Wunschliste

Brustkrebs

Mit diesen 10 Tipps lässt sich das Brustkrebsrisiko effektiv senken

Brustkrebs ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Frauen weltweit, doch vielen ist nicht bewusst, wie wichtig eine frühe Erkennung ist. Neben einer gesunden Lebensweise ist die regelmässige Selbstkontrolle entscheidend, die Sie ganz einfach zu Hause durchführen können. Erfahren Sie, wie Sie selbst aktiv werden können, um Veränderungen frühzeitig zu entdecken und Ihre Gesundheit zu schützen.
  • Ausgewogene Ernährung zur Risikoreduktion

Eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist, kann das Brustkrebsrisiko senken. Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel und reduzieren Sie den Verzehr von gesättigten Fetten. Besonders empfehlenswert sind tomatenhaltige Gerichte, da das in Tomaten enthaltene Lycopin eine krebsvorbeugende Wirkung haben kann.

  • Regelmässige körperliche Aktivität

Sport senkt den Östrogenspiegel im Blut und kann so das Brustkrebsrisiko reduzieren. Auch wenn Sie bereits erkrankt sind, unterstützt Bewegung die Heilung. Versuchen Sie, sich täglich mindestens 30 Minuten moderat zu bewegen.

  • Monatliche Selbstuntersuchung ab 25 Jahren

Führen Sie ab dem 25. Lebensjahr eine monatliche Selbstuntersuchung durch. So können Sie Frühveränderungen erkennen und bei Auffälligkeiten zeitnah reagieren.

  • Den richtigen Zeitpunkt wählen

Untersuchen Sie Ihre Brust idealerweise zwischen dem 6. und 12. Zyklustag, da das Gewebe dann weniger geschwollen und druckempfindlich ist. Nach den Wechseljahren empfiehlt sich ein fester Tag im Monat, beispielsweise der erste.

  • Selbstkontrolle vor dem Spiegel durchführen

Begutachten Sie Ihre Brust vor einem Spiegel in verschiedenen Armpositionen (Hände in die Hüften stemmen, Arme über den Kopf heben, nach vorne beugen) und achten Sie auf Veränderungen in Form, Grösse oder Hautbild.

  • Die Brust in verschiedenen Positionen abtasten

Tasten Sie Ihre Brust sowohl im Stehen als auch im Liegen ab, um das gesamte Gewebe gut zu erfassen. Im Liegen verteilt sich das Gewebe besser, was die Tastbarkeit erleichtert.

  • Nutzen Sie sanfte, kreisende Bewegungen

Verwenden Sie die Fingerkuppen und tasten Sie mit sanften, kreisenden Bewegungen alle Bereiche von aussen nach innen zur Brustwarze hin ab. So ertasten Sie mögliche Veränderungen gründlich.

  • Druckstärke variieren

Variieren Sie den Druck beim Abtasten, um sowohl die oberflächlichen als auch die tieferen Gewebeschichten zu untersuchen. Achten Sie auf Verhärtungen, Knoten oder unregelmässige Strukturen.

  • Brustwarze und Warzenvorhof kontrollieren

Drücken Sie leicht auf die Brustwarze, um festzustellen, ob Flüssigkeit oder Blut austritt. Dies kann ein Hinweis auf auffällige Veränderungen sein, die ärztlich abgeklärt werden müssen.

  • Nehmen Sie Veränderungen ernst und suchen Sie ärztlichen Rat

Wenn Sie Knoten, Hautveränderungen, eingezogene Brustwarzen oder ungewöhnlichen Ausfluss bemerken, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Frühzeitiges Handeln verbessert die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung erheblich.

editorial.facts

  • Die Strahlenmenge bei einer Mammografie ist sehr gering und vergleichbar mit der natürlichen Strahlenbelastung während eines Langstreckenflugs oder eines Aufenthalts in den Bergen. Dank moderner Technik wird die Dosierung ständig optimiert, sodass der Nutzen dieser Vorsorgeuntersuchung das geringe Risiko bei Weitem überwiegt.
  • Brustkrebs ist die weltweit häufigste Krebsart bei Frauen – etwa jede 8. Frau ist im Laufe ihres Lebens betroffen.
  • Etwa 5-10 % aller Brustkrebsfälle sind genetisch bedingt, vor allem durch BRCA1- und BRCA2-Gene.
  • Wird Brustkrebs im Frühstadium erkannt, liegt die Heilungsrate bei über 90 %.