Thema der Woche

Fette

Macht Fett immer dick? Nicht unbedingt. Fette sind durchaus wichtig für unsere Gesundheit. Sie gehören zu den drei wichtigsten Makronährstoffen und können von unserem Körper selbst nicht produziert werden. Fette sind eine essentielle Energiequelle für unseren Alltag. Jede unserer Zellen verfügt über einen schützenden Fettmantel, Fette spielen eine wichtig Rolle in unserem Hormonhaushalt, verantworten die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und das ist noch längst nicht alles. Doch Fett ist nicht gleich Fett.

Fette bestehen aus verschiedenen Fettsäuren. Dabei unterscheidet man gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte sowie Transfette. Die Sättigung beschreibt die chemische Struktur der Fette. Einfach ungesättigte Fettsäure sind gesunde Fette, die unsere Organe schützen, sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken, leicht verdaulich und gut bekömmlich sind. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind z.B. in Avocados, Erdnüssen, Oliven- und Rapsöl enthalten.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (vor allem Omega-3 und Omega-6) sind ebenfalls essentiell für unseren Körper und müssen unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden. Doch zu viel Omega-6 führen zu Enzündungsrealtionen. Deshalb sollte man auf die Fettsäureverteilung in Lebensmitteln achten, wobei das ausgewogene Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 ungefähr 4:1 sein soll.

Gesättigte Fettsäuren sind hauptsächlich in tierischen Produkten wie Butter, Fleisch, Käse und Milch sowie in Kokos- und Palmöl enthalten. Sie sind bei Zimmertemperatur fest und können dazu beitragen, den Spiegel des ungesunden LDL-Cholesterin zu erhöhen sowie Gefäss- und Herzkreislauferkrankungen zu begünstigen. Unser Körper kann diese Fettsäuren selber herstellen. In Lebensmitteln wie Pommes frites, Chips und Croissants stecken schädliche, ungesättigte Trans-Fettsäuren. Sie entstehen durch das Frittieren und durch die Hydrierung von Fetten.

Hier sind 8 Tipps, wie und welche Fette man essen muss, um gesund und fit zu bleiben.

  • Essen Sie gesättigte Fettsäuren nur in Massen, also essen Sie Fleisch nicht jeden Tag.

  • Ersetzen Sie Butter durch Avocado oder Peanut Butter.

  • Achten Sie auf den Fettsäuregehalt in Ihren Lebensmitteln: je mehr ungesättigte Fette desto besser.

  • Braten und Backen Sie mit Kokosöl. Es ist viel gesünder, als ungesättigte Fette.

  • Bereiten Sie Lebensmittel mit ungesättigten Fetten immer kalt zu.

  • Essen Sie Karotten in Kombination mit Fett. Das in Karotten enthaltene Vitamin A kann nur durch die Anwesenheit von Fett aufgenommen werden.

  • Um zu entscheiden, wie viele Fette Sie essen können, schätzen Sie Ihren Stoffwechseltyp, Ihre Gesundheit und Ihre Lebensumstände ein.

  • Eine High Fett-Low Carb Diät hilft unserem Körper, Fett effizienter zu verbrennen und es als Energiequelle zu nutzen. Wenn Sie sich auf diese Diät entscheiden, sollten Sie nur gute Fette essen.

Gesunde Fette machen Sie fit statt fett!

Fakten zum Thema

  1. Die gesättigten Fettsäuren wie Kokosöl sollten nur in Massen genossen werden. Doch Kokosöl wird von unserem Körper gut verstoffwechselt, ist hitzestabil und eignet sich bestens zum Braten und Backen.
  2. Tierische Fette sollten seltener gegessen werden als pflanzliche. Pflanzlich Lebensmittel sind eine perfekte Quelle der guten Fette.
  3. Obwohl Fette sehr kalorienreich sind, machen sie lange satt und lassen den Insulinspiegel weniger ansteigen. Auf diese Weise tragen sie sogar zum Abnehmen bei.
  4. Einem Erwachsenen wird eine tägliche Zufuhr von ca. 60 bis 80 Gramm Fette empfohlen, wobei man unbedingt auf die Fettqualität achten muss.




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