Hemmt alle Arten von Entzündungen, hilft bei Magenproblemen – Kurkuma

Kurkuma

Das kräftig gelbe „Gewürz des Lebens“ wirkt entzündungshemmend und hilft bei Magenproblemen. Diese Knolle wird in der Ayurveda-Medizin bereits seit Tausenden Jahren eingesetzt. Was besonderes steckt in Kurkuma?

Die meisten von uns kennen Kurkuma nur als Gewürz, das Curry seine typische Farbe verleiht. Der wichtigste Inhaltsstoff dieser Pflanze ist Curcumin, der als pharmakologischer Wirkstoff eingesetzt wird. Gerade dieser Stoff ist für die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma verantwortlich. Die WHO empfiehlt als Tages-Dosis bis zu 3 g (etwa 1 TL) Kurkuma-Pulver. Bei Überdosierung kommt es zu Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Schmerzen im Verdauungstrakt.

Kurkuma hat eine entzündungshemmende Wirkung auf den ganzen Körper, doch besonders gut wirkt sich diese Pflanze auf den Magen-Darm-Trakt aus. Curcumin fördert eine vermehrte Gallen- und Magensaftbildung. Somit sorgt es dafür, dass Nahrungsfette besser verdaut werden können, was für eine gesunde Verdauung von grosser Bedeutung ist und einem unangenehmen Völlegefühl vorbeugt. Studien haben gezeigt, dass Curcumin auch zur Senkung des Cholesterinspiegels beiträgt. Die gelbe Knolle hilft daneben bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Auch unsere kognitiven Fähigkeiten können von gesunden Auswirkungen der knallgelben Knolle profitieren. Curcumin fördert die Leistung des Gedächtnisses und kann sogar das Absterben von Nervenzellen im Gehirn hinauszögern und somit den Demenzeffekten entgegenwirken. Kurkuma soll auch bei Rheuma helfen: die Gelenkschwellungen können bei einer regelmässigen Einnahme zurückgehen und die Gelenkschmerzen gelindert werden.

Hier finden Sie einige Tipps zur Einnahme von Kurkuma.

  • Beim Würzen beachten Sie, dass Kurkuma in grosseren Mengen bitter schmeckt. Doch Sie können sparsam fast alle Gerichte würzen, zum Beispiel Reis-, Kartoffel- und Gemüsegerichte, Suppen, Pfannkuchen, Brotaufstriche und sogar Fruchtsalate.

  • Sie können Kurkuma-Pulver als heissen Tee, als berühmte goldene Milch und in Smoothies verzehren.

  • Curcumin ist nicht wasserlöslich und wird sehr schnell von unserer Leber abgebaut, so dass es nur für kurze Zeit in unsere Blutbahn gelangt. Daher ist es empfehlenswert, Kurkuma mehrmals täglich in geringen Mengen zu verzehren.

  • Nehmen Sie Kurkuma-Pulver am besten mit einer Prise schwarzen Pfeffer ein, der Piperin enthält. Dieser Stoff lässt Kurkuma ihre Wirkung besser entfalten.

  • Kombinieren Sie die Einnahme von Kurkuma mit Fetten (zum Beispiel Oliven- oder Kokosöl), da Curcumin fettlöslich ist. Die Fette sorgen dafür, dass Curcumin besser in unsere Blutbahnen gelangen kann.

  • Sie können Kurkuma auch als Kapseln einnehmen. So lässt es sich leicht dosieren. Achten Sie darauf, dass die Kapseln das natürliche Kurkuma-Pulver mit Piperin beinhalten.

  • Bewahren Sie frische Kurkuma-Knollen luftdicht und gut verschlossen im Kühlschrank auf, so sind diese mehrere Wochen haltbar. Das Kurkuma-Pulver soll dunkel, trocken, kühl und luftdicht verschlossen gelagert werden.

  • Lassen Sie sich zur Dosierung und möglichen Nebenwirkungen vom Arzt beraten. Bei Gallensteinen sollte man auf die Einnahme von Curcumin-Extrakten verzichten.

Probieren Sie die Wirkkraft von Kurkuma selber aus, um von ihren gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren!

Fakten zum Thema

  1. Kurkuma ist unter dem Begriff des “indischen Safrans” bekannt, doch es gehört zur Familie der Ingwergewächse.
  2. Curcumin ist gemäss Studien fast so wirkungsvoll gegen Entzündungen in unserem Körper wie zum Beispiel Aspirin oder Ibuprofen.
  3. Laut einer Studie der Indischen Akademie für Neurologie kann Curcumin den Demenzeffekten von Alzheimer entgegenwirken.




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