Vermeiden Sie engen Speichelkontakt
Da das Epstein-Barr-Virus vor allem durch Speichel übertragen wird, sollten Sie engen Körperkontakt wie Küssen sowie das Teilen von Geschirr oder Getränken mit akut Infizierten vermeiden. So reduzieren Sie Ihr Ansteckungsrisiko.
Seien Sie geduldig im Heilungsprozess
Pfeiffersches Drüsenfieber heilt zwar meist von selbst aus, benötigt aber Zeit. Gönnen Sie Ihrem Körper daher ausreichend Ruhe, insbesondere in den ersten Wochen, und vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten.
Antibiotika helfen nicht
Da die Erkrankung durch ein Virus verursacht wird, wirken Antibiotika nicht. Stattdessen sollten Symptome wie Schmerzen oder Fieber gezielt mit geeigneten Mitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol gelindert werden.
Achten Sie auf Warnzeichen
Bei starken Halsschmerzen, ungewöhnlichen Bauchschmerzen oder einer Gelbfärbung der Haut sollten Sie umgehend einen Arzt konsultieren, um schwere Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Vermeiden Sie Alkohol und fettige Speisen
Während der Erkrankung ist die Leber meist belastet. Verzichten Sie daher auf Alkohol und fettige Nahrungsmittel, um die Regeneration Ihrer Leber nicht zu behindern.
Kontrollieren Sie Ihre Leberwerte regelmässig
Da sich eine Leberentzündung entwickeln kann, sind regelmässige Blutuntersuchungen sinnvoll. So kann Ihr Arzt mögliche Veränderungen frühzeitig feststellen und entsprechend reagieren.
Meiden Sie in der akuten Phase Kontaktsportarten
Meiden Sie Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie Kampfsport, bis Ihr Arzt Ihnen grünes Licht gibt. Eine geschwollene Milz ist besonders gefährdet.
Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit
Vor allem bei Fieber verliert Ihr Körper viel Wasser. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, z. B. durch Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.
Pflegen Sie Ihre Mundhygiene sanft
Sanftes, häufigeres Zähneputzen sowie beruhigendes Gurgeln helfen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum vorzubeugen und bestehende Beschwerden zu lindern.
Jede Erkrankung verläuft individuell. Deshalb ist es wichtig, alle Massnahmen mit Ihrem Arzt zu koordinieren, um eine optimale, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie zu gewährleisten.


