Kollagen gezielt unterstützen
Kollagen macht Sehnen, Bänder, Knorpel, Zähne und Knochen reissfest. Versorgen Sie Ihren Körper deshalb regelmässig mit den nötigen Bausteinen, damit diese Gewebe ihre Belastbarkeit behalten.
Keratin für Haare und Nägel stärken
Keratin sorgt für die zweidimensionale Festigkeit von Haaren und Nägeln. Fördern Sie die Keratinbildung durch passende Nahrungsbausteine und eine gezielte Lebensmittelwahl.
Elastin für Dehnbarkeit erhalten
Elastin ist für Lunge, Blutgefässe, Organmembranen und Haut von zentraler Bedeutung, da es Dehnbarkeit ermöglicht. Achten Sie auf Nährstoffe, welche die Bildung von Elastin und Kollagen unterstützen, damit die Funktionsfähigkeit der elastischen Gewebe erhalten bleibt.
Tierische Kollagenquellen nutzen
Direkte tierische Quellen für Kollagen sind Fleisch, Milchprodukte, Fisch und Eier. Diese Lebensmittel liefern Bausteine, welche die Kollagenproduktion unterstützen können.
Pflanzliche Quellen für Bausteine
Auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Nüsse und Samen liefern wichtige Aminosäuren und können die Kollagen- und Keratinbildung fördern.
Cystein für Keratin gezielt aufnehmen
Da Cystein ein Baustoff von Keratin ist, sollten Sie Lebensmittel mit einem hohen Cystein-Gehalt in Ihren Alltag integrieren, beispielsweise Eier, Samen, Milch sowie Rind- und Schweinefleisch.
Vitamin C nicht vergessen
Vitamin C ist für die Bildung von Kollagen und Keratin notwendig. Integrieren Sie deshalb Zitrusfrüchte, Beeren, Brokkoli, Paprika und Blattgemüse regelmässig in Ihren Speiseplan.
Planen Sie Kaltwasserfische gezielt ein
Um die natürliche Förderung von Elastin und Kollagen zu unterstützen, sollten Sie mindestens zweimal wöchentlich Kaltwasserfische wie Lachs, Hering oder Sardinen essen.
Beachten Sie vegetarische/vegane Alternativen
Viele Kollagen- und Keratinpräparate stammen aus tierischen Quellen (z. B. Hufe, Federn). Wenn Sie sich vegetarisch oder vegan ernähren, wählen Sie geprüfte pflanzliche Alternativen auf Soja- oder Weizenaminosäurebasis.
Beachten Sie, dass die Einnahme von Medikamenten oder bestimmte Erkrankungen die Verwertung essenzieller Aminosäuren im Dünndarm stören können. Lassen Sie bei Verdacht Ihre Versorgung ärztlich prüfen, damit ein Mangel rechtzeitig erkannt wird.

