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Immunglobuline

10 hilfreiche Tipps für stabile Immunglobulin-Werte

Immunglobuline sind wahre Helden unseres Körpers – sie schützen uns vor Krankheitserregern und sorgen dafür, dass unser Immunsystem stark und belastbar bleibt. Ob bei Erkältungen, Allergien oder Immunstörungen: ihre Rolle ist für unsere Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Doch wie können wir unsere Immunglobulin-Werte am besten unterstützen?
  • Eine frühzeitige Diagnose sicherstellen

Lassen Sie veränderte Immunglobulin-Werte schnell ärztlich abklären, um mögliche Grunderkrankungen frühzeitig zu erkennen. Eine präzise Diagnose ist die Grundlage für gezielte Therapien und eine bessere Prognose.

  • Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung

Falls ein erworbener Immunglobulinmangel vorliegt, ist die Therapie der Grunderkrankung entscheidend. Eine gut eingestellte Insulintherapie kann zum Beispiel bei Diabetes helfen, den Immunglobulinspiegel zu stabilisieren.

  • Immunglobulin-Substitution bei angeborenem Mangel

Bei einem angeborenen Immunglobulinmangel ist oft eine lebenslange Behandlung mit Immunglobulinen notwendig. Diese werden intravenös oder subkutan verabreicht, um den natürlichen Antikörpermangel auszugleichen und die Abwehr zu stärken.

  • Ursachen einer Hypergammaglobulinämie genau klären

Bei der Diagnose einer erhöhten Immunglobulin-Konzentration empfiehlt sich eine umfassende Untersuchung, beispielsweise durch eine Knochenmarkanalyse oder Bildgebung, um die Ursache zu klären. Die Behandlung richtet sich dann gezielt nach der gefundenen Ursache.

  • Infektionsschutz konsequent beachten

Vermeiden Sie den Kontakt mit erkrankten Personen und intensivieren Sie Ihre Hygienemassnahmen, um Infektionen vorzubeugen. Bei ersten Symptomen sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren und auch Impfungen in Erwägung ziehen.

  • Lassen Sie Infektionen zügig behandeln

Sollte sich eine Infektion entwickeln, ist eine frühzeitige Behandlung mit entsprechenden Medikamenten wie Antibiotika wichtig. Dadurch lassen sich Komplikationen vermeiden, insbesondere bei Immunglobulinmangel.

  • Impfungen richtig abstimmen

Beachten Sie bitte, dass Immunglobulin-Gaben die Wirksamkeit von Lebendimpfstoffen beeinträchtigen können. Es wird ein Abstand von etwa drei Monaten zu solchen Impfungen empfohlen, während inaktivierte Impfstoffe ohne Einschränkung verabreicht werden können.

  • Vorsicht in Schwangerschaft und Stillzeit

Immunglobuline sollten in diesen Phasen nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingesetzt werden. Eine enge ärztliche Begleitung gewährleistet die Sicherheit für Mutter und Kind.

  • Arzneimittelwechselwirkungen vermeiden

Informieren Sie Ihren Arzt umfassend über alle Medikamente, die Sie einnehmen. So können Wechselwirkungen vermieden werden, welche die Wirkung von Impfungen beeinträchtigen oder andere Therapien stören könnten.

  • Gesunden Lebensstil fördern

Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit einer ausgewogenen Ernährung, hochwertigen Vitaminen und Mineralstoffen, regelmässiger Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressbewältigung.

editorial.facts

  • Immunglobuline, auch Antikörper genannt, sind spezialisierte Eiweissstoffe, die unser Immunsystem gezielt gegen Krankheitserreger einsetzen kann.
  • Je nach Aufgabe und Einsatzort gibt es verschiedene Typen. Einige schützen zum Beispiel Schleimhäute, andere sorgen für lang anhaltende Immunität im Blut – so hält Ihr Körper potenzielle Gefahren unter Kontrolle.