Kaufen Sie nur geprüfte Produkte
Erwerben Sie Arnika-Präparate bevorzugt in Apotheken oder von vertrauenswürdigen Herstellern. Wild gesammelte Arnika ist in vielen Regionen geschützt und darf nicht entnommen werden.
Nicht in natürlicher Form innerlich anwenden
Arnika darf nicht roh eingenommen werden. In höheren Konzentrationen können Inhaltsstoffe wie Helenalin gesundheitsschädlich sein und sogar Herzrhythmusstörungen verursachen. Innerlich wird Arnika deshalb nur homöopathisch in Form von stark verdünnten Globuli, Tabletten oder Tropfen genutzt.
Nicht auf offene Wunden auftragen
Arnika kann auf offenen Wunden starke Reizungen hervorrufen. Verwenden Sie sie deshalb nur bei geschlossenen Verletzungen wie Prellungen oder Blutergüssen. Wenn Sie Arnika erstmals verwenden, testen Sie die Verträglichkeit zuvor an einer kleinen Hautstelle.
Allergierisiko beachten
Menschen mit einer Korbblütler-Allergie (z. B. auf Kamille oder Ringelblume) können auf Arnika mit Rötungen, Juckreiz oder Ekzemen reagieren. Achten Sie daher besonders bei empfindlicher Haut auf erste Anzeichen einer Unverträglichkeit.
Tinkturen immer verdünnen
Arnika-Tinkturen können hautreizend sein. Verdünnen Sie sie deshalb vor der Anwendung unbedingt mit Wasser (je nach Anwendungsfall empfohlenes Mischverhältnis 1:5 bis 1:10). Unverdünnte Tinkturen sollten nur punktuell und sparsam verwendet werden, beispielsweise bei Insektenstichen.
Praktischer Aufguss gegen Entzündungen
Für eine beruhigende Kompresse übergiessen Sie einen Esslöffel getrocknete Arnikablüten mit 100 Millilitern heissem Wasser, lassen den Sud zehn Minuten ziehen und abkühlen. Tränken Sie ein Tuch damit und legen Sie es als Wickel auf die betroffene Stelle.
Eigenes Arnikaöl herstellen
Für die Herstellung eines pflegenden Öls geben Sie 8 g getrocknete Arnikablüten in 100 ml Olivenöl. Lassen Sie die Mischung eine Woche lang ziehen, seihen Sie diese anschliessend ab und füllen Sie das Öl in eine dunkle Glasflasche um. Das Öl eignet sich zur sanften Massage bei Muskelverspannungen.
Gel für Stichreaktionen, Salbe für Blutergüsse
Arnika-Gel wirkt kühlend und eignet sich gut bei Insektenstichen, um Rötungen, Quaddeln und Juckreiz zu lindern. Arnika-Salbe mit ihrer dickeren Konsistenz fördert die Durchblutung und ist oft besser bei Prellungen und Blutergüssen geeignet.
Anwendungshäufigkeit bei Salben und Gelen
Arnika-Salben und -Gele können bei Muskelverspannungen, Gelenkschmerzen oder Verstauchungen bis zu dreimal täglich aufgetragen und sanft einmassiert werden. Beachten Sie die Produktangaben und hören Sie auf, wenn Hautreizungen auftreten.
Zur Linderung von Entzündungen im Mund- und Rachenraum kann eine stark verdünnte Tinktur (Mischverhältnis etwa 1:10) mehrmals täglich zum Ausspülen genutzt werden. Schlucken Sie die Lösung nicht. Bei anhaltenden Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Zahnarzt oder Arzt.


