Thema der Woche

Maca

Die Wunderknolle Maca aus Peru soll die Leistung verbessern, die Laune steigern, stressresistenter machen, den Muskelaufbau unterstützen sowie bei unerfülltem Kinderwunsch und Potenzproblemen hilfreich sein. Was ist besonderes an diesem neuen Superfood, das auch als Peru-Ginseng bekannt ist?

Schon seit Jahrhunderten gilt Maca als Heilmittel, ist in Peru ein gewöhnlicher Bestandteil der Nahrung und wurde von Inkas als Stärkungsmittel für ihre Soldaten genutzt. Ihre Knolle ist nussig-erdig und Blätter kresseartig scharf im Geschmack. Die Knolle kann gelb, rot oder schwarz sein, wobei die gelben besonders verbreitet sind. Die stärkste leistungsfördernde Wirkung wird den schwarzen Knollen nachgesagt. Die roten Knollen sind besonders für Frauen in den Wechseljahren geeignet: sie sollen bei Stimmungsschwankungen helfen und die Libido steigern.

Maca ist eine richtige Nährstoffbombe. Sie enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen und vor Infektionen schützen können, was besonders wichtig in den Zeiten hoher Ansteckungsgefahr ist. Zink und Calcium sorgen für kräftige Knochen und Zähne. Senfölglycoside wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Eisen ist gut für die Blutbildung – besonders Veganer und Vegetarier können davon profitieren, da Maca eine pflanzliche Eisen-Quelle ist. Kalium ist wichtig für Herzfunktion und senkt einen erhöhten Blutdruck. Selen und Antioxidantien schützen unseren Körper vor oxidativem Stress. Maca ist ein guter Adaptogen: sie hilft unserem Körper, sich an Stress und ungünstige Umstände anzupassen, so dass wir den Stress besser ertragen. Der hohe Anteil an pflanzlichem Eiweiss (rund 14 Gramm auf 100 Gramm) fördert starke Muskeln bei Sportlern. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Regeneration, machen die Muskelzellen empfänglicher für Insulin und hemmen dadurch den Aufbau von Körperfett. Pflanzliche Sterole hemmen die Cholesterin-Resorption im Dünndarm, senken das “schlechte” Cholesterin und wirken sich positiv auf die Gesundheit der Prostata aus. Durch ihre verdauungsregulierende Wirkung sorgt die Maca-Knolle für einen problemlosen täglichen Toilettengang. Chinesische Forscher schwören auf aphrodisierenden Eigenschaften von Maca, auf ihre positive Wirkung bei Erektionsstörungen und auf ihre Fähigkeit, die Beweglichkeit der Spermien zu erhöhen.

Wie können Sie von allen diesen positiven Auswirkungen von Maca profitieren? Hier sind einige Tipps.

  • Macapulver eignet sich bestens als ein gesundes Zutat für Smoothies und Shakes und liefert Ihrem Körper lebenswichtige Nährstoffe.

  • Veganer und Vegetarier können Macapulver als einen guten Proteinlieferant in Smoothies oder Porridge nutzen, um sich länger satt zu fühlen.

  • Das Pulver von Maca eignet sich auch zum Backen und Kochen.

  • Beachten Sie die Dosierungsempfehlung des Herstellers, da die Maca-Produkte sich je nach Rezeptur in ihrer Stärke unterscheiden. In der Regel sind das ca. 5-20 Gramm Rohpulver. Konsultieren Sie am besten Ihren Arzt, da die Dosis je nach gesundheitlichem Zustand schwanken kann.

  • Frische Maca-Wurzeln können Sie wie Rüben vorbereiten: gründlich waschen, Spitze und Blattansatz abschneiden und bei Bedarf in Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden.

  • Junge frische Blätter von Maca eignen sich bestens für Blattsalaten und in Kräuterquark. Festere Blätter kocht man wie Spinat.

  • Frische Maca-Wurzeln können einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden, frische Maca-Blätter in einem Plastikbeutel ebenfalls im Gemüsefach. Und das getrocknete Pulver sollte gut verschlossen und trocken gelagert werden.

Geniessen Sie dieses Superfood frisch oder nehmen Sie Maca als Nahrungsergänzung ein und profitieren Sie von Ihrer gesundheitsfördernden Wirkung!

Fakten zum Thema

  1. Frische Maca-Knollen bestehen zu 80 Prozent aus Wasser. Getrocknete Maca enthält ca. 55–70 Prozent leichtverdauliche Kohlenhydrate, 10–15 Prozent Eiweiss, 9 Prozent Ballaststoffe und etwa 1 Prozent Fett.
  2. Maca ist als Kreuzblütengewächse mit Brokkoli verwandt.
  3. Nur ein Esslöffel Macapulver enthält 10 Prozent des gesamten Tagesbedarfs an Eisen.
  4. Maca ist nahezu die einzige Kulturpflanze, die in Höhenlagen von bis zu 4500 Metern überlebt.




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