Lutschtabletten für eine lang anhaltende Wirkung im Mundraum
Zur gezielten Linderung von Halsschmerzen oder Reizhusten eignen sich Isländisch-Moos-Lutschtabletten besonders gut. Sie verbleiben länger im Mund und legen einen schützenden Schleimfilm auf die Schleimhäute, wodurch sich die beruhigende Wirkung verstärkt.
Verwendung in Hustensäften und Fertigpräparaten
Isländisch-Moos-basierte Hustensäfte und Pastillen sind bequem und wirksam. Achten Sie bei Fertigprodukten auf enthaltene Süssstoffe wie Sorbitol, da diese bei empfindlichen Personen zu Durchfall führen können.
Kaltauszug zur Anregung des Appetits
Übergiessen Sie drei Teelöffel Isländisch Moos mit 450 ml kaltem Wasser, lassen Sie den Auszug ein bis zwei Stunden stehen und rühren Sie gelegentlich um. Erhitzen Sie die Mischung anschliessend kurz und trinken Sie 30 Minuten vor den Mahlzeiten eine Tasse, um die appetitanregenden Bitterstoffe optimal zu nutzen.
Isländisch Moos bei Schleimhautreizungen in Mund und Rachen
Bereiten Sie 1.5 Gramm fein geschnittenes Isländisch Moos mit 150 ml kochendem Wasser als Aufguss zu. Lassen Sie ihn zehn Minuten ziehen und seihen Sie ihn ab. Trinken Sie dosiert drei- bis viermal täglich eine Tasse vor den Mahlzeiten, um gereizte Schleimhäute sanft zu beruhigen.
Schonende Zubereitung für einen milden Hustentee
Für einen weniger bitteren Tee übergiessen Sie das Moos zunächst mit kochendem Wasser, giessen diesen Sud sofort ab und übergiessen das Moos dann erneut mit frischem Wasser. Lassen Sie den zweiten Aufguss zehn Minuten ziehen – so erhalten Sie einen angenehm schmeckenden Tee zur Unterstützung bei Husten.
Gurgellösungen selbst herstellen
Gurgeln Sie mehrmals täglich mit frisch gebrühtem Isländisch-Moos-Tee, um Ihre Mund- und Rachenschleimhäute zu entspannen. Diese einfache Anwendung unterstützt die Reizlinderung effektiv.
Herstellung eines eigenen Hustensirups
Kochen Sie das Isländisch Moos zweimal auf. Giessen Sie den ersten Sud, der die bitteren Flechtensäuren enthält, ab. Den zweiten Sud sieben Sie ab und kochen ihn mit Zucker im Verhältnis 1:1 zu einem dickflüssigen Sirup ein. Dieser selbst gemachte Sirup ist ein bewährtes Hausmittel gegen Husten.
Isländisch Moos in der Küche verwenden
Nach dem Entbittern können Sie die Flechte trocknen, mahlen und zum Beispiel in Brot oder Suppen verwenden. Das moosreiche „Flechtenmehl” verbessert nicht nur den Geschmack, sondern wirkt durch seine antibiotische Wirkung auch konservierend.
Tinktur selbst herstellen für antibakterielle Wirkung
Weichen Sie dazu zerkleinertes Isländisch Moos im Verhältnis 1:3 mit 60-70 % Alkohol ein und lassen Sie die Mischung mehrere Stunden bei circa 54 °C ziehen. Nach dem Abseihen erhalten Sie eine wirksame Tinktur für die innere Anwendung.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren können Isländisch Moos in einer Tagesdosis von vier bis sechs Gramm einnehmen. Überschreiten Sie diese Empfehlung nicht und konsultieren Sie bei Unsicherheiten oder bestehenden Vorerkrankungen Ihren Arzt oder Apotheker.


