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Salmonellenvergiftung

10 kluge Tipps, um Salmonellen keine Chance zu geben

Salmonellen sind winzige, mit dem blossen Auge nicht sichtbare Bakterien, die sich insbesondere in rohen oder nicht ausreichend gegarten Lebensmitteln vermehren können. Eine Infektion mit ihnen führt oft zu heftigen Magen-Darm-Erkrankungen, die für den Körper sehr belastend sind und äusserst unangenehm. Doch wie gelingt der Schutz davor im Alltag?
  • Achten Sie auf getrennte Lagerung

Lagern Sie rohe Lebensmittel wie Geflügel, rohes Fleisch und Fisch stets getrennt von anderen Lebensmitteln, idealerweise bei einer Temperatur unter 10 °C. So verhindern Sie, dass Salmonellen von kontaminierten Produkten auf andere Speisen übertragen werden.

  • Erhitzen Sie Lebensmittel gründlich

Kochen oder garen Sie Geflügel, Fisch und Fleisch auf mindestens 70 °C und halten Sie diese Temperatur für mindestens zehn Minuten. Nur so können Sie sicher sein, dass die Salmonellen zuverlässig abgetötet werden – auch im Inneren des Lebensmittels.

  • Lagern Sie Hackfleisch nicht länger als einen Tag

Sie sollten es möglichst am Einkaufstag verbrauchen oder maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahren. Salmonellen können sich bei längerer Lagerung, vor allem bei unzureichender Kühlung, schnell vermehren.

  • Verwenden Sie unterschiedliche Schneidebretter und Werkzeuge

Nutzen Sie für die Zubereitung von rohem Fleisch oder Geflügel separate Schneidebretter und Messer. So vermeiden Sie eine Kreuzkontamination und die Übertragung der Bakterien auf andere Lebensmittel, zum Beispiel auf Salat oder Gemüse.

  • Vermeiden Sie Speisen mit rohen Eiern, wenn diese nicht frisch sind

Rohes Ei birgt ein erhöhtes Salmonellenrisiko – seien Sie daher bei Lebensmitteln wie rohem Kuchenteig, Mayonnaise oder Speiseeis besonders vorsichtig. Verwenden Sie nur frische Eier oder verzichten Sie ganz auf Gerichte mit rohem Ei.

  • Entsorgen Sie Auftauwasser sofort

Wenn Sie Tiefkühlfleisch oder Geflügel auftauen, sammeln sich im Auftauwasser Bakterien an. Giessen Sie es deshalb direkt in den Ausguss und reinigen Sie die Spüle anschliessend gründlich.

  • Waschen Sie sich gründlich die Hände

Waschen Sie diese immer gründlich mit Wasser und Seife, bevor Sie Speisen zubereiten, nach dem Kontakt mit rohem Fleisch und nach dem Toilettengang. So reduzieren Sie die Verbreitung von Salmonellen in der Küche deutlich.

  • Reinigen und desinfizieren Sie Arbeitsflächen

Reinigen und desinfizieren Sie alle Kontaktflächen, Schneidebretter und Küchenutensilien gründlich, nachdem Sie rohes Fleisch oder Geflügel zubereitet haben. So schützen Sie sich zuverlässig vor Kreuzkontaminationen.

  • Wechseln und waschen Sie Küchenhandtücher regelmässig

Küchen- und Wischtücher können Salmonellen übertragen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, sie häufig zu wechseln und bei mindestens 60 °C zu waschen, um die Bakterien sicher abzutöten.

  • Trinken Sie bei Durchfall und Erbrechen viel Flüssigkeit

Um den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust bei einer Salmonelleninfektion auszugleichen, trinken Sie am besten Elektrolytlösungen. Diese können Sie leicht selbst herstellen, indem Sie einen Liter stilles Wasser mit einem gestrichenen Teelöffel Salz und sieben bis acht Teelöffeln Zucker mischen.

editorial.facts

  • Salmonellen-Infektionen können unterschiedliche Krankheitsbilder hervorrufen, die von Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen wie Typhus reichen. Diese werden oft durch verschiedene Salmonellenarten ausgelöst.
  • Salmonellen sind bewegliche, stäbchenförmige Bakterien, die menschliche Zellen besiedeln können. Einige Typen verursachen vorrangig Durchfall, während andere schwerwiegende systemische Infektionen hervorrufen können.
  • Die Erkrankung bricht in der Regel ein bis zwei Tage nach der Ansteckung aus. Die Ansteckungsfähigkeit kann jedoch, besonders bei Kindern oder älteren Menschen, Wochen bis Monate andauern, selbst wenn die Symptome wieder abklingen.