Warme Wasserbäder zur Linderung
Weichen Sie Ihren betroffenen Fuss drei- bis viermal täglich für 15 bis 20 Minuten in warmem Wasser mit Bittersalz ein. Dieses bewährte Hausmittel hilft effektiv dabei, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Achten Sie darauf, dass das Wasser angenehm warm, aber nicht zu heiss ist, um Hautreizungen zu vermeiden.
Fussbad mit Apfelessig zur Entzündungshemmung
Mischen Sie Apfelessig und Wasser zu gleichen Teilen und weichen Sie Ihren Fuss 15 bis 20 Minuten darin ein. Apfelessig besitzt natürliche entzündungshemmende und antiseptische Eigenschaften. Spülen Sie Ihren Fuss anschliessend gründlich ab und trocknen Sie ihn sorgfältig, um die Haut nicht zu reizen.
Heben Sie den Nagelrand vorsichtig an und legen Sie Watte oder Zahnseide darunter
Nach dem Einweichen können Sie den Rand des eingewachsenen Nagels vorsichtig anheben und ein kleines, sauberes Stück Watte oder Zahnseide darunterlegen. So wächst der Nagel über den Hautrand hinaus und nicht hinein. Wechseln Sie die Watte oder Zahnseide täglich und achten Sie auf eine sterile Handhabung, um Infektionen vorzubeugen.
Tragen Sie eine rezeptfreie antibiotische Salbe auf
Reinigen Sie die betroffene Stelle sorgfältig mit milder Seife und Wasser. Tragen Sie anschliessend eine dünne Schicht der antibiotischen Salbe auf. Zur besseren Wirkung und zum Schutz bedecken Sie den Zeh mit einem sterilen Verband. Diese Massnahme hilft, Entzündungen zu verhindern und die Heilung zu fördern.
Teebaumöl als natürliches Pflegemittel
Teebaumöl wirkt antiseptisch und antimykotisch und kann Infektionen vorbeugen. Verdünnen Sie es dazu mit einem Trägeröl, beispielsweise Kokosöl, und tragen Sie die Mischung zweimal bis dreimal täglich mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle auf.
Nägel richtig schneiden
Schneiden Sie Ihre Zehennägel immer gerade ab und vermeiden Sie es, die Ecken abzurunden, da dies das Einwachsen begünstigen kann. Verwenden Sie einen sauberen, scharfen Nagelknipser und schneiden Sie die Nägel nicht zu kurz. Feilen Sie anschliessend scharfe Kanten nach, um Druckstellen zu vermeiden.
Wählen Sie geeignetes und bequemes Schuhwerk
Tragen Sie Schuhe mit einer ausreichend breiten Zehenbox, um Druck auf die Zehennägel zu vermeiden. Enge oder spitz zulaufende Schuhe sowie hohe Absätze können den Zustand verschlimmern und sollten vermieden werden. Offene Schuhe bieten zusätzlichen Platz und Entlastung, besonders während der Heilungsphase.
Vermeiden Sie Druck auf den betroffenen Nagel
Um die Heilung zu fördern, sollten Sie unnötigen Druck auf den eingewachsenen Nagel vermeiden. Tragen Sie weite, atmungsaktive Socken und offene oder gut sitzende Schuhe, damit die Zehen nicht eingeengt werden und die Haut nicht weiter gereizt wird.
Verwenden Sie Zehenzwischenraum-Abstandshalter
Legen Sie einen kleinen Keil aus Schaumstoff oder Silikon zwischen die Zehen, um den Druck zu reduzieren und Reibung zu vermeiden. Fixieren Sie den Keil mit einer Mullbinde, damit der Zehenzwischenraum entlastet bleibt und die Haut besser heilen kann.
Wenn die Schmerzen zunehmen, sich die Haut stark rötet, schwillt oder Eiter entsteht, sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren. Eine frühzeitige professionelle Behandlung kann ernsthafte Komplikationen wie Knocheninfektionen verhindern.


