Eine frühzeitige Diagnose sicherstellen
Lassen Sie veränderte Immunglobulin-Werte schnell ärztlich abklären, um mögliche Grunderkrankungen frühzeitig zu erkennen. Eine präzise Diagnose ist die Grundlage für gezielte Therapien und eine bessere Prognose.
Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung
Falls ein erworbener Immunglobulinmangel vorliegt, ist die Therapie der Grunderkrankung entscheidend. Eine gut eingestellte Insulintherapie kann zum Beispiel bei Diabetes helfen, den Immunglobulinspiegel zu stabilisieren.
Immunglobulin-Substitution bei angeborenem Mangel
Bei einem angeborenen Immunglobulinmangel ist oft eine lebenslange Behandlung mit Immunglobulinen notwendig. Diese werden intravenös oder subkutan verabreicht, um den natürlichen Antikörpermangel auszugleichen und die Abwehr zu stärken.
Ursachen einer Hypergammaglobulinämie genau klären
Bei der Diagnose einer erhöhten Immunglobulin-Konzentration empfiehlt sich eine umfassende Untersuchung, beispielsweise durch eine Knochenmarkanalyse oder Bildgebung, um die Ursache zu klären. Die Behandlung richtet sich dann gezielt nach der gefundenen Ursache.
Infektionsschutz konsequent beachten
Vermeiden Sie den Kontakt mit erkrankten Personen und intensivieren Sie Ihre Hygienemassnahmen, um Infektionen vorzubeugen. Bei ersten Symptomen sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren und auch Impfungen in Erwägung ziehen.
Lassen Sie Infektionen zügig behandeln
Sollte sich eine Infektion entwickeln, ist eine frühzeitige Behandlung mit entsprechenden Medikamenten wie Antibiotika wichtig. Dadurch lassen sich Komplikationen vermeiden, insbesondere bei Immunglobulinmangel.
Impfungen richtig abstimmen
Beachten Sie bitte, dass Immunglobulin-Gaben die Wirksamkeit von Lebendimpfstoffen beeinträchtigen können. Es wird ein Abstand von etwa drei Monaten zu solchen Impfungen empfohlen, während inaktivierte Impfstoffe ohne Einschränkung verabreicht werden können.
Vorsicht in Schwangerschaft und Stillzeit
Immunglobuline sollten in diesen Phasen nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingesetzt werden. Eine enge ärztliche Begleitung gewährleistet die Sicherheit für Mutter und Kind.
Arzneimittelwechselwirkungen vermeiden
Informieren Sie Ihren Arzt umfassend über alle Medikamente, die Sie einnehmen. So können Wechselwirkungen vermieden werden, welche die Wirkung von Impfungen beeinträchtigen oder andere Therapien stören könnten.
Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit einer ausgewogenen Ernährung, hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen, regelmässiger Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressbewältigung.
