Thema der Woche

Entzündungshemmende Lebensmittel

“Du bist, was du isst” – das weiss wohl jeder von uns. Jeden Tag entscheiden wir, was wir essen werden, und diese Entscheidungen können unsere Gesundheit stärken oder unserem Körper Schaden zufügen.

Entzündliche Prozesse begleiten fast jede Erkrankung:“Entzündliche Prozesse spielen eine Rolle bei unglaublich vielen Erkrankungen – von Arterienverengung über Diabetes bis zu Rheuma“, sagt der Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Das gilt auch für Allergien, Halsschmerzen, Herz-Kreislauf- und Darmerkrankungen. Ob wir diese Entzündungen positiv oder negativ beeinflussen, hängt von unserem Lebensstil und unserer Ernährung ab. Wer zu entzündlichen Erkrankungen genetisch neigt, muss besonders auf eine entzündungshemmende Ernährung achten. Manche Lebensmittel wie Schweinefleisch, Weizenprodukte und Süssigkeiten können entzündliche Prozesse richtig anfeuern, da sie besonders viele entzündungsfördernde Substanzen enthalten. Andererseits muss man darauf achten, dass seine Ernährung abwechslungsreich ist und ausreichend unterschiedliche Produkte enthält.

Tägliche Abläufe in unserem Körper wie Stoffwechsel und Atmung müssen in einem ganzheitlichen Gleichgewicht (Homöostase) verlaufen. Dafür braucht unser Körper bestimmte Nährstoffe, die seine gesunden und intakten Funktionen unterstützen und sicherstellen. Eine richtige Ernährung, die diese wichtigen Nährstoffe ausreichend liefert, trägt dazu bei, entzündliche Prozesse einzudämmen. Obst, Gemüse, Beeren, Nüsse, Gewürze und Kräuter enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, Scharfstoffe und pflanzliche Öle, die einen antientzündlichen Effekt haben.

Folgende Lebensmittel wirken besonders entzündungshemmend.

  • Beeren (besonders rote und blaue). Alle Beeren punkten mit Antioxidantien wie Carotinoide, Flavonoide und Vitamin C. Antioxidantien haben eine starke antientzündliche Wirkung. Besonders antioxidativ wirken Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren.

  • Spinat, Grünkohl und anderes grünes Blattgemüse enthält reichlich Lutein und Zeaxanthin sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die entzündungshemmend wirken.

  • Kaltgepresstes Leinöl ist durch das beste Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren gekennzeichnet.

  • Kokosnüsse, Paranüsse und Hühnereier sind gute Quellen von Selen, das für die Bildung von entzündungshemmenden Enzymen notwendig ist.

  • Walnüsse sind reich an B-Vitaminen, Vitamin E und essentiellen Fettsäuren, die für ihre stark entzündungshemmende Wirkung bekannt sind.

  • Lachs und andere fette Seefische enthalten viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine sowie Selen und Magnesium. Alle diese Nährstoffe tragen wesentlich dazu bei, entzündliche Prozesse in unserem Körper zu hemmen.

  • Lycopin aus Tomaten ist ein starkes Antioxidans, welches besonders gut entzündlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann.

  • Das bekannte Gewürz Kurkuma enthält den Wirkstoff Curcumin, der besonders effektiv Entzündungen hemmt.

  • Die scharf-würzige Ingwerwurzel ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die ihm eine starke antioxidative Wirkung verleihen und die Verdauung gut unterstützen, was bei entzündlichen Erkrankungen auch sehr wichtig ist.

  • Da der gesunde Darm für den Kampf gegen Entzündungen von grosser Bedeutung ist, sollte man seine Darmflora mit Probiotika unterstützen, ein probiotischer Joghurt eignet sehr gut dafür.

Mit diesen Lebensmitteln bleiben Sie fit, gesund und ausgeglichen und unterstützen Ihre Gesundheit!

Fakten zum Thema

  1. Das überschüssige körpereigene Bauchfett produziert entzündungsfördernde Hormone. Um die Entzündungsprozesse im Körper zu stoppen, sollte man die Lebensmittel vermeiden, die den Bauchumfang steigern.
  2. Chronische Entzündungen sind eine Zivilisationskrankheit. Durch einen übermässigen Verzehr von tierischen sowie zucker- und fettreichen Produkten werden die Darmbakterien stark beeinträchtigt, was entzündliche Prozesse im Körper begünstigt.


McDrogerie.ch ist ein Schweizer Onlineshop für nicht rezeptpflichtige Drogerieartikel. Kein Verkauf von Arzneimitteln der Kategorien A-D gemäss Schweizer Arzneimittelverordnung. Weitere Informationen