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Vitamin K

10 einfache Wege zu innerer Stabilität

Vitamin K wird im Alltag oft übersehen, obwohl es wesentliche Aufgaben übernimmt: Es stoppt Blutungen, unterstützt die Mineralisation der Knochen und schützt die Gefässwände. Da es fettlöslich ist, benötigt es einen Fettbegleiter, um vom Körper aufgenommen zu werden. Möchten Sie erfahren, welche Lebensmittel und Kombinationen am besten wirken?
  • Essen Sie gezielt vitaminreiche Lebensmittel

Greifen Sie regelmässig zu dunkelgrünem Blattgemüse wie Grünkohl (817 µg/100 g), Spinat (305 µg/100 g) oder Kopfsalat (109 µg/100 g). Auch Kohlsorten wie Brokkoli und Rosenkohl sind reich an Vitamin K.

  • Nutzen Sie frische Kräuter als Booster

Streuen Sie regelmässig frische Kräuter wie Schnittlauch oder Brunnenkresse über Suppen, Salate oder Quark – schon kleine Mengen verbessern die tägliche Aufnahme.

  • Integrieren Sie Hülsenfrüchte in Ihre Mahlzeiten

Hülsenfrüchte sind praktische Vitamin-K-Lieferanten: Kichererbsen, Mungobohnen und Linsen eignen sich für Salate, Eintöpfe oder als Beilage.

  • Verwenden Sie hochwertige Pflanzenöle bewusst

Sie können nicht nur für Geschmack sorgen, sondern liefern auch Vitamin K, zum Beispiel Traubenkernöl, Rapsöl oder Sojaöl. Nutzen Sie sie für Dressings oder zum Verfeinern.

  • Kombinieren Sie Vitamin-K-Lebensmittel mit Fett für eine bessere Aufnahme

Da Vitamin K fettlöslich ist, sollten Sie grünes Gemüse mit etwas Fett essen, z. B. Spinat mit einem Schuss Oliven- oder Rapsöl oder einem Stück Avocado, damit Ihr Körper das Vitamin optimal verwerten kann.

  • Unterscheiden Sie Vitamin K1 und K2 

Achten Sie auf die Formen: K1 kommt vor allem in grünem Gemüse vor, K2 in fermentierten Lebensmitteln und bestimmten Käsesorten. K2 verbleibt länger im Körper und kann besonders für die Knochengesundheit vorteilhaft sein.

  • Stärken Sie Ihre Darmflora mit fermentierten Lebensmitteln

Ein Teil des Bedarfs wird durch Darmbakterien gedeckt. Der regelmässige Verzehr von Joghurt, Sauerkraut oder Kimchi sowie eine ballaststoffreiche Ernährung können die Darmflora unterstützen und somit die Vitamin-K-Versorgung indirekt verbessern.

  • Achten Sie auf Wechselwirkungen mit Medikamenten

Antibiotika und gerinnungshemmende Medikamente können das Gleichgewicht von Vitamin K beeinträchtigen. Informieren Sie Ihre behandelnden Ärzte deshalb über Änderungen Ihrer Ernährung oder die Einnahme neuer Präparate.

  • Beachten Sie Lagerung und Zubereitung

Vitamin K ist empfindlich gegenüber Licht und Hitze. Lagern Sie daher grüne Produkte und Öle dunkel und kühl. Denken Sie auch daran, dass die Nährstoffangaben für rohes und gekochtes Gemüse teilweise unterschiedlich ausfallen (z. B. Brokkoli: roh 155 µg/100 g, gekocht 270 µg/100 g).

  • Orientieren Sie sich an den empfohlenen Tagesmengen

Im Durchschnitt benötigen Erwachsene etwa 70-120 µg Vitamin K pro Tag. Beachten Sie dabei stets Ihre individuelle Situation (Medikamente, Erkrankungen).

editorial.facts

  • Ohne Vitamin K kann der Körper die für die Gerinnung notwendigen Proteine nicht herstellen. Das kann dazu führen, dass selbst kleine Verletzungen stark und schwer stoppbar bluten.
  • Vitamin K aktiviert Osteocalcin, welches Kalzium gezielt in das Knochengewebe bringt. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin K kann langfristig zu einer geringeren Knochendichte und einem erhöhten Frakturrisiko beitragen.
  • Vitamin K hilft, Gefässe und Knorpel vor Verkalkung zu bewahren, und ist an Zellteilung sowie an Reparaturprozessen in Organen wie dem Auge, der Niere, der Leber und den Nervenzellen beteiligt.
  • Neuere Studien deuten darauf hin, dass Vitamin K Zellen vor dem programmierten Zelltod (Ferroptose) schützen kann – ein Mechanismus, der bei Erkrankungen wie Alzheimer oder Arthrose von Bedeutung sein könnte.