Thema der Woche

Peeling

Wissen Sie, dass unsere Haut ein kleines Meisterwerk ist? Sie erneuert sich ständig, um schädlichen Umwelteinflüssen zu widerstehen. Doch manchmal fällt die Regenerierung unserer Haut nicht so leicht. Mit einem Peeling können wir sie gut unterstützen, damit sie wieder glatt, geschmeidig, elastisch und gesund-rosig erscheint.

Das Wort “Peeling” stammt aus dem Englischen und bedeutet “Abschälen”. Beim Peeling werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Zellerneuerung wird angeregt. Das verbessert die Durchblutung, reinigt die mit Talg verstopften Poren und verfeinert das Hautbild. Die reinigende Wirkung eines Peelings wird durch die Zugabe von Tensid-Präparaten sowie feinen Rubbelsubstanzen natürlichen oder synthetischen Ursprungs gesteigert. Je nach Formulierung kann man das passende Produkt für seinen Hauttyp wählen: für eine trockene, fettige oder Mischhaut sowie für alle Hauttypen. Nach einem Peeling sieht Ihre Haut feiner und frischer aus und kann Pflegeprodukte besser aufnehmen.

Hier erfahren Sie, wie verschiedene Peeling-Arten wirken und wie Sie diese richtig anwenden können.

  • Mechanisches Peeling ist am meisten verbreitet. Die abgestorbenen Hautschüppchen werden durch feine Schleifkörner entfernt. Dieses Peeling wirkt in der oberen Hautschicht, doch kann diese Peeling-Art bei zu häufiger Anwendung Hautirritationen wie Pickel, Rötungen oder Trockenheit verursachen.

  • Creme-Peeling eignet sich für alle Hauttypen und wird nach der üblichen Hautreinigung verwendet. Dieses Peeling kann feine Kügelchen aus synthetischen Granulaten beinhalten, die in der Regel aus Polyethylen und Nylon bestehen. Diese Kügelchen fühlen sich relativ sanft auf der Haut an. Als natürliche Rubbelsubstanzen werden auch Mandelkleie, Meersand oder Kaolin sowie gemahlene Pfirsichkerne oder Jojobawachskügelchen verwendet.

  • Peeling-Gel enthält feinkörnige Peeling-Substanzen, ist leicht schäumend und wird zur Tiefenreinigung verwendet. Das Gel erfrischt die Haut und entfernt abgestorbene Schüppchen auf eine schonende Weise.

  • Peeling-Seife wird mit Algen, mit zermahlenem Luffa, mit getrocknetem Weizen oder mit geriebenen Nussschalen als Rubbelsubstanzen angereichert. Die feuchtigkeitsspendenden Zusatzstoffe sorgen dafür, dass die Haut nicht austrocknet.

  • Peeling-Pads muss man zuerst anfeuchten, damit ihre Wirkstoffe aktiviert werden, und dann damit die Haut massieren. Peeling-Pads lassen Ihren Teint schön sauber erscheinen.

  • Das Fruchtsäurepeeling sollte bei einer Kosmetikerin oder bei einem Dermatologen mit dem Säuregehalt bis zu 20% (abhängig von dem Hauttyp) durchgeführt werden. Diese Art des Peelings wirkt tiefer als das mechanische Peeling.

  • Das Enzym-Peeling wirkt intensiver als das Fruchtsäurepeeling, ist jedoch recht sanft und eignet sich daher bestens für eine sehr unreine, gerötete, irritierte oder empfindliche Haut. Die Hautschuppen werden nicht abgeschliffen, sondern durch spezielle Enzymen von der Haut gelöst, und die Haut wird dadurch nicht gereizt.

  • Chemisches Peeling gilt als eines der stärksten Peelingsarten und sollte nur von einem Dermatologen angewendet werden. Das Peeling ist ziemlich aggressiv und braucht eine sorgfältige Nachbehandlung.

  • Bevor Sie mit dem Peeling beginnen, reinigen Sie das Gesicht oder andere Hautpartei und feuchten Sie es an. Tragen Sie das passende Peeling-Produkt in kreisenden Bewegungen auf die Haut auf. Verwenden Sie Gesichtsbürsten oder Massagehandschuhe, um den Effekt zu intensivieren. Anschliessend sollte das Peeling mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

  • Vergessen Sie bitte nicht, Ihrer Haut eine reichhaltige, feuchtigkeitsspendende Pflege nach dem Peeling zu schenken. Cremen Sie Ihre Haut gut ein.

  • Benutzen Sie Peelings ein- bis zweimal pro Woche als Ergänzung zur täglichen Reinigung.

  • Wer eine empfindliche Haut hat, sollte mechanische Peelings meiden.

  • Auch Männerhaut profitiert von einem Peeling, da es bei eingewachsenen Barthaaren hilft und die Haut sehr gut auf die Nassrasur vorbereitet. Es gibt Peelings für Männer als seifenfreie Waschstücke, als Peeling-Gele und als Two-in-one-Peeling für Körper und Gesicht.

Gehören Peelings regelmässig zu Ihrem wöchentlichen Beauty-Programm dazu, wird Ihre Haut streichelweich und strahlt immer schön frisch!

Fakten zum Thema

  1. Man kann Hautunreinheiten und Pickel vorbeugen und mildern, indem man Peelings regelmässig anwendet.
  2. Peelings sind zum Entfernen von Make-up nicht geeignet, doch sind etwa acht Stunden vor der Anwendung von Selbstbräunern empfehlenswert.
  3. Da ein Peeling nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, die sich bereits in der Phase des Ablösens befinden, kann es Ihre Haut nicht dünner machen.




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