahl.
Greifen Sie zu violettem Gemüse
Violetter Blumenkohl, violetter Mais oder junge violette Auberginen inklusive Schale sind eine gute Wahl. Diese Sorten enthalten oft mehr Anthocyane als ihre hellen Pendants und bringen Abwechslung auf den Teller.
Holunder nur verarbeitet verzehren
Verzehren Sie Holunderbeeren am besten in Form von Sirupen, Säften oder verarbeiteten Produkten, da rohe Holunderbeeren unverträglich oder giftig sein können. So nutzen Sie die hohe Anthocyankonzentration sicher.
Kombinationen für ein breiteres Nährstoffspektrum
Kombinieren Sie anthocyanreiche Beilagen mit anderen pflanzlichen Nährstoffquellen, beispielsweise Süsskartoffelnocken mit Rotkohlsalat, um Anthocyane und Carotinoide gemeinsam aufzunehmen. Solche Kombinationen erweitern die gesundheitlichen Vorteile durch die unterschiedlichen Pflanzenstoffe.
Dekoration mit essbaren Blüten
Verwenden Sie zur Garnitur essbare, anthocyanreiche Blüten wie Stiefmütterchen, Malven oder Schnittlauchblüten. Sie verschönern nicht nur die Speisen, sondern liefern auch zusätzliche Pflanzenstoffe. Achten Sie auf biologische Herkunft und Unbedenklichkeit.
Wenn Sie selten anthocyanreiche Lebensmittel essen, können standardisierte Extrakte in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver eine Option sein. Achten Sie dabei auf geprüfte Qualität und eine klare Herkunft.


