Schwere Beine

Was hilft bei schweren Beinen?

In unseren Beinen leisten die unsichtbaren Helfer Tag und Nacht Schwerstarbeit: die Venen und Muskeln pumpen unser Blut immer wieder ganz ohne Pausen in Richtung Herz. Kein Wunder, dass die ermüdeten Beine sich schwer anfühlen und sogar anschwellen können.

Im Inneren unserer Venen gibt es “Ventile” (Klappen), die dazu dienen, das Zurückfliessen des Blutes zu verhindern und den Aufstieg des Bluts zu ermöglichen. Doch manchmal passiert es so, dass diese Klappen ihre wichtige Aufgabe nicht mehr so fleissig erfüllen. Die “Ventile” blockieren den Rückfluss des Blutes nicht vollständig, und die erschlafften Venen manifestieren sich durch das Gefühl der müden Beine.

Die schweren Beine sind fast immer die Folge unseres bewegungsarmen Berufsalltags. Wenig körperliche Aktivität, ständiges Sitzen oder wiederholtes Stehen im Office, Übergewicht und zunehmendes Alter sind ja gar nicht venenfreundlich. Mangelnde Durchblutung, chronische Venenerkrankungen in der Familie und starke Hitze begünstigen das Problem noch. Die Beine fühlen sich schwer und ermüdet an (insbesondere nach langem Stehen oder Sitzen), schmerzen und die Knöcheln schwellen an. Oft geht das mit Krämpfen einher. Beinschmerzen können im Laufe des Tages immer kräftiger werden. Manchmal spürt man auch Juckreiz, Taubheitsgefühle und Kribbeln – sogenannte unruhige Beine, wobei nur die Bewegung Linderung bringt.

Wir haben für Sie wirksame Tipps und Tricks gesammelt, um schwere Beine zu behandeln.

Bauen Sie viel Bewegung in Ihren Alltag ein. Gehen Sie möglichst viel zu Fuss, nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs, minimieren Sie Sitzen und Stehen oder machen Sie mindestens eine Bewegungspause alle zwei Stunden – und schon bald sind die lästigen Beinen-Beschwerden weg!

Bevorzugen Sie flache, bequeme Schuhe, sonst belasten Sie Ihre Beine zusätzlich. Hohe Absätze sind alles andere als venenfreundlich: sie behindern die Pumparbeit der Beinmuskulatur.

Es gibt spezielle Venengymnastik, die Sie ganz bequem zu Hause oder sogar im Büro am Computer machen können. Schon kleine Bemühungen schaffen für Ihre Beine wahre Wunder!

Schlafen Sie mit ein bisschen hochgelegten Beinen oder lagern Sie Ihre Beine mehrmals pro Tag für 5 Minuten hoch, um den venösen Rückfluss anzuregen.

Verwöhnen Sie Ihre Beine abends mit einem Kalt-Warm-Bad. Das regt die Durchblutung an und fördert Entgiftung. Die Venen werden durch warmes Wasser erweitert und durch kaltes Wasser wird der Abtransport von Giftstoffen gefördert.

Die Socken sollten an den Knöcheln nicht drücken. Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht zu eng anliegt.

Wenn Sie sitzen, schlagen Sie die Beine nicht übereinander. Das verhindert die Durchblutung.

Es gibt viele durchblutungsfördernde Sportarten. Wählen Sie eine, die Ihnen Spass macht. Sie können schwimmen, tanzen, Rad fahren. Gut gegen schwere Beine sind auch Wassergymnastik und Nordic Walking.

Grosse Hitze kann die Beschwerden verstärken. Vermeiden Sie einen langen Aufenthalt in der Sonne sowie heisse Bäder.

Greifen Sie zu kühlenden Gelen und Cremes, die Extrakte aus dem roten Weinlaub oder aus der Rosskastanie enthalten. Sie schaffen schnelle Abhilfe bei geschwollenen, müden Beinen.

Bei einer leichten Venenschwäche ist das Tragen von Stütz- und Kompressionsstrümpfen empfehlenswert. Sie verbessern die Durchblutung und beugen Krampfadern vor.

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Beschwerden anhalten, um das Risiko für eine chronische Venenerkrankung zu bewerten.

Diese Tipps und einfache Gewohnheiten helfen, Ihren Venen mehr Spannkraft zu geben und das Gefühl schwerer Beine loszuwerden.

Fakten zum Thema

  1. Die ersten Anzeichen für schwache Venen sind müde Beine, kleine sichtbare Venen unter der Haut sowie geschwollene Knöchel.
  2. Aufgrund hormoneller Umstellung sind Frauen von den schweren Beinen häufiger als Männer betroffen.
  3. Bei wiederholtem Gefühl der müden Beine erhöht sich das Risiko für Krampfadern.




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