Schützen Sie Babys konsequent vor direkter Sonne
Im ersten Lebensjahr sollte Ihr Baby niemals direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein, da die Hautbarriere noch nicht vollständig entwickelt ist. Halten Sie sich bevorzugt im Schatten auf und nutzen Sie Sonnenschirm oder Verdeck, ohne das Kind zu überhitzen. Eine Sonnencreme sollte bei Babys möglichst vermieden oder nur im Notfall eingesetzt werden.
Setzen Sie auf sonnendichte Kleidung mit UV-Schutz
Lange, luftige Kleidung, ein Hut mit Nackenschutz und eine hochwertige UV-Sonnenbrille sind unverzichtbar. Achten Sie auf UV-Schutzfaktor (UPF) 30-80, besonders bei starker Sonne oder hellhäutigen Kindern. Moderne UV-Bekleidung bietet zuverlässigen Schutz – auch beim Spielen im Wasser.
Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr
In dieser Zeit trifft bis zu 60 % der täglichen UV-Strahlung auf die Haut. Planen Sie Outdoor-Aktivitäten morgens oder am späten Nachmittag und verbinden Sie die Mittagsstunden mit einer Schattenpause, Spielzeit drinnen oder ruhigen Aktivitäten.
Nutzen Sie wasserfeste Sonnencremes speziell für empfindliche Kinderhaut
Wählen Sie Produkte mit mindestens LSF 30-50, Breitband-Schutz gegen UVA & UVB und möglichst ohne Duftstoffe. Cremes oder Lotionen sind besonders hautfreundlich und trocknen die empfindliche Kinderhaut nicht aus.
Tragen Sie ausreichend Produkt auf – grosszügig und gleichmässig
Für Kinder gilt: viel hilft viel. Vergessen Sie keine Stellen wie Ohren, Nacken, Kniekehlen, Fussrücken und Zehenzwischenräume. Ein Sunblocker-Stick eignet sich hervorragend für Nase, Lippen und besonders empfindliche Stellen.
Cremen Sie regelmässig nach – auch im Schatten
Wasser, Schweiss, Spielen im Sand oder Abtrocknen reduzieren die Schutzwirkung deutlich. Erneuern Sie den Sonnenschutz mindestens alle zwei Stunden sowie sofort nach dem Baden. Das Nachcremen verlängert nicht die maximale Schutzdauer, sondern erhält den Schutz aufrecht.
Achten Sie auf den UV-Index – er bestimmt den täglichen Schutzbedarf
Ein hoher UV-Index bedeutet stärkere Strahlung und erfordert intensiveren Schutz. Prüfen Sie den UV-Index morgens per App oder Wetterdienst, um Ihren Tagesplan anzupassen und rechtzeitig zu schützen.
Denken Sie an Reflektionen durch Wasser, Sand und Schnee
Am Strand, am Pool oder im Schnee erhöht reflektiertes Licht die Strahlendosis deutlich. Hier sind wasserfeste, hochwirksame Sonnencremes, UV-Shirts und Hüte besonders wichtig – auch an bewölkten Tagen.
Behalten Sie die Haut Ihres Kindes im Blick
Rötungen, trockene Stellen oder ungewöhnliche Reaktionen sollten Sie ernst nehmen. Kinderhaut kann UV-Schäden noch nicht gut reparieren – daher ist Prävention entscheidend. Bei Unsicherheiten oder Hautreaktionen beraten Kinderärztin zuverlässig weiter.
Vermitteln Sie Ihrem Kind spielerisch Sonnenschutz-Routine
Zeigen Sie durch Ihr eigenes Verhalten, wie wichtig Schutz ist. Sonnenschutz wird leichter akzeptiert, wenn er zum festen Ritual wird: Eincremen, Hut aufsetzen, Sonnenbrille tragen – spielerisch, regelmässig und selbstverständlich.
