Rosenwurz – der natürliche Glücksbringer und Stimmungsmacher

Rosenwurz

Heute hat jeder von uns mehr oder weniger mit Stress zu kämpfen. Rosenwurz wird schon seit Jahrhunderten als Adaptogen eingesetzt, das Stresssymptome, Erschöpfungszustände, Antriebslosigkeit und Schwächegefühl lindern kann und dem Nervensystem sowie geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit gut tut.

Die Rosenwurz oder Rhodiola Rosea verdankt ihren Namen ihrem knolligen Stamm, der rosenartig duftet. Als Adaptogen soll sie unseren Körper widerstandsfähiger gegenüber inneren und äusseren Stressfaktoren machen, also unserem Organismus helfen, sich an diese anzupassen, und dabei auch physiologische Reaktionen sowie die Ausschüttung von Stresshormonen positiv zu beeinflussen. Rosenwurz wirkt zweifach: einerseits hilft die Pflanze uns mit Stress umzugehen und andererseits kann sie die geistigen und körperlichen Symptome von Stressbelastung reduzieren. Die Wirkung von Rhodiola basiert sich also nicht darauf, uns die stressfördernden Situationen abzunehmen, sondern darauf, dass wir uns trotz Stress nicht gestresst fühlen und nicht krank werden. Besonders praktisch ist Rhodiola vor Prüfungen und wichtigen Terminen, da sie den Intellekt stimuliert, die Emotionen beruhigt und gelassener, doch gleichzeitig leistungsfähiger und konzentrierter macht.

Rosenwurz weist auch eine antidepressive Wirkung auf. Sie enthält Rosavinen, Rosiridin und Salidrosid, die den Abbau von Dopamin und Serotonin (sogenannten “Glückshormonen”) hemmen. Dadurch bleiben Dopamin- und Serotoninspiegel hoch, was die Stimmungs- und Gemütslage verbessert und Stimmungstiefen sowie Depressionen vorbeugt.

Zu den Stressfaktoren, bei denen dieses Adaptogen seinen Einsatz findet, gehören nicht nur stressige Situationen im Familien- und Berufsleben, sondern auch Leistungssport, Angriffe schädlicher Bakterien und Viren, Allergene sowie oxidativer Stress. Die in der Rosenwurz enthaltenen Flavonoide sind starke Antioxidantien, die in unseren Zellen als Radikalfänger dienen.

Wie können Sie von allen diesen positiven Wirkungen der Rosenwurz profitieren? Hier finden Sie einige Tipps.

  • Verwenden Sie nur ein hochwertiges Produkt, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Es kommt auf die enthaltene Dosis und auf die Qualität des enthaltenen Rosenwurz an.

  • Die durchschnittliche Dosis liegt zwischen 200 mg und 400 mg täglich (der standardisierte Extrakt enthält dabei Rosavine und Salidroside im Verhältnis 3:1 – genauso wie in der Rhodiola-Pflanze). Achten Sie darauf, die empfohlene Tagesdosis nicht zu überschreiten.

  • Beachten Sie, dass Rhodiola mindestens 2 Wochen lang eingenommen werden muss, damit sie ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann.

  • Nehmen Sie Rhodiola nicht direkt vor dem Schlafen ein, da sie eine stimulierende Wirkung aufweist.

  • Es ist empfehlenswert, auf Koffein und Zucker zu verzichten. Diese Produkte können die Wirkung von Rosenwurz negativ beeinflussen.

  • Falls Sie Medikamente (z. B. Antidepressiva) einnehmen, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt, da es zu Wechselwirkungen kommen kann.

  • Stillende und schwangere Frauen sollten Nahrungsergänzungen mit Rosenwurz nicht einnehmen, da es noch nicht ausreichend Untersuchungen bezüglich Auswirkungen von dieser Pflanze bei der Schwangerschaft und beim Stillen gibt.

  • Achten Sie beim Kauf, dass Sie nur Rhodiola Rosea kaufen, da es noch andere Unterarten von dieser Pflanze gibt, doch nur Rhodiola Rosea Pflanzenstoffe Rosavine beinhaltet, die uns stressresistent machen können. Und dazu noch „Nur Rhodiola Rosea hat extensive toxikologische Prüfungen bestanden und wurde für Menschen und Tiere als unbedenklich eingestuft”, so Gesundheitsjournalist Dr. Carl Germano.

  • Beachten Sie mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Schwindel. Diese treten aber nur in seltenen Fällen auf.

Profitieren Sie von dieser Pflanze, die Ihnen Stress vom Leibe hält und Sie nicht auslaugen lässt!

Fakten zum Thema

  1. Bereits vor knapp 2000 Jahren wurde Rosenwurz im vierten Buch der Materia Medica von Pedanius Dioskurides beschrieben.
  2. Die Wikinger setzten die Rosenwurz gerne ein, um sich für einen Kampf zu stärken und die Ausdauer zu verbessern.
  3. Die jungen Blätter und Triebe von Rosenwurz werden in ihren Heimatländern gerne roh und gekocht verzehrt.




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