Schwangerschaftstests

Fast jede Frau hat einmal im Leben den Gedanken - Gott, vielleicht bin ich schwanger? Da braucht sie unbedingt einen sicheren Schwangerschaftstest, der auch ohne den Arztbesuch Gewissheit bringt. Wie funktioniert eigentlich der Schwangerschaftstest? Ab wann bringt er ein sicheres Ergebnis?

Heutzutage kann jede Frau mithilfe eines Selbsttests erfahren, ob sie schwanger ist oder nicht. In der Regel führt die Frau einen Schwangerschaftstest durch, wenn die Regelblutung ausbleibt. Worauf beruhen solche Tests? Nach der Befruchtung wird in der Plazenta der Gebärmutter ein besonderes Hormon Beta-Humanes-Choriongonadotropin (Beta-HCG) gebildet, das signalisiert: „Du bist schwanger!“ und die verstärkte Bildung von Östrogenen und Gestagenen bewirkt. Dies ist wichtig für die Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft, da das Hormon verhindert, dass die Gebärmutterschleimhaut nach einiger Zeit abgestossen wird und die Menstruation einsetzt. Beta-HCG wird im Urin oder im Blut nachgewiesen, was man mithilfe eines Schwangerschaftstests feststellen kann.

Der Urin-Schwangerschaftstest ist ganz einfach in Anwendung: ein Teststäbchen wird einige Sekunden in ein Gläschen mit Urin eingetaucht und man wartet dann noch eine gewisse Zeit bis das Ergebnis gezeigt wird. Das Teststäbchen hat einen Kontrollstreifen und einen Teststreifen, der das Ergebnis anzeigt. Es gibt auch digitale Schwangerschaftstests.

In der Nacht wird in der Regel keine Flüssigkeit eingenommen, deshalb ist der Morgenurin konzentrierter und somit besser für den Test geeignet. Doch dies betrifft die nachts arbeitenden Frauen nicht – sie sollten den Test nur nach einer eingelegten Ruhephase machen. „Schwanger“ auf dem Teststreifen ist immer ein zuverlässiges Ergebnis. „Nicht schwanger“ sollte später noch einmal überprüft werden: führen Sie den Test zu früh durch, kann die Konzentration des Schwangerschaftshormons im Urin noch nicht hoch genug für den Test sein. Also los... und viel Erfolg!

Fakten zum Thema

  1. Schwangerschaftstests gibt es in zwei Formen: Urin- und Bluttests. In Bluttests werden die Beta-HCG (Beta-HCG – Beta-Humanes Choriongonadotropin) früher als in Urintests nachgewiesen.
  2. Ein Schwangerschaftstest kann falsch-positiv oder falsch-negativ ausfallen. Eine zu frühe Anwendung, eine ungenaue Handhabung sowie die Einnahme von Medikamenten können zu einem falschen Ergebnis führen. Wird der Test falsch gelagert oder ist das Ablaufdatum überschritten, kann das Ergebnis ungenau sein.

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