Thema der Woche

Haarentfernung

Glatte Beine und unbehaarte Achseln sind für viele Menschen ein absoluter Muss: wohl kaum jemand will heute noch einen behaarten Körper. Um lästige Haare loszuwerden greifen sowohl Frauen als auch Männer immer wieder zu verschiedenen Haarentfernungsmethoden. Doch welche Methode ist die beste?

Der Kampf gegen Körperhaare ist uralt. Doch heute wird die Haarentfernung heiss diskutiert und gilt für manche Menschen als Symbol für Fremdbestimmung durch falsche Schönheitsideale. Einige Popstars propagieren den Weg zurück zur Natur, lassen ihre Achselhaare wachsen und färben sogar sie knallig ein. Obwohl die Meinungen zum Thema Körperbehaarung immer wieder auseinandergehen, wünschen sich die meisten von uns eine dauerhaft glatte Haut.

Heute gibt es viele Methoden zur Haarentfernung und es ist nicht immer einfach, die richtige zu finden. Es gibt auch einige Punkte, welche die Haarentfernungs-Prozedur erleichtern können. Für Waxing, Sugaring und Epilieren eignet sich die Haarlänge von fünf Millimetern. Sind die Haare länger, wird es schmerzhaft. Warm duschen oder baden vor der Haarentfernung ist für jede Methode gut, da die Härchen weicher werden und die Poren sich öffnen. Regelmässige Peelings helfen, eingewachsenen Haaren und Pickeln vorzubeugen. Doch ein Peeling sollte keinesfalls am Tag nach der Depilation gemacht werden. Auch direkte Sonnenstrahlen sollte man 24 Stunden nach der Depilation meiden. Nach der Haarentfernung wird sich ihre Haut auf eine kühlende, beruhigende Pflegelotion freuen.

Hier haben wir für Sie die gängigsten und besten Haarentfernungsmethoden gesammelt.

  • Rasieren. Das ist wohl die weitest verbreitete Methode. Man kann einen Einweg-, System- oder elektrischen Rasierer benutzen. Die ersten zwei eignen sich für eine Nassrasur mit Rasierschaum und ein Elektrorasierer eignet sich für eine Trockenrasur. Rasieren Sie erst in Wuchsrichtung und erst danach dagegen

  • Epilieren. Diese Methode eignet sich nicht für Menschen mit empfindlicher Haut. Die Haare werden direkt an der Wurzel herausgerissen und die Haut bleibt glatt bis zu 4 Wochen. Wenn man die Haut mit einer Hand anspannt und den Epilierer mit leichtem Druck verwendet, wird die Prozedur viel “angenehmer”. Bei regelmässiger Anwendung gewöhnt sich die Haut daran.

  • Waxing. Die Härchen werden mit Wachs entfernt. Die Kaltwachsstreifen werden zwischen die Handflächen gepresst und auf die Haut gedrückt. Schliesslich reisst man den Streifen entgegen der Haarwuchsrichtung ab. Warmwachskügelchen werden in der Mikrowelle erwärmt und gleich aufgetragen, oder man macht das mit den speziellen Roll-On-Geräten. Waxing bietet bis zu einem Monat Haarfreiheit.

  • Sugaring. Die Prozedur ist ähnlich wie Waxing, doch anders als Wachs zieht es nur die Haare und nicht lebende Haut­zellen ab. Statt Wachs verwendet man eine Paste aus Zucker, Wasser und Zitrone, die schonender ist und die Haare gründlicher entfernen kann. Sugaring eignet sich gut für empfindliche Haut und tut nicht weh. Dank der gründlichen Haarentfernung hält das Resultat mehrere Wochen lang.

  • Enthaarungscreme. Diese Methode eignet sich für empfindliche Haut. Solche Cremes enthalten einen auf Schwefel basierenden Wirkstoff, der die Haare destabilisiert. Er schwächt die Horn­substanz des Haares – das Keratin. Man trägt die Creme auf die Haut auf und nach einer Einwirkzeit entfernt man sie mit einem Spatel. Diese milde Methode tut gar nicht weh und das Resultat hält länger als bei einer Rasur. Doch Menschen, die zu Allergien neigen, sollten vorsichtig sein mit Enthaarungscremen.

  • Laser und Blitzlampe. Das Laser-Licht greift das Melanin in den Härchen an und zerstört die Haarwurzel, so dass sich keine neuen Härchen bilden. Am besten funktioniert das bei dunklen Haaren. Nach mehreren Prozeduren im Abstand von mehreren Wochen erzielt man ein sehr dauerhaftes Ergebnis. Eine Blitzlampe (oder Intensed Pulsed Light) ist der Laser-Methode ähnlich. Das Gerät wird an den Hautton und die Haarfarbe angepasst, es variiert das Licht, wobei der Laser immer mit der gleichen Wellenlänge feuert. Nach mehreren Anwendungen werden alle Haare entfernt und das Resultat hält mehrere Jahre lang an.

  • Fadenepilation. Ein dünner Baumwollfaden wird um jedes einzelne Haar gewickelt und dann mit schnellen Bewegungen nach oben geführt. So wird das Haar entfernt. Das ist eher eine orientalische Haarentfernung und kann ziemlich mühsam zu sein. Doch sie ist schonend und somit ideal für Augenbrauen und andere kleine, empfindliche Stellen, wie die Oberlippe. Die Haare wachsen danach langsamer.

Sie können je nach Hauttyp, Schmerzempfindlichkeit und Budget eine Methode wählen, die Ihnen am besten passt. Und – tschüss, Stoppeln!

Fakten zum Thema

  1. Haare wachsen nach der Entfernung nicht stärker nach. Das ist nur ein weit verbreiteter Mythos. Manche Haarentfernungsmethoden bewirken sogar eine Verfeinerung und Verringerung des Wachstums.
  2. Bei Männern wachsen die Haare in der Regel sehr dicht und haben meist eine viel dickere Haarstruktur.
  3. Ein Damenbart ist meistens genetisch bedingt, doch er kann auch als Folge der Testosteron-Überproduktion erscheinen oder als die Nebenwirkung eines Medikamentes.
  4. 97% der Frauen rasieren sich regelmässig und haben die Ganzkörperrasur gern, wobei sich nur 79% der Männer rasieren.
  5. Die Körperhaare wachsen rund zehn Millimeter pro Monat und fallen nach zwei bis sechs Jahre aus.


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