Setzen Sie auf täglichen Sonnenschutz – zu jeder Jahreszeit
Nutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30, idealerweise 50, denn UV-Strahlen wirken auch bei Wolken und im Winter. Tragen Sie den Schutz grosszügig auf und wählen Sie bei empfindlicher Haut Produkte mit mineralischen Filtern. So verhindern Sie unsichtbare Zellschäden, die langfristig zu Hautkrebs führen können.
Cremen Sie ausreichend
Die Schutzwirkung entfaltet sich nur bei der empfohlenen Menge: etwa 4 Esslöffel für den Körper und 1 Teelöffel für das Gesicht. Produkte mit Dosierhilfe oder Messangaben erleichtern die korrekte Anwendung. Besonders in Drogerien finden Sie Sonnenmilch, Spray oder Gel in grossen Familiengrössen.
Erneuern Sie den Sonnenschutz konsequent
Sonnencreme verliert durch Schweiss, Wasser und Reibung an Wirksamkeit. Cremen Sie daher spätestens alle zwei Stunden nach – bei Aktivitäten im Wasser noch häufiger. Wasserfeste Produkte bieten zusätzlichen Schutz für Sport und Badeurlaube.
Bevorzugen Sie Schutztextilien als zuverlässige Ergänzung
UV-Schutzkleidung, breitkrempige Hüte und eng gewobene Stoffe reduzieren die UV-Belastung deutlich. Viele Apotheken und Drogerien führen spezielle Kleidung für Kinder, die besonders gefährdet sind. Diese Produkte ersetzen keine Sonnencreme, verstärken aber die Schutzstrategie.
Meiden Sie die intensive Mittagssonne
Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung am stärksten. Nutzen Sie Schattenplätze und tragen Sie in dieser Zeit besonders sorgfältig Sonnenschutz auf. Für Aufenthalte am Wasser, im Schnee oder in den Bergen empfehlen sich Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor, da die Reflexion die UV-Intensität verstärkt.
Untersuchen Sie Ihre Haut jeden Monat selbst
Prüfen Sie Muttermale, Pigmentflecken und neue Hautveränderungen mit der ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Color, Durchmesser, Entwicklung). Ein Handspiegel hilft bei schwer erreichbaren Stellen wie Rücken und Kopfhaut. Viele Apotheken bieten Infoflyer und Apps zur Dokumentation an.
Planen Sie regelmässige Hautchecks beim Dermatologen ein
Nutzen Sie Hautkrebsscreening unabhängig von Ihren persönlichen Risikofaktoren. Bei vielen neuen Muttermalen, heller Haut oder familiärer Vorbelastung sollten Sie kürzere Intervalle wählen.
Wählen Sie Sonnenschutz speziell für Kinder besonders sorgfältig
Kinderhaut besitzt kaum eigenen UV-Schutz. Setzen Sie auf LSF 50+, extra wasserfeste Formulierungen und parfümfreie Produkte. UV-Shirts und Sonnenhüte ergänzen die Pflege ideal. Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko für späteren Hautkrebs – vermeiden Sie ihn konsequent.
Achten Sie auf die Haltbarkeit Ihrer Sonnenschutzmittel
Abgelaufene Produkte schützen nicht mehr zuverlässig. Prüfen Sie das PAO-Symbol (z. B. „12M“) und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Lagern Sie Sonnenschutz kühl und nicht in direkter Sonne – viele Apotheken bieten praktische Kühltaschen oder LSF-Sticks für unterwegs.
Verzichten Sie auf Solarium – ohne Ausnahme
Künstliche UV-Strahlung wird von Dermatologen weltweit als klar krebserregend eingestuft. Jeder Besuch erhöht das Risiko. Nutzen Sie stattdessen sichere Selbstbräuner, die einen natürlichen Hautton zaubern, ohne Ihre Haut zu gefährden.


