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Hautkrebsvorsorge

10 Schritte, um Ihre Hautgesundheit im Blick zu behalten

Unsere Haut speichert jede Minute Sonnenlicht – und gerade deshalb ist Hautkrebsvorsorge heute wichtiger denn je. Je früher wir aufmerksam werden, desto besser lassen sich Risiken minimieren und Hautveränderungen rechtzeitig erkennen. Schon kleine Routinen können langfristig einen grossen Schutz bieten und Ihnen ein sicheres Gefühl im Alltag geben. Möchten Sie wissen, welche einfachen, aber wirkungsvollen Massnahmen Ihre Haut wirklich schützen?
  • Setzen Sie auf täglichen Sonnenschutz – zu jeder Jahreszeit

Nutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30, idealerweise 50, denn UV-Strahlen wirken auch bei Wolken und im Winter. Tragen Sie den Schutz grosszügig auf und wählen Sie bei empfindlicher Haut Produkte mit mineralischen Filtern. So verhindern Sie unsichtbare Zellschäden, die langfristig zu Hautkrebs führen können.

  • Cremen Sie ausreichend

Die Schutzwirkung entfaltet sich nur bei der empfohlenen Menge: etwa 4 Esslöffel für den Körper und 1 Teelöffel für das Gesicht. Produkte mit Dosierhilfe oder Messangaben erleichtern die korrekte Anwendung. Besonders in Drogerien finden Sie Sonnenmilch, Spray oder Gel in grossen Familiengrössen.

  • Erneuern Sie den Sonnenschutz konsequent

Sonnencreme verliert durch Schweiss, Wasser und Reibung an Wirksamkeit. Cremen Sie daher spätestens alle zwei Stunden nach – bei Aktivitäten im Wasser noch häufiger. Wasserfeste Produkte bieten zusätzlichen Schutz für Sport und Badeurlaube.

  • Bevorzugen Sie Schutztextilien als zuverlässige Ergänzung

UV-Schutzkleidung, breitkrempige Hüte und eng gewobene Stoffe reduzieren die UV-Belastung deutlich. Viele Apotheken und Drogerien führen spezielle Kleidung für Kinder, die besonders gefährdet sind. Diese Produkte ersetzen keine Sonnencreme, verstärken aber die Schutzstrategie.

  • Meiden Sie die intensive Mittagssonne

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Nutzen Sie Schattenplätze und tragen Sie in dieser Zeit besonders sorgfältig Sonnenschutz auf. Für Aufenthalte am Wasser, im Schnee oder in den Bergen empfehlen sich Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor, da die Reflexion die UV-Intensität verstärkt.

  • Untersuchen Sie Ihre Haut jeden Monat selbst

Prüfen Sie Muttermale, Pigmentflecken und neue Hautveränderungen mit der ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Color, Durchmesser, Entwicklung). Ein Handspiegel hilft bei schwer erreichbaren Stellen wie Rücken und Kopfhaut. Viele Apotheken bieten Infoflyer und Apps zur Dokumentation an.

  • Planen Sie regelmässige Hautchecks beim Dermatologen ein

Nutzen Sie Hautkrebsscreening unabhängig von Ihren persönlichen Risikofaktoren. Bei vielen neuen Muttermalen, heller Haut oder familiärer Vorbelastung sollten Sie kürzere Intervalle wählen.

  • Wählen Sie Sonnenschutz speziell für Kinder besonders sorgfältig

Kinderhaut besitzt kaum eigenen UV-Schutz. Setzen Sie auf LSF 50+, extra wasserfeste Formulierungen und parfümfreie Produkte. UV-Shirts und Sonnenhüte ergänzen die Pflege ideal. Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko für späteren Hautkrebs – vermeiden Sie ihn konsequent.

  • Achten Sie auf die Haltbarkeit Ihrer Sonnenschutzmittel

Abgelaufene Produkte schützen nicht mehr zuverlässig. Prüfen Sie das PAO-Symbol (z. B. „12M“) und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Lagern Sie Sonnenschutz kühl und nicht in direkter Sonne – viele Apotheken bieten praktische Kühltaschen oder LSF-Sticks für unterwegs.

  • Verzichten Sie auf Solarium – ohne Ausnahme

Künstliche UV-Strahlung wird von Dermatologen weltweit als klar krebserregend eingestuft. Jeder Besuch erhöht das Risiko. Nutzen Sie stattdessen sichere Selbstbräuner, die einen natürlichen Hautton zaubern, ohne Ihre Haut zu gefährden.

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  • Ihr Hauttyp entscheidet über Ihr persönliches Risiko. Unsere Haut reagiert unterschiedlich auf UV-Strahlung – deshalb unterscheiden Dermatologen sechs Hauttypen von sehr hell bis sehr dunkel. Menschen mit Hauttyp 1 oder 2 entwickeln nur wenig schützendes Melanin und bekommen besonders schnell Sonnenbrand. Sie tragen das höchste Hautkrebsrisiko und sollten konsequent auf hohen Sonnenschutz setzen. Aber auch dunklere Hauttypen sind nicht vollständig geschützt – UV-Schäden entstehen bei allen Hautfarben.
  • Auch dunkle Haut braucht konsequente Vorsorge. Dunklere Hauttypen (5 bis 6) verfügen über mehr Melanin, das die Haut zwar besser schützt, jedoch keinen vollständigen Schutz bietet. Zudem werden Veränderungen wie Flecken, Knoten oder Pigmentstörungen oft später bemerkt. Dadurch kann Hautkrebs in diesen Gruppen länger unentdeckt bleiben. Regelmässige Selbstkontrollen und gute Beleuchtung bei der Untersuchung sind hier besonders wichtig.
  • Ein dermatologisches Screening untersucht die gesamte Haut systematisch – von der Kopfhaut bis zu den Zehenzwischenräumen. Es hilft, gefährliche Veränderungen schon im Frühstadium zu entdecken, lange bevor Symptome auftreten. Besonders sinnvoll ist das Screening bei vielen Muttermalen, heller Haut oder familiärer Vorbelastung.
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