Thema der Woche

Augengesundheit

Unsere Augen benötigen etwa ein Drittel der Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Und das ist kein Zufall: unsere Fenster zur Welt liefern uns bis zu 80% aller Umweltinformationen! Doch sie sind wohl nicht nur das leistungsfähigste, sondern auch das empfindlichste Organ, das eine besondere Pflege braucht.

Unsere Augen werden täglich vielen Belastungen ausgesetzt, darunter sind nicht nur Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht, Pollen, trockene Luft, sondern auch oft eine ungesunde Lebensweise mit ständigem Sitzen am Bildschirm. All das kann unsere Sehkraft beeinträchtigen, geschweige denn davon, dass die natürliche Sehkraft ab dem 35. Lebensjahr nachzulassen beginnt. Doch der Hauptfeind unseres Sehvermögens ist oxidativer Stress, der zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen führt.

Durch eine massive Überlastung kommt es zu Durchblutungsstörungen. Die Nährstoffversorgung sinkt, die Augen brennen, ermüden und werden trocken. Das kann sogar Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen verursachen. Unsere Sehnerven und Sinneszellen brauchen daher eine gute Unterstützung und ein besonderes Schutzschild: reichlich Vitamine und Spurenelemente.

Mit diesen 11 Tipps können Sie Ihre Sehkraft bestmöglichst unterstützen.

  • Lutein und Zeaxanthin sind durchaus wichtig für unsere Augen. Dies sind Carotinoide, die unserem Auge direkt im Bereich des Gelben Flecks ein Schutzschild gegen freie Radikale schaffen und helfen, Augenerkrankungen aller Art wie z. B. Bindehautentzündungen oder dem trockenen Auge vorzubeugen. Sie sind im Gemüse wie Grünkohl, Spargel, rohem Spinat oder Petersilie vorhanden.

  • Vitamin A trägt zur Unterstützung der normalen Sehkraft wesentlich bei und wird nicht zufällig Augenvitamin genannt. Durch tägliche Augen-Beanspruchungen ist der Bedarf an diesem Vitamin besonders hoch. Gute Vitamin-A-Quellen sind Eier, fettreicher Käse, Hering oder Makrele und Leber.

  • Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamins A und ist reichlich in Karotten vorhanden. Noch mehr Beta-Carotin liefern Chlorella, Spirulina und andere Mikroalgen.

  • Die Vitamine C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen helfen unseren Augen, den oxidativen Stress zu bekämpfen. Besonders reich an diesen Vitaminen sind Zitrusfrüchte, Paprika, Erdbeeren und verschiedene Pflanzenöle. Reichlich Zink und Selen findet man in Austern, Fisch und Fleisch.

  • Die Omega-3-Fettsäure DHA ist besonders wertvoll für unsere Sehzellen und Tränenfilm. Daher sollten Kaltwasserfische wie Hering, Makrele oder Lachs zum täglichen Speiseplan gehören.

  • Es ist wichtig, regelmässige Pausen von der Computerarbeit zu machen und in die Ferne zu schauen. Das entlastet unsere hochbeanspruchten Augen. Energiesparlampen haben einen hohen Blaulichtanteil und können unsere Augen schaden. Verwenden Sie lieber Vollspektrumlampen.

  • Blinzeln Sie. In der Regel blinzeln wir etwa 10 bis 15-mal pro Minute, was aber beim Arbeiten am Bildschirm oder beim Lesen nicht der Fall ist. Häufiges Blitzen trägt dazu bei, die Hornhaut des Auges mit Tränenflüssigkeit zu versorgen. Das schützt unsere Augen vor dem Austrocknen.

  • Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüssten Tee täglich. So sorgen Sie für eine ausreichende Befeuchtung Ihrer Augen.

  • Im Schlaf können unsere Augen regenerieren. Daher sollte man sieben bis acht Stunden pro Nacht schlafen und Blaulichtbestrahlung durch Bildschirme vor dem Schlafengehen vermeiden.

  • Verzichten Sie auf Zigaretten, da diese eine verringerte Durchblutung des Sehnervs bewirken.

  • Bewegen Sie sich täglich ausreichend. So sorgen Sie nicht nur für Ihre Gesundheit im Grossen und Ganzen, sondern auch für eine bessere Durchblutung Ihrer Augen.

Mit diesen Tipps unterstützen Sie Ihr kostbarstes Sinnesorgan und stärken Ihre Sehkraft. Denn gutes Sehen ist Lebensqualität!

Fakten zum Thema

  1. Der “Gelbe Fleck” ist ein kleiner Bereich in der Netzhaut, der kontrastreiches und scharfes Sehen ermöglicht.
  2. Trockene Augen führen am Arbeitsplatz zu vielen kleinen Unterbrechungen wie Augenreiben, langsameres Lesen usw. Der Produktivitätsverlust beträgt 5%, und bei schwererer Symptomatik sogar bis zu 30%.


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