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Manuka-Honig

10 Geheimtipps zum neuseeländischen Wunderhonig

Aus den entlegenen Landschaften Neuseelands stammt ein Honig, der in Gesundheits-, Pflege- und Beauty-Kreisen für Aufsehen sorgt. Seine besonderen Inhaltsstoffe wirken vielseitig: von der Hautpflege über die Unterstützung der Wundheilung bis hin zur Stärkung der Abwehrkräfte. Doch nicht jedes Glas hält, was der Name verspricht. Was macht diesen besonderen Honig wirklich so wirksam?
  • Verstehen Sie die MGO-Angabe

Die Angabe „MGO” auf dem Glas steht für den Gehalt an Methylglyoxal in Milligramm pro Kilogramm – dem zentralen Wirkstoff, der Manuka-Honig so besonders macht. Merken Sie sich: Je höher die Zahl, desto stärker die antibakterielle Wirkung.

  • Orientierung an MGO-Stufen

Normale Blütenhonige liegen meist unter 20 mg/kg MGO, echter Manuka-Honig kann hingegen Werte von 100, 400 oder sogar über 800 mg/kg erreichen. Ein MGO-Wert ab 100+ gilt als medizinische Qualität, ab 400+ spricht man von besonders hoher Wirksamkeit.

  • Einnahme zur Unterstützung der Abwehr

Ein Teelöffel Manuka-Honig täglich kann als einfache Morgenroutine dienen. Bei ersten Erkältungszeichen können zwei bis drei Teelöffel über den Tag verteilt helfen. Lassen Sie den Honig langsam im Mund zergehen, damit er direkt im Rachen wirken kann.

  • Honig erst in abgekühlten Tee geben

Methylglyoxal ist relativ hitzestabil, aber andere Enzyme können bei hohen Temperaturen zerstört werden. Rühren Sie den Honig daher erst ein, wenn der Tee Trinktemperatur hat, um möglichst viele Wirkstoffe zu erhalten.

  • Gezielte Nutzung bei kleinen Wunden

Tragen Sie Manuka-Honig direkt auf saubere Schürfwunden oder Kratzer auf. Seine antibakterielle Wirkung kann die Heilung unterstützen und die Wunde schützen. Für äussere Anwendungen empfiehlt sich oft ein MGO-Bereich um 100–200.

  • Hautpflege: Maske und punktuelle Anwendung

Für eine beruhigende Gesichtsmaske tragen Sie eine dünne Schicht auf die gereinigte Haut auf und lassen Sie diese ca. 20 Minuten einwirken. Bei Pickeln arbeiten Sie punktuell mit einem Wattestäbchen – der Honig lindert Rötungen, ohne die Haut auszutrocknen.

  • Anti-Aging und empfindliche Haut

Manuka spendet der Haut intensive Feuchtigkeit, wirkt antioxidativ und kann die Kollagenbildung fördern. Daher eignet es sich gut zur Pflege reifer oder gestresster Haut. Nutzen Sie Produkte oder Kurzbehandlungen gezielt und beobachten Sie die Hautreaktion.

  • Lippenpflege und Handkur

Für spröde Lippen genügt eine kleine Menge Honig. Bei rauen Händen können Sie Honig pur oder mit etwas Olivenöl als Maske auftragen. Tragen Sie über Nacht Baumwollhandschuhe, um am Morgen deutlich weichere Hände festzustellen.

  • Haar- und Kopfhautpflege

Shampoos oder Conditioner mit Manuka können trockenes Haar mit Feuchtigkeit versorgen und gereizte Kopfhaut beruhigen. Bei Schuppen oder spannender Kopfhaut achten Sie auf geeignete Produkte und eine regelmässige Anwendung.

  • Kulinarisch: als Süssungsmittel, aber nicht heiss verwenden

Manuka-Honig eignet sich zum Süssen von Smoothies, Joghurt oder kalten Getränken und liefert zusätzlich wertvolle Inhaltsstoffe. Vermeiden Sie ihn in sehr heissen Speisen, damit hitzeempfindliche Enzyme weitgehend erhalten bleiben.

editorial.facts

  • In spezialisierten Kliniken wird gereinigter Manuka-Honig bei schwierigen Wunden, etwa nach Krebsoperationen oder bei Verbrennungen, eingesetzt, da er auch dort wirksam sein kann, wo konventionelle Antibiotika an ihre Grenzen stossen.
  • Die Ernte ist knapp bemessen: Die Manuka-Pflanze blüht nur wenige Wochen im Jahr und die globalen Erträge sind mit etwa 7’000 Tonnen sehr gering (zum Vergleich: Insgesamt werden rund 1.8 Millionen Tonnen Honig produziert). Deshalb ist das Produkt selten und wertvoll.
  • Der Schlüsselwirkstoff heisst Methylglyoxal (MGO) und entsteht erst später: Das im Nektar vorhandene Dihydroxyaceton (DHA) wandelt sich während der Lagerung und Verarbeitung in MGO um. Daher beeinflussen Reife und Behandlung des Honigs seine Stärke.