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Neurotransmitter

10 Tipps zu Neurotransmittern, die Ihr Gehirn sofort aufladen

Unsere Stimmung, Energie und Konzentration hängen massgeblich von den sogenannten Neurotransmittern, den kleinen Helfern im Gehirn, ab. Diese chemischen Botenstoffe sorgen dafür, dass unser Nervensystem reibungslos funktioniert und wir uns rundum wohlfühlen. Doch wie können Sie Ihre Neurotransmitter auf natürliche Weise unterstützen und somit Ihr geistiges und körperliches Wohlbefinden stärken?
  • Eiweissreiche Ernährung für Neurotransmitter

Achten Sie darauf, genügend Eiweiss zu sich zu nehmen, denn aus den Aminosäuren des Proteins stellt Ihr Körper die Neurotransmitter her. Besonders wichtig sind die Aminosäuren Tyrosin (Baustein von Dopamin), Tryptophan (Baustein von Serotonin) und Glutamin (Baustein von GABA). Gute Quellen sind Eier, Geflügel, Linsen, Haferflocken und Nüsse.

  • Proteinshakes als sinnvolle Ergänzung

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Eiweissbedarf über die Nahrung zu decken, oder wenn Sie sich beispielsweise von einer Krankheit erholen, kann ein Shake mit Molkenprotein-Isolat helfen. Es ist besonders rein und leicht verdaulich und somit ideal für eine gezielte Unterstützung der Neurotransmitterproduktion geeignet.

  • Omega-3-Fettsäuren für gesunde Gehirnzellen

Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) verbessern die Kommunikation zwischen Gehirnzellen und fördern das Wachstum neuer Zellen. Essen Sie deshalb mindestens zwei- bis dreimal pro Woche fetten Fisch wie Lachs, Makrele oder Sardinen. Alternativ können Sie Ihre Ernährung mit hochwertigen Fischölkapseln ergänzen.

  • Schonende Zubereitung von Fisch

Um die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren zu erhalten, sollten Sie Fisch besser durch Dämpfen, Kochen oder Backen zubereiten. Braten oder Frittieren bei hohen Temperaturen zerstört diese wichtigen Fettsäuren und kann negative Auswirkungen haben.

  • B-Vitamine für das Gehirn

Die B-Vitamine B6, B12 und Folsäure arbeiten zusammen, um die Gehirnfunktion zu optimieren. Nehmen Sie bei Bedarf ein B-Komplex- oder Multivitaminpräparat in seiner natürlichen, aktiven Form ein, da dieser besser vom Körper verwertet wird.

  • Cholin für Acetylcholin – wichtig für Bewegung und Herz

Acetylcholin ist für die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln verantwortlich. Den Vorläuferstoff Cholin finden Sie vor allem in Eigelb, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen (Lecithin) und Vollkornprodukten.

  • Ausreichend und gesunder Schlaf ist essentiell

Neurotransmitter wie GABA fördern Entspannung und erholsamen Schlaf. Sorgen Sie für einen natürlichen Tagesrhythmus mit viel Licht und Bewegung am Tag, reduzierter Blaulicht-Exposition am Abend und einem kühlen, dunklen Schlafzimmer.

  • Tiefes, kontrolliertes Atmen für bessere Neurotransmitter

Eine flache, schnelle Atmung reduziert die Produktion von Neurotransmittern und signalisiert dem Körper Stress. Üben Sie daher täglich Atemtechniken, um Ihre Atmung zu vertiefen und zu entspannen, zum Beispiel Yoga, Tai Chi oder spezielle Atemübungen.

  • Halten Sie Ihren Blutzucker stabil, um eine konstante Gehirnleistung zu gewährleisten

Ihr Gehirn braucht Glukose als Treibstoff. Reduzieren Sie daher raffinierte Kohlenhydrate und wählen Sie stattdessen Vollkornprodukte, die den Blutzuckerspiegel gleichmässiger ansteigen lassen. Mineralstoffe und Kräuter wie Zimt können zusätzlich helfen.

  • Eine positive Einstellung beeinflusst die Neurotransmitter

Negative Bewertungen und Gedanken erhöhen die Stresshormone. Durch Meditation und Achtsamkeit trainieren Sie, den Moment wertfrei wahrzunehmen. Dies reduziert Stress und fördert die Ausschüttung von Wohlfühl-Botenstoffen.

editorial.facts

  • Über 500 verschiedene Neurotransmitter unterstützen die Kommunikation in unserem neuronalen Netzwerk, das aus Milliarden von Zellen besteht und komplexe Abläufe koordiniert.
  • Man kann Neurotransmitter grob in drei Kategorien einteilen: Aminosäuren (z. B. GABA), Amine (wie Serotonin und Dopamin) und Neuropeptide (etwa Endorphine), die jeweils unterschiedliche Aufgaben im Gehirn erfüllen.
  • Der Anstieg von Serotonin und Dopamin während der Meditation erklärt, warum diese Praxis nachhaltige Glücksgefühle erzeugt, während Dopamin bei Entzug von Reizen wie Geld oder Genussmitteln stark absinkt.