Sofortmassnahmen bei Hitzewallungen
\nWenn eine Hitzewallung einsetzt, helfen kühle Handgelenke oder ein kalter Waschlappen. Je schneller, desto grösser die Wirkung. Auch kurze Wechselduschen oder das Kneipp-Verfahren können das Wärmeempfinden rasch dämpfen und für Erleichterung sorgen.
\nKleiden Sie sich im Zwiebellook mit atmungsaktiven Stoffen
\nMehrere dünne Lagen erlauben schnelles An- und Ausziehen bei plötzlichen Hitzewallungen. Setzen Sie auf atmungsaktive Materialien wie Leinen oder Funktionsstoffe, um die Körpertemperatur besser zu regulieren.
\nBallaststoffe für Darm und Wohlbefinden
\nStreben Sie eine tägliche Aufnahme von etwa 30 g Ballaststoffen an. Gute Quellen sind Vollkornmüsli, Rohkost, Hülsenfrüchte und Nüsse. Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut können die Verdauung zusätzlich anregen – verwenden Sie diese bei Bedarf in Massen.
\nMeiden Sie stark verarbeitete Fette, zu viel Zucker und künstliche Süssstoffe
\nTransfette und viele Fertigprodukte fördern Gewichtszunahme und Herz-Risikofaktoren. Bevorzugen Sie komplexe Kohlenhydrate aus Vollkorn, Obst und Gemüse und trinken Sie vorzugsweise Wasser statt zuckerhaltiger Getränke.
\nSetzen Sie auf proteinreiche Kost
\nEssen Sie über den Tag verteilt Eier, Milchprodukte, Fisch oder mageres Fleisch sowie pflanzliche Alternativen wie Soja, Hülsenfrüchte und Nüsse. Das hilft, dem altersbedingten Muskelverlust entgegenzuwirken.
\nWählen Sie herzgesunde Fette und Omega-3-Quellen
\nOmega-3-Fettsäuren aus Lachs, Hering oder Makrele unterstützen Herz und Gefässe, während Olivenöl, Walnuss- oder Leinöl ungesättigte Fettsäuren liefern. Ersetzen Sie damit gehärtete Fette in der Küche.
\nPassen Sie Ihre Kalorienzufuhr und Ihre Bewegung an Ihren veränderten Bedarf an
\nMit zunehmendem Alter sinkt der Energiebedarf oft um bis zu 400 kcal pro Tag. Beobachten Sie Ihre Gewichtsentwicklung, reduzieren Sie „leere Kalorien” und kombinieren Sie eine angepasste Ernährung mit Bewegung, um einer Gewichtszunahme vorzubeugen.
\nBewegen Sie sich regelmässig und alltagsnah
\nIntegrieren Sie Bewegung in den Alltag, zum Beispiel durch Spaziergänge, Fahrradfahren, Treppensteigen oder Wandern, je nach Kondition. Besonders gut geeignet, um Körper und Geist zu stärken, sind Wandern und Langlauf. Beginnen Sie langsam und steigern Sie die Intensität schrittweise.
\nKombinieren Sie Ausdauer- und Krafttraining
\nEin ausgewogenes Verhältnis beider Trainingsformen fördert die Muskelmasse und die Knochengesundheit. Zwei Krafteinheiten pro Woche (z. B. mit Widerstandsbändern oder Hanteln) in Kombination mit Ausdauersportarten wie Schwimmen oder zügigem Gehen verbessern den Stoffwechsel und die Beweglichkeit.
\nStress erhöht die Cortisolproduktion und kann hormonelle Beschwerden verstärken. Achten Sie deshalb auf guten Schlaf, regelmässige Bewegung und Entspannungspraktiken. In Quellen werden B-Vitamine, Magnesium, Selen sowie Vitamin C und D als unterstützend genannt.


