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Sommergrippe

10 Tipps für einen unbeschwerten Sommer trotz Grippe

Sommer, Sonne, Schwitzen – und plötzlich schleicht sich eine unerwartete Erkältung ein: die Sommergrippe. Im Gegensatz zur klassischen Wintergrippe überrascht sie mit Symptomen wie Husten, Fieber und Erschöpfung, gerade wenn man es am wenigsten erwartet. Doch wie können Sie sich effektiv schützen und schnell wieder fit werden?
  • Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und Schonung

Schonen Sie sich mindestens eine Woche lang, um Ihrem Körper die nötige Regeneration zu ermöglichen. Vermeiden Sie anstrengende Tätigkeiten und sorgen Sie für ausreichend Schlaf, damit Ihr Immunsystem effektiv arbeiten kann.

  • Trinken Sie viel und richtig

Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Wasser, Kräutertees oder verdünnten Fruchtsäften. Vermeiden Sie kalte Getränke, da diese die Schleimhäute reizen können. Heisse Zitrone mit Ingwer wirkt antibakteriell und unterstützt die Regeneration der Schleimhäute.

  • Nutzen Sie bewährte Hausmittel bei Halsschmerzen und Husten

Gurgeln Sie mit Kamillen-, Salbei- oder Thymiantee, um Ihren Hals zu beruhigen. Bei trockenem Reizhusten helfen warme Milch mit Honig oder Spitzwegerich- und Hagebuttentee. Bei Schleimhusten helfen Fenchel-, Anis- oder Schlüsselblumentee.

  • Setzen Sie bei Schnupfen Nasenspülungen ein

Eine selbst hergestellte, salzhaltige Nasenspülung (ein Teelöffel Salz in einem Liter Wasser) befreit die Nasenschleimhäute von Viren und Schleim. Fertige Nasenspül-Sachets erleichtern die Anwendung und verhindern Dosierungsfehler.

  • Fiebersenkung durch Wadenwickel unterstützen

Bei Fieber über 39 °C können kalte Wadenwickel helfen. Tränken Sie ein Baumwolltuch in zimmerwarmem Wasser, wickeln Sie es um die Waden und bedecken Sie es mit einem trockenen Tuch. Nach 15–20 Minuten sollte der Wickel entfernt werden.

  • Wählen Sie geeignete Medikamente mit Bedacht

Paracetamol oder ASS können bei Fieber und Schmerzen zeitweise Linderung verschaffen. Gegen Halsschmerzen sind schmerzlindernde Lutschtabletten oder Gurgelsprays sinnvoll. Nutzen Sie abschwellende Nasensprays nur kurzzeitig und konsultieren Sie bei Unsicherheiten einen Arzt.

  • Inhalieren bei verstopfter Nase und Atembeschwerden

Dampfinhalationen mit Kamille, Eukalyptus oder Salbei befeuchten die Schleimhäute, lösen Schleim und helfen bei verstopften Nasenwegen. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiss ist, um Verbrennungen zu vermeiden.

  • Immunsystem durch gezielte Nährstoffe stärken

Eine vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse unterstützt die Abwehrkräfte. Ergänzend helfen Immunpräparate mit den Vitaminen C, B und E sowie den Spurenelementen Zink und Selen oder dem Kraut der Echinacea, das Immunsystem nach einer Infektion wieder aufzubauen.

  • Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima

Regelmässiges Lüften vertreibt Viren und sorgt für frische Luft. Stellen Sie in beheizten Räumen Wasserbehälter auf, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

  • Hühnersuppe als unterstützendes Hausmittel

Warme Hühnersuppe versorgt Sie mit wertvollen Nährstoffen wie Zink und Eisen und wirkt zudem schleimlösend. Sie unterstützt die Flüssigkeitszufuhr und kann das Wohlbefinden bei einer Sommergrippe steigern.

editorial.facts

  • Die Sommergrippe ist keine klassische Grippe, sondern eine Infektion, die vor allem im Sommer und Frühherbst auftritt. Sie wird meist durch Enteroviren ausgelöst und zeigt ähnliche Symptome wie eine Erkältung. Mediziner betrachten sie jedoch als eigenständige Krankheitsform.
  • Bereits bevor Sie erste Anzeichen spüren, können Sie die Sommergrippe an andere weitergeben. Die Viren sind schon zwei bis drei Tage vor Krankheitsbeginn ansteckend und bleiben es im Durchschnitt bis zu anderthalb Wochen, weshalb frühzeitige Vorsicht besonders wichtig ist.
  • Einen vollständigen Schutz vor der Sommergrippe gibt es nicht, aber das Ansteckungsrisiko lässt sich durch konsequente Hygiene und das Meiden von engen Kontakten während der Krankheit deutlich reduzieren.
  • Besonders gefährdet für ernsthafte Komplikationen wie Herz- oder Hirnhautentzündungen sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Hierzu zählen ältere Personen, Kleinkinder und chronisch Kranke. Sie sollten daher besonders vorsichtig sein.