Fusspflege

Das 1x1 der Fusspflege im Sommer

Unsere Füsse sind unermüdliche Helfer, die uns ein Leben lang tragen und tagtäglich belastet sind: High Heels, gehen, laufen, Treppensteigen und noch viel mehr. Kein Wunder, dass sie nach einem anstrengenden Tag wehtun oder sogar angeschwollen sein können.

Sommer ist die schönste Zeit für offene Schuhe. Und es macht Spass wenn Ihre Füsse dabei schön und gepflegt aussehen. Bei Frauen wie bei Männern. Doch diese wohltuende Jahreszeit bringt auch einige Strapazen für unsere Füsse: erhöhte Schweissbildung, Blasen, Druckstellen und Müdigkeit. Sind Ihre Füsse gut gepflegt, ist dies gut auch für Rücken und Gelenke, da die Ursache für Rücken- oder Schulterbeschwerden im Fussbereich liegen können. Eine gründliche, reichhaltige Fusspflege sollte unbedingt auf Ihrem Programm stehen, da Fusspflege nicht nur gut tut, sondern gleichzeitig auch vor einigen Erkrankungen schützen kann.

Hier finden Sie 12 Tipps für makellos schöne und besonders zarte Füsse im Sommer.

  • Sie können ein Fussbad für die nachfolgende Fusspflege oder einfach zur Entspannung geniessen. Im ersten Fall baden Sie Ihre Füsse in einer Wanne mit ca. 37 Grad warmem Wasser mit oder ohne Zusätze rund fünf Minuten, damit die Problemstellen sich gut bearbeiten lassen. Im zweiten Fall entspannen Sie Ihre Füsse in einer Wanne ca. 20 Minuten. Die Zusätze können ganz verschieden sein. Olivenöl und Totes Meer Salz bewirken wahre Erholungswunder und sind unentbehrlich bei müden und geschwollenen Füssen. Pflanzenöle sorgen für die Rückfettung, ätherische Öle wirken desodorierend und Salicylsäure macht die Haut schön geschmeidig.

  • Verwenden Sie einen Bimsstein bei leichten Verhornungen oder eine Hornhautfeile bei starker Hornhaut. Hobeln und Raspeln sind keine Werkzeuge für Fusspflege-Anfänger, da Sie sich mit solchen Instrumenten schnell verletzen können. Doch vergessen Sie bitte nicht, dass unsere Fusssohlen etwas Hornhaut als eine natürliche Schutzschicht brauchen. Also tragen Sie nicht zu viel Hornhaut ab, nur alles was rau und schwielig ist. Wenn Sie sehr stark zu Hornhaut neigen, dann benutzen Sie spezielle Fusscremes, welche der Hornhautbildung entgegenwirken können.

  • Weichen Sie Ihre Fussnägel in einem 5-10-minütigen Fussbad etwas auf. Sie können Ihre Nägel schneiden, feilen oder knipsen, doch immer gilt: der Nagelrand sollte mit dem Zeh enden, sonst stören die Nägel in geschlossenen Schuhen. Schneiden Sie die Nagelspitze ganz gerade, ohne die Ecken auszufeilen, sonst können Sie eingewachsene Nägel bekommen. Sind Ihre Nägel schuppig oder brüchig, weiss-gelblich oder braun verfärbt, kann der gemeine Nagelpilz der Grund sein. In diesem Fall ziehen Sie einen Hautarzt zu Rate.

  • Am besten entfernen Sie Nagel und Nagelhaut mit einer Sandblatt- oder Glasfeile und immer von den Seiten zur Nagelmitte hin. So schützen Sie die Nagelspitze vor dem Einreissen. Die abstehende Nagelhaut können Sie mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben, doch schneiden Sie diese keinesfalls mit einer Schere, sonst ermuntern Sie das zarte Häutchen zum Verhornen. Ist Ihre Nagelhaut besonders robust, weichen Sie diese vorher mit Nagelhautentferner auf.

  • Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Füsse immer schön abgetrocknet sind, vor allem zwischen den Zehen. So können Sie Fusspilz am besten vorbeugen.

  • Tragen Sie eine reichhaltige Creme auf Ihre Füsse auf und massieren Sie diese gut ein. Eine richtige Waffe gegen raue Stellen sind Cremes mit Urea und Salicylsäure, die Feuchtigkeit spenden und die Hornhaut wirkungsvoll reduzieren können. Eine Creme mit desodorierender Wirkung kämpft erfolgreich gegen geruchsbildende Bakterien. Um die Fusshaut besonders streichelzart zu machen, können Sie eine dicke Schicht Creme unter Baumwollsöckchen über die Nacht einwirken lassen.

  • Ein Peeling sorgt dafür, raue Stellen am Fuss loszuwerden. In der Regel enthält ein Fusspeeling fein gemahlenen Bimsstein, feines Meersalz und milde Fruchtsäuren und kann abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernen. Die Anwendung ist ganz einfach: Sie geben ein wenig Peeling auf Ihre Füsse, massieren es mit kreisenden Bewegungen ein, lassen es danach kurz einwirken und spülen es dann mit warmem Wasser ab.

  • Das richtige Schuhwerk sorgt dafür, dass keine Hühneraugen, Blasen und Schrunden sowie keine Verhornungen entstehen. Das beugt vielen Problemen mit den Füssen wie zum Beispiel Fuss- oder Nagelpilz vor und Ihre Füsse werden schön und gesund sein.

  • Hohe Schuhe sind sehr attraktiv, doch Ihre Füsse mögen natürlich gar nicht, wenn das ganze Körpergewicht auf den Vorfuss kippt. Als Folge leidet man unter verkrampften Zehen und sogar Sehnenverkürzungen. Geschweige denn, dass Fussfehlstellungen zu Rücken- und Hüftproblemen führen können.

  • Die wohltuende Massage mit sanftem Fingerdruck dient dazu, Ihre gestressten Sohlen zu entspannen. Es gibt auch die Fussreflexzonenmassage, wobei man Druck auf die richtigen Stellen ausübt. Eine solche Massage entspannt Nerven und lindert Schmerzen. Zum Schluss massieren Sie den ganzen Fuss nochmal sanft, um die Durchblutung zu fördern.

  • Laufen sie regelmässig barfuss, regt das die Durchblutung an, stimuliert die Reflexzonen in den Fusssohlen und entspannt die Fussmuskulatur. Sie können dafür auch extrem leichte und flexible Barfussschuhe verwenden.

  • Schweissfüsse sind äusserst unangenehm. Hier kann ein Fussbad mit schweisshemmenden Extrakten wie Eichenrinde oder Zaubernuss helfen. Babypuder ist auch ein toller Helfer dabei und es verhindert daneben, dass die Schuhe scheuern.

Leichte Füsse schenken Ihnen eine Welt voller Entspannung und Wohlbefinden. Mit diesen Tipps machen Sie Ihre Füsse fit für den Sommer!

Fakten zum Thema

  1. Die Fusshaut hat nicht viele Talgdrüsen. Da sie deswegen schneller trocken wird, empfiehlt es sich, sie regelmässig einzucremen.
  2. Die Ursache für Hornhaut ist der ständige Druck auf eine bestimmte Stelle. Als Folge produziert die Haut dort vermehrt neue Zellen. Die Hornhaut ist eine Schicht aus abgestorbenen Zellen, die sich dabei bildet und unsere Füsse schützen soll. Doch auf Dauer kann diese Schicht schmerzhaft werden.
  3. Schuld an einem unangenehmen Geruch an den Füssen sind Bakterien, die im Schuh ganz gemütlich wohnen. Es ist daher sehr wichtig, die Schuhe regelmässig zu wechseln und zu reinigen und die Füsse mehrmals am Tag mit kaltem Wasser zu waschen.




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