Stillen Sie frühzeitig und häufig – so fördern Sie den Milchfluss natürlich
\nStillen Sie Ihr Neugeborenes in den ersten Wochen am besten 10-12 Mal innerhalb von 24 Stunden. Diese Regelmässigkeit signalisiert Ihrem Körper, konstant Milch zu bilden und Ihr Baby optimal zu versorgen. Nutzen Sie ruhige Momente, um sich bequem hinzusetzen, Kissen zu nutzen und Ihrem Baby beim Trinken Sicherheit zu geben. In der Apotheke finden Sie hilfreiche Stillkissen, Stilleinlagen und beruhigende Kräutertees zur Begleitung dieser Phase.
\nFinden Sie die Stillposition, die zu Ihnen passt
\nEgal ob Wiegehaltung, Rückengriff oder Stillen im Liegen – wählen Sie Positionen, die Ihre Schultern entlasten und dem Baby ermöglichen, die Brust entspannt zu erreichen. Perfekt ist eine Haltung, bei der Sie sich nicht zur Brust beugen, sondern das Baby zu Ihnen kommt. Hochwertige Stillkissen können Ihre Körperhaltung optimal unterstützen.
\nAchten Sie auf korrektes Anlegen
\nDie häufigste Ursache für Schmerzen sind falsch angesetzte Stillpositionen. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby den gesamten Warzenhof gut fasst, nicht nur die Spitze. Bei Irritationen helfen schonende Brustwarzencremes mit Lanolin, kühlende Gelpads oder Brusthütchen. Bleiben Schmerzen bestehen, wenden Sie sich an eine Hebamme oder Stillberaterin.
\nReagieren Sie früh auf Anzeichen eines Milchstaus
\nHarte, gespannte oder gerötete Stellen sind erste Warnsignale. Legen Sie Ihr Baby häufiger an – idealerweise mit dem Kinn zur betroffenen Stelle – und nutzen Sie Wärme vor dem Stillen sowie Kälte danach. Sanfte Massagen können zusätzlich lindern. Bei Fieber oder starken Schmerzen ist ein Arztbesuch unverzichtbar. Wärmekompressen, kühlende Pads und Massageöle sind gute Helfer.
\nUnterstützen Sie die Milchbildung durch entspanntes und regelmässiges Stillen
\nDer wichtigste Einflussfaktor für eine gute Milchmenge ist regelmässiges Anlegen. Stilltees, ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr können zusätzlich unterstützen – ersetzen das Stillen aber nicht. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby nicht effektiv saugt, lassen Sie Zungen- und Lippenbändchen kontrollieren.
\nAchten Sie in der Stillzeit auf eine abwechslungsreiche Ernährung
\nSie dürfen fast alles essen – wichtig ist, dass Sie sich frisch, bunt und nährstoffreich ernähren. Nur selten reagieren Babys auf bestimmte Lebensmittel. Wenn Sie vegetarisch oder vegan leben, achten Sie besonders auf Vitamin B12 und Eisen, gerne mit ärztlicher Beratung. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können hier sinnvoll unterstützen.
\nTrinken Sie ausreichend
\nStellen Sie sich zu jeder Stillmahlzeit ein Glas Wasser bereit. Trinken nach Durstgefühl reicht oft aus, aber Stilltees oder sanfte Kräutertees können entspannend wirken. Alkohol ist ungeeignet – beruhigende Kräuterteemischungen bieten eine sichere Alternative.
\nNutzen Sie Brustpumpen gezielt, wenn Sie flexibel bleiben möchten
\nWenn Ihr Baby nicht gut saugen kann, Sie Entlastung benötigen oder Milch bevorraten möchten, ist eine elektrische oder manuelle Brustpumpe ideal. Achten Sie auf eine passende Brusthaube und eine ruhige Umgebung beim Abpumpen. Für unterwegs sind praktische Kühltaschen, Muttermilchbehälter und Flaschenwärmer aus der Drogerie perfekte Begleiter.
\nErleichtern Sie das Stillen in der Nacht
\nNächtliches Stillen ist normal und unterstützt den natürlichen Milchkreislauf. Halten Sie Ihr Baby in Reichweite, nutzen Sie sanftes Licht und sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre. Für ruhige Nächte eignen sich leise Nachtlichter, Stilltees und beruhigende Pflegeprodukte für Mutter und Baby.
\nHören Sie auf Ihren Körper
\nStillen ist eine Lernreise für Mutter und Baby. Wenn Schmerzen, Unsicherheiten oder körperliche Beschwerden auftreten, holen Sie sich frühzeitig Hilfe: Hebammen, Stillberaterinnen und medizinisches Fachpersonal stehen Ihnen zur Seite. Produkte wie Brustsalben, Stilleinlagen, Milchpumpen oder kühlende Pads können Ihre Heilung unterstützen und den Alltag erleichtern.


