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Pfeiffersches Drüsenfieber

10 unverzichtbare Tipps im Kampf gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber

Kennen Sie das Gefühl, wenn plötzliche Erschöpfung, Fieber und geschwollene Lymphknoten Ihren Alltag ausbremsen? Oft steckt das Pfeiffersche Drüsenfieber dahinter, eine heimtückische Virusinfektion, die vor allem junge Menschen betrifft. Doch wie können Sie Ihrem Körper in dieser herausfordernden Zeit nicht nur zur Seite stehen, sondern ihn wirklich stärken?
  • Vermeiden Sie engen Speichelkontakt

Da das Epstein-Barr-Virus vor allem durch Speichel übertragen wird, sollten Sie engen Körperkontakt wie Küssen sowie das Teilen von Geschirr oder Getränken mit akut Infizierten vermeiden. So reduzieren Sie Ihr Ansteckungsrisiko.

  • Seien Sie geduldig im Heilungsprozess

Pfeiffersches Drüsenfieber heilt zwar meist von selbst aus, benötigt aber Zeit. Gönnen Sie Ihrem Körper daher ausreichend Ruhe, insbesondere in den ersten Wochen, und vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten.

  • Antibiotika helfen nicht

Da die Erkrankung durch ein Virus verursacht wird, wirken Antibiotika nicht. Stattdessen sollten Symptome wie Schmerzen oder Fieber gezielt mit geeigneten Mitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol gelindert werden.

  • Achten Sie auf Warnzeichen

Bei starken Halsschmerzen, ungewöhnlichen Bauchschmerzen oder einer Gelbfärbung der Haut sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren, um schwere Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

  • Vermeiden Sie Alkohol und fettige Speisen

Während der Erkrankung ist die Leber meist belastet. Verzichten Sie daher auf Alkohol und fettige Nahrungsmittel, um die Regeneration Ihrer Leber nicht zu behindern.

  • Kontrollieren Sie Ihre Leberwerte regelmässig

Da sich eine Leberentzündung entwickeln kann, sind regelmässige Blutuntersuchungen sinnvoll. So kann Ihr Arzt mögliche Veränderungen frühzeitig feststellen und entsprechend reagieren.

  • Meiden Sie in der akuten Phase Kontaktsportarten

Meiden Sie Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie Kampfsport, bis Ihr Arzt Ihnen grünes Licht gibt. Eine geschwollene Milz ist besonders gefährdet.

  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit

Vor allem bei Fieber verliert Ihr Körper viel Wasser. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, z. B. durch Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.

  • Pflegen Sie Ihre Mundhygiene sanft

Sanftes, häufigeres Zähneputzen sowie beruhigendes Gurgeln helfen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum vorzubeugen und bestehende Beschwerden zu lindern.

  • Besprechen Sie Ihre Behandlung immer mit dem Arzt

Jede Erkrankung verläuft individuell. Deshalb ist es wichtig, alle Massnahmen mit Ihrem Arzt zu koordinieren, um eine optimale, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie zu gewährleisten.

editorial.facts

  • Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht. EBV gehört zur Familie der Herpesviren und ist weltweit verbreitet. Bis zum 40. Lebensjahr haben bereits über 90 % der Bevölkerung Kontakt mit dem Virus gehabt.
  • Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich über Speichelkontakt, weshalb die Krankheit auch als „Kusskrankheit“ bekannt ist. Frisch Infizierte geben viele Viren über den Speichel ab und sind in dieser Phase besonders infektiös.
  • Das Virus vermehrt sich zunächst in der Rachenschleimhaut und in bestimmten Immunzellen, bevor es sich über das Blut und die Lymphbahnen im Körper ausbreitet und dabei Organe wie die Milz und die Leber befällt.