Bevorzugen Sie entzündungshemmende Fettsäuren
Integrieren Sie Lebensmittel mit gesunden Fetten in Ihre Ernährung, zum Beispiel fetten Fisch (Lachs), Nüsse und Samen sowie Oliven- oder Rapsöl. Diese Fettsäuren können das Entzündungsgeschehen mildern und lassen sich leicht in den Speiseplan integrieren, beispielsweise in Form von Lachs zum Abendessen oder Walnüssen im Müsli.
Omega-3-Quellen regelmässig einbauen
Bauen Sie gezielt Omega-3-reiche Lebensmittel wie fettreichen Fisch, Walnüsse, Leinsamen oder Hanfsamen in Ihren Speiseplan ein. Omega-3 wirkt entzündungshemmend und ist leicht umzusetzen. Ein Löffel Leinsamen im Joghurt oder eine Handvoll Walnüsse als Snack reichen oft aus.
Zucker und raffinierte Kohlenhydrate einschränken
Beschränken Sie den Konsum von Zucker und Weissmehlprodukten wie Weissbrot oder herkömmlichen Backwaren, da diese Blutzuckerschwankungen und entzündliche Reaktionen fördern können. Greifen Sie stattdessen zu Vollkornprodukten oder frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln.
Transfette und Fertigprodukte meiden
Meiden Sie gehärtete Pflanzenöle und Transfette, wie sie in vielen Fertigprodukten, Chips oder bestimmten Backwaren enthalten sind. Diese Fette sind mit einer erhöhten chronischen Entzündungsneigung verbunden und sollten möglichst von Ihrem Speiseplan gestrichen werden.
Ballaststoffe für Darm und Entzündungshemmung
Setzen Sie auf ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hafer, Hülsenfrüchte, Leinsamen oder Flohsamen. Sie fördern die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren wie Buttersäure im Darm, was sich positiv auf das Darmmilieu und entzündliche Prozesse auswirken kann.
Nutzen Sie täglich antioxidative Vitamine
Versorgen Sie sich regelmässig mit antioxidativ wirkenden Vitaminen: Vitamin C aus Paprika, Rosenkohl oder Zitrusfrüchten, Vitamin E aus Nüssen oder Samen sowie Beta-Carotin aus Karotten, Kürbis oder Tomaten. Diese Nährstoffe helfen, oxidativen Stress zu reduzieren.
Sekundäre Pflanzenstoffe gezielt einsetzen
Nutzen Sie die Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden aus Beeren und Äpfeln, Senfölglykosiden aus Kohl und Radieschen sowie Curcumin aus Kurkuma. Beachten Sie, dass Curcumin in Kombination mit schwarzem Pfeffer besser vom Körper aufgenommen wird.
Fettreiche Fleischprodukte einschränken
Reduzieren Sie den Verzehr von fettreichem Fleisch, Wurstwaren oder sehr fetthaltigen Eizubereitungen, da deren Fettsäuren Entzündungsprozesse fördern können. Greifen Sie stattdessen zu mageren Fleischsorten oder pflanzlichen Proteinquellen.
Ernährungstipps bei begleitender Gastritis und Lebensstil
Bei begleitender Autoimmungastritis sollten Sie auf sehr scharfe, stark gewürzte oder sehr fetthaltige Speisen, Kaffee und geräucherte Produkte verzichten. Ein Glas Zitronenwasser vor den Mahlzeiten kann die Verdauung unterstützen. Verzichten Sie zudem auf Alkohol und Tabak, da diese Entzündungen fördern können.
Lassen Sie den Hals abtasten, damit Ärzt:innen Grösse, Druckempfindlichkeit und das Vorhandensein von Knoten an der Schilddrüse beurteilen können. Diese klinische Untersuchung ist oft der erste und wichtige Schritt zur weiteren Abklärung.


