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Blaue Flecken

10 schnelle Wege, Blutergüsse effektiv zu behandeln

Blaue Flecken entstehen schnell, doch ihre unschönen Verfärbungen und manchmal schmerzhaften Schwellungen können lästig sein, vor allem, wenn sie an gut sichtbaren Stellen auftreten. Ob beim Sport, im Alltag oder durch kleine Missgeschicke – fast jeder kennt sie. Doch wie lässt sich die Heilung fördern und das Erscheinungsbild der Flecken verbessern?
  • Kühlen in der Frühphase

Direkt nach einer Verletzung ist es sinnvoll, die betroffene Stelle zu kühlen – idealerweise innerhalb der ersten 30 Minuten. Verwenden Sie dazu Eiswürfel oder Kühlpacks, die Sie in ein Handtuch wickeln, um die Haut zu schützen. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Blutgefässe zusammenziehen und weniger Blut austritt, wodurch die Entstehung des blauen Flecks eingedämmt wird.

  • Hochlagern zur Blutflussreduktion

Wenn der blaue Fleck an einem Arm oder einem Bein entstanden ist, sollten Sie das entsprechende Körperteil möglichst hoch lagern, um den Blutfluss zu verringern. Das unterstützt das schnelle Abklingen der Schwellung und verhindert ein starkes Anschwellen des betroffenen Bereichs.

  • PECH-Regel konsequent anwenden

Die Erste-Hilfe-Massnahme PECH steht für Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Drücken Sie unmittelbar nach dem Trauma mindestens eine Minute lang mit einem Löffel, der Hand oder einem Coldpack auf die Stelle, um die Blutansammlung zu begrenzen.

  • Wärme ab dem zweiten Tag

Nach der ersten Phase empfiehlt es sich, die betroffene Stelle sanft mit Wärme zu behandeln, etwa mit einer Wärmflasche oder einem warmen Tuch. Die moderate Wärme regt die Durchblutung an, sodass das Immunsystem die ausgelaufene Flüssigkeit schneller abbauen kann.

  • Verwendung von Vitamin-K-Cremes

Vitamin K unterstützt die Blutgerinnung und kann lokal angewendet werden, um die Heilung von blauen Flecken zu fördern. Um den Abbau des Blutergusses zu fördern, sollten Cremes mit Vitamin K regelmässig aufgetragen werden.

  • Heparin-Salbe für dicke Hämatome

Heparin-Cremes können helfen, die Schwellung von tiefen oder ausgeprägten blauen Flecken zu lindern, indem sie den Abfluss der Gewebsflüssigkeit fördern. Dennoch ist die Wirkung umstritten, da Heparin oft nicht tief genug in das Gewebe eindringt.

  • Arnika-Salbe als sanfte Behandlung

Die Anwendung von Arnika-Gel oder -Salbe auf unverletzte Haut kann Entzündungen lindern und die Heilung unterstützen. Auch wenn die genaue Wirkweise nicht bekannt ist, profitieren viele Menschen von der zusätzlichen Massagewirkung beim Einreiben, welche die Durchblutung fördert.

  • Essig-Umschläge zur Förderung der Durchblutung

Mischen Sie drei Esslöffel Apfelessig mit einem Glas kaltem Wasser, tränken Sie ein Tuch darin und legen Sie es auf den blauen Fleck. Legen Sie diesen Umschlag drei- bis viermal täglich auf den blauen Fleck. Der Essig regt mit seinem milden Reiz die Durchblutung an und unterstützt so den Heilungsprozess.

  • Zwiebel als Hausmittel gegen kleine Hämatome

Die ätherischen Öle der Zwiebel lassen das Gewebe zusammenziehen und stoppen so weiteres Einbluten. Nach der ersten Kühlung können Sie eine halbierte Zwiebel auf die Stelle legen oder den Saft der Zwiebel vorsichtig auftragen. Dieses Hausmittel eignet sich besonders bei kleineren blauen Flecken.

  • Kaschieren mit Make-up und Accessoires

Wenn der blaue Fleck sichtbar ist und Sie ihn schnell verdecken möchten, verwenden Sie einen farbkorrigierenden Concealer, der zum Farbton des Hämatoms passt, und anschliessend eine neutrale Foundation. Zusätzlich helfen Abdeckstifte, Schals, Armbänder oder geschickt drapierte Kleidung, den Bluterguss unauffällig zu verbergen.

editorial.facts

  • Blaue Flecken entstehen, wenn kleine Blutgefässe unter der Haut verletzt werden und Blut austritt. Das Blut sammelt sich unter der Haut und oxidiert, was die blaue, violette oder manchmal grünliche Verfärbung verursacht.
  • Manchmal erscheint ein blauer Fleck an einer anderen Stelle als die Verletzung selbst. Das passiert, wenn das ausgetretene Blut durch die Schwerkraft in tiefer gelegene Hautbereiche „wandert“. Besonders an Armen oder Beinen ist das häufig zu beobachten.