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Kurkuma

10 Power-Hacks für das goldene Gewürz

Gelbes Gold aus der Naturapotheke: Kurkuma verbindet Kulturgeschichte, eine Vielzahl an Inhaltsstoffen und eine unkomplizierte Anwendung in Küche und Pflege. Für alle, die nach natürlichen Optionen suchen, eröffnet dies viele spannende Möglichkeiten. Welche Anwendung würden Sie zuerst ausprobieren?
  • Einfaches Kurkuma-Wasser herstellen

Füllen Sie einen Liter Wasser in eine Karaffe, rühren Sie zwei Teelöffel Kurkuma ein und geben Sie ein paar Tropfen Öl hinzu. Verfeinern Sie nach Geschmack mit einem Spritzer Zitrone und etwas Honig. Warmes Kurkuma-Wasser lässt sich gut nach einer Mahlzeit trinken.

  • Goldene Milch zubereiten

Für eine Portion Goldene Milch erhitzen Sie 250 ml Milch oder Pflanzenmilch mit 1 TL Kurkuma, 1 TL Zimt, 1-2 TL Honig, 1-2 cm frisch geriebenem Ingwer, einer Prise Cayenne und ½ TL Butter oder Kokosöl. Erhitzen Sie die Mischung nur bis kurz vor dem Kochen und rühren Sie, bis alles verbunden ist.

  • Fett und Pfeffer für bessere Aufnahme

Da Curcumin fettlöslich ist, lösen sich Aroma und Farbe besser in Fett (z. B. Ghee, Butter, Öl oder Kokosöl). Ergänzen Sie Speisen oder Getränke bei Bedarf mit einer Prise schwarzem Pfeffer oder fügen Sie Fett hinzu, um die Aufnahme zu verbessern.

  • Kurkumapaste als praktische Basis

Bereiten Sie eine Paste aus Kurkuma, etwas Öl oder Kokosfett und schwarzem Pfeffer zu. Diese lässt sich portionsweise in Getränken, Smoothies oder Speisen einrühren und ist eine praktische Alternative, wenn Sie Kurkuma regelmässig verwenden möchten.

  • Gewürze richtig andünsten – Temperatur beachten

Beim Anbraten in Fett entwickeln Gewürze ihr volles Aroma. Dafür sollten etwa 130 °C erreicht werden. Nutzen Sie Ghee, Butter oder Öl zum Andünsten, achten Sie aber darauf, nicht zu hohe Hitze einzusetzen, da Kurkuma sonst braun wird und bitter schmeckt.

  • Farbwirkung gezielt nutzen und erhalten

Kurkuma eignet sich hervorragend, um Reis, Couscous, Risotto oder selbst gemachte Nudeln gelb zu färben. Mit einer Prise Speisenatron lässt sich die Farbe intensivieren, während Zitronensäure den Farbton länger stabil hält.

  • Frischen Wurzelstock korrekt verarbeiten

Schälen Sie frische Kurkumaknollen, insbesondere, wenn sie nicht aus biologischem Anbau stammen. Tragen Sie beim Reiben oder Schneiden Handschuhe, denn das Pflanzenfleisch färbt Haut und Nägel intensiv gelb.

  • Kurkuma in vielfältigen Rezepten einsetzen

Nutzen Sie Kurkuma in Salatdressings (zum Beispiel mit Balsamicoessig, Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und einer Prise Ingwer), in Kokos-Currys mit Spinat oder Bohnen-Kartoffel-Currys, in Marinaden für Hähnchen oder in orientalischen Suppen und Tajine-Gerichten.

  • Überraschende Anwendungen ausprobieren

Geben Sie eine Prise Kurkuma in Hummus, Mayonnaise oder Curryketchup, bestreuen Sie Popcorn oder selbst gebackene Kartoffeln damit, oder backen Sie Brot mit Kurkuma für eine goldgelbe Farbe — kreative Einsätze bringen neue Aromen.

  • Kurkumaflecken richtig entfernen

Curcumin ist sehr farbecht und lässt sich mit Seife kaum lösen. Entfernen Sie Flecken auf Arbeitsflächen am besten mit Spiritus (Alkohol). Bei Textilien können Sie Wasserstoffperoxid testen. Hartnäckige Flecken behandeln Reinigungsprofis in der chemischen Reinigung.

editorial.facts

  • Kurkuma ist eine tropische Ingwerpflanze, deren unterirdischer Rhizomstamm verwendet wird. Dieser verleiht Gerichten die typische goldene Farbe und gedeiht besonders gut in den heissen, feuchten Regionen Indiens und Südostasiens.
  • Neben dem Farbstoff Curcumin enthält das Rhizom flüchtige Öle, zum Beispiel Turmeron und Zingiberen, sowie Ballaststoffe, die Spurenelemente Kalium und Eisen und die Vitamine C und E. Diese Inhaltsstoffe prägen das Aroma und die ernährungsphysiologischen Eigenschaften.
  • Kurkuma ist als getrocknetes Pulver, als frische Wurzel, als Lebensmittel-Farbstoff (E 100) sowie als Nahrungsergänzung in Form von Kapseln mit hochkonzentriertem Curcumin erhältlich. Das Pulver ist alltagstauglich, während die frischen Knollen geschmacklich intensiver sind.
  • Untersuchungen legen nahe, dass Curcumin entzündungshemmend wirkt und in einigen Studien ähnliche Effekte wie Aspirin oder Ibuprofen gezeigt hat.