Lagern Sie Lebensmittel sicher – luftdicht und geschützt
Bewahren Sie alle trockenen Lebensmittel wie Mehl, Müsli oder Nüsse in gut schliessenden Glas- oder Metallbehältern auf. Schädlinge wie Motten oder Käfer können bereits durch winzige Ritzen in Papierverpackungen eindringen. Kontrollieren Sie Vorräte regelmässig auf Hinweise wie Spinnfäden, Krümelanhäufungen oder Verklumpungen.
Kaufen Sie nur das, was Sie kurzfristig verbrauchen
Grosse Vorräte ziehen unbemerkt Insekten an – besonders in warmen Küchen oder Speisekammern. Kaufen Sie eher kleinere Mengen und stellen Sie ältere Vorräte nach vorne. So verhindern Sie, dass unentdeckte Schädlinge sich vermehren.
Reinigen Sie Küche, Speisekammer und Abstellräume gründlich
Schmutz, Staub und Krümel sind ideale Nahrungsquellen für Schädlinge. Saugen Sie regelmässig, insbesondere hinter Schränken, Kühlschrank und Herd. Klopfen Sie Teppiche aus und halten Sie Keller und Dachboden sauber.
Achten Sie auf trockene Räume – Feuchtigkeit ist ein Schädlingmagnet
Silberfischchen, Asseln und Schaben lieben feuchte Ecken. Lüften Sie regelmässig, heizen Sie im Winter auf mindestens 16 °C, und trocknen Sie feuchte Stellen beispielsweise mit einem Föhn.
Dichten Sie Eintrittsstellen konsequent ab
Ritzen in Wänden, Bodenleisten und Fenstern geben Schädlingen Zugang. Verschliessen Sie Spalten mit Silikon oder Dichtband. Schon ein Loch im Durchmesser eines Kleinfingers reicht Mäusen als Eingang.
Setzen Sie auf natürliche Abschreckungsmittel
Viele Schädlinge reagieren empfindlich auf bestimmte Düfte. Lavendel, Zedernholz oder ätherische Öle halten Motten, Silberfischchen und Ameisen fern.
Nutzen Sie gezielte Hilfsmittel bei akutem Befall
Lockstofffallen, Pheromonfallen, Köderdosen oder Sprays helfen, den Schädlingsdruck kurzfristig zu reduzieren. Wichtig ist jedoch: erst die Tierart bestimmen. Ein falsches Mittel verschlimmert das Problem nur.
Entfernen Sie potenzielle Nester im und rund ums Haus
Vogelnester, alte Tierfutterreste, Trockenblumen, Salzteigfiguren oder alte Tierpräparate können Schädlinge anziehen. Überprüfen Sie diese Quellen regelmässig und entsorgen Sie diese nach Möglichkeit.
Schützen Sie Kleidung und Textilien zuverlässig
Kontrollieren Sie Kleiderschränke, saugen Sie Ecken gründlich aus und hängen Sie selten getragene Kleidung in verschliessbare Beutel. Motten lieben Stille und Stoffe aus Naturfasern – regelmässiges Lüften stört ihren Lebenszyklus.
Handeln Sie besonnen bei starken oder gefährlichen Befällen
Wenn Sie Schaben oder Ratten tagsüber sehen oder starke Vermehrung bemerken, ist das ein Zeichen für massiven Befall. In diesen Fällen reicht Hausmittelchemie nicht aus – ziehen Sie professionelle Schädlingsbekämpfer hinzu.


