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Pollenallergie

Diese 10 Tipps helfen bei Heuschnupfen

Jahr für Jahr beginnt die Pollenzeit – und mit ihr die Herausforderung für Allergiker: tränende Augen, juckende Nase und ständiges Niesen beeinträchtigen das Wohlbefinden deutlich. Viele suchen nach wirksamen Wegen, um trotz Pollenflug aktiv und beschwerdefrei zu bleiben. Doch welche Massnahmen helfen wirklich, um die Beschwerden zu lindern und den Frühling wieder unbeschwert zu geniessen?
  • Halten Sie während der Pollensaison Ihre Fenster geschlossen

Halten Sie Ihre Fenster möglichst geschlossen, um das Eindringen von Pollen in Ihre Räume zu minimieren. Lüften Sie nur kurz und stossweise, am besten morgens in der Stadt und abends auf dem Land. Nach längeren Regenfällen ist die Pollenkonzentration niedriger, sodass Sie dann auch ausgiebiger lüften können.

  • Luftreiniger und Luftwäscher verwenden

Setzen Sie Luftreiniger ein, um die Pollenkonzentration in Ihrer Innenraumluft nachhaltig zu senken. Bei trockener Luft ist ein Luftwäscher sinnvoll, da er die Luftfeuchtigkeit auf einem optimalen Niveau von 40–60 % hält. Das schont die Schleimhäute und lindert Allergiesymptome.

  • Regelmässig staubsaugen mit HEPA-Filter

Verwenden Sie einen Staubsauger mit HEPA-Filter, um feine Pollenpartikel effizient zu entfernen, statt sie in der Luft aufzuwirbeln. Es empfiehlt sich, diese Aufgabe an einen Nicht-Allergiker zu delegieren. Danach wischen Sie den Boden feucht auf, um noch vorhandenen Blütenstaub zu beseitigen.

  • Waschen Sie abends Ihre Haare gründlich

Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen die Haare, um Pollen, die sich tagsüber angesammelt haben, auszuspülen. So vermeiden Sie, dass Sie Pollen mit ins Bett nehmen, und verringern die Belastung in Ihrem Schlafzimmer.

  • Bewahren Sie getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer auf

Ziehen Sie Ihre Tageskleidung ausserhalb des Schlafzimmers aus und lagern Sie diese dort. So verhindern Sie, dass Pollen ins Schlafzimmer gelangen und Ihren Schlaf stören. Noch besser ist es, die Kleidung direkt nach dem Tragen zu waschen.

  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien

Hängen Sie Ihre Kleidung, Handtücher und Bettwäsche während der Pollensaison besser im Trockner oder in einem geschützten Raum auf. Wenn Sie Ihre Wäsche im Freien aufhängen, können sich Pollen daran festsetzen, was Ihre Allergiesymptome verschlimmern kann.

  • Wählen Sie Ihre Urlaubsziele nach der Pollenbelastung aus

Planen Sie Ihre Urlaubsziele so, dass Sie möglichst wenig Pollen ausgesetzt sind. Besonders pollenarme Regionen sind die Berge, Inseln oder küstennahe Gebiete. Sie ermöglichen Ihnen in der Saison Erholung ohne Allergiesymptome.

  • Wischen Sie Möbeloberflächen feucht ab

Wischen Sie Ihre Möbel und Oberflächen regelmässig mit einem feuchten Tuch ab. So entfernen Sie Pollen, die sich abgesetzt haben, statt sie mit einem trockenen Tuch aufzuwirbeln und wieder in die Luft zu bringen.

  • Nasenspülung mit isotonischer Salzlösung anwenden

Das Spülen der Nase mit einer milden Salzlösung kann pollenbedingte Symptome mildern. Diese natürliche Methode reinigt die Nasengänge sanft und reduziert den Bedarf an antiallergischen Medikamenten.

  • Dampfbäder und ätherische Öle nutzen

Inhalieren Sie Dampfbäder mit Kochsalzlösung, um gereizte Schleimhäute zu beruhigen und Juckreiz zu lindern. Eine Badeessenz mit ätherischen Ölen, beispielsweise Eukalyptus, Fenchel oder Lavendel, wirkt abschwellend und erleichtert die Atmung.

editorial.facts

  • Die Wahrscheinlichkeit, eine Pollenallergie zu entwickeln, liegt ohne familiäre Vorbelastung bei 5–15 %. Sie steigt auf 25–30 %, wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterteil betroffen ist, und auf 40–60 %, wenn beide Elternteile betroffen sind. Betrifft die Allergie dieselbe Person, steigt das Risiko sogar auf bis zu 80 %.
  • Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt, ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen von Gräsern, Bäumen oder Kräutern. Pollenallergien treten saisonal auf und sind oft im Frühling und Sommer am stärksten, wenn viele Pflanzen blühen. Manche Menschen entwickeln auch Kreuzallergien, bei denen sie auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren, die ähnliche Proteine wie Pollen enthalten (z.B. Äpfel oder Haselnüsse).