Reduzieren Sie bewusst den Verzehr von histaminreichen Lebensmitteln
Dazu zählen beispielsweise gereifter Käse, geräuchertes Fleisch, Fischkonserven, Sauerkraut, Sojaprodukte oder Essig. Auch bestimmte Obst- und Gemüsesorten wie Auberginen, Orangen oder Kiwis zählen dazu.
Wählen Sie gezielt histaminarme Lebensmittel aus
Setzen Sie auf frische, gut verträgliche Lebensmittel wie Frischkäse, frisches Fleisch, fangfrischen Fisch, viele Gemüsearten sowie ausgewählte Obstsorten wie Äpfel oder Beeren. Beachten Sie jedoch, dass auch histaminarme Lebensmittel individuell unterschiedlich vertragen werden können.
Wählen Sie frische Lebensmittel gezielt aus
Bevorzugen Sie möglichst unverarbeitete, frische Zutaten gegenüber stark verarbeiteten oder gereiften Produkten. Achten Sie bereits beim Einkauf auf kurze Zutatenlisten und eine hohe Qualität, da industriell verarbeitete Lebensmittel oft höhere Histaminwerte aufweisen.
Lagern Sie Speisen richtig und verbrauchen Sie diese schnell
Kühlen Sie frisch zubereitete Mahlzeiten möglichst schnell herunter und lagern Sie diese im Kühlschrank, anstatt sie lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Vermeiden Sie es, Speisen mehrfach aufzuwärmen oder über längere Zeit warmzuhalten, da sich Histamin in eiweissreichen Lebensmitteln dabei weiter anreichern kann.
Meiden Sie gezielt Produkte mit hemmendem Einfluss
Bestimmte Getränke und Zusatzstoffe – etwa schwarzer oder grüner Tee, Energydrinks, Alkohol sowie Inhaltsstoffe wie Glutamat, Sulfite oder Nitrite – können die Verarbeitung von Histamin im Körper beeinflussen.
Beobachten Sie Ihre individuelle Toleranz
Die persönliche Verträglichkeit von Histamin kann stark variieren. Führen Sie daher über mehrere Wochen ein Ernährungstagebuch, in dem Sie genau festhalten, was Sie essen und trinken und wie Sie sich danach fühlen.
Prüfen Sie Zutatenlisten sorgfältig
Werfen Sie einen genauen Blick auf verarbeitete Produkte. Zusatzstoffe wie Hefeextrakt, Aromen oder Konservierungsmittel können für empfindliche Personen von Bedeutung sein. Bevorzugen Sie daher Produkte mit kurzen, natürlichen Zutatenlisten.
Planen Sie regelmässige Essenspausen ein
Geben Sie Ihrem Körper Zeit zwischen den Mahlzeiten, da er aufgenommenes Histamin schrittweise verarbeitet. Ständiges Snacken kann dazu führen, dass sich die Belastung erhöht.
Planen Sie eine zeitlich begrenzte Karenzphase ein
Eine vorübergehende Reduktion histaminreicher Lebensmittel über etwa drei Wochen kann sinnvoll sein, um den Körper zu entlasten. Anschliessend können Sie einzelne Lebensmittel schrittweise wieder einführen und jeweils über zwei Tage beobachten, wie gut Sie diese vertragen.
Einige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Schokolade, Bananen oder Hülsenfrüchte enthalten zwar wenig Histamin, können aber dessen Freisetzung im Körper fördern. Testen Sie solche Produkte vorsichtig und achten Sie auf Ihre individuelle Reaktion.


