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Nierensteine

10 überraschende Wege, Nierensteine effektiv zu vermeiden

Nierenschmerzen, Brennen beim Wasserlassen oder immer wiederkehrende Unannehmlichkeiten können Anzeichen für Nierensteine sein. Diese kleinen Kristalle sind zwar hartnäckig, aber mit dem richtigen Wissen gut behandelbar. Doch wie können Sie Ihre Nieren schützen und Beschwerden vermeiden?
  • Oxalatreiche Lebensmittel einschränken

Vermeiden Sie Lebensmittel mit einem hohen Oxalatgehalt wie Rhabarber, Rote Bete, Spinat, Mangold, Petersilie, Walnüsse, dunkle Schokolade, Kaffee und Cola. Diese können mit Kalzium Kristalle bilden, die Nierensteine begünstigen.

  • Ausreichend trinken für verdünnten Urin

Trinken Sie täglich mindestens zwei bis 2.5 Liter, idealerweise Wasser oder ungesüsste Tees. So bleibt Ihr Urin verdünnt und die Ablagerung von Mineralien, aus denen Nierensteine entstehen, wird verhindert.

  • Kalzium aus der Nahrung bevorzugen

Eine tägliche Kalziumzufuhr von etwa 1’000 bis 1’200 mg wirkt präventiv, da Kalzium die Aufnahme von Oxalat im Darm hemmt. Greifen Sie zu Milchprodukten, Brokkoli und Orangen, statt Kalziumpräparate zu nehmen, da diese das Risiko erhöhen können.

  • Reduzieren Sie tierisches Eiweiss

Rotes Fleisch und Eier enthalten viel tierisches Eiweiss, welches die Steinbildung fördert. Essen Sie lieber pflanzliches Eiweiss aus Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Gemüse und Salaten.

  • Salzaufnahme begrenzen

Achten Sie auf eine natriumarme Ernährung mit maximal 1’500 mg Natrium pro Tag (das entspricht ca. 4 g Salz), da Salz die Kalziumausscheidung steigert und somit die Steinbildung beschleunigen kann. Meiden Sie Fertig- und Konservenprodukte.

  • Magnesiumreich ernähren

Magnesium hemmt das Wachstum von Kalziumoxalat-Steinen. Integrieren Sie deshalb regelmässig magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Bananen, Beeren und Gemüse in Ihren Speiseplan.

  • Purinarme Ernährung bei Harnsäuresteinen

Wenn Sie zu Harnsäuresteinen neigen, sollten Sie den Konsum purinreicher Lebensmittel wie bestimmter Fischsorten (z. B. Hering, Makrele, Sardellen), Fleisch und Meeresfrüchte reduzieren, um die Harnsäurebildung zu verringern.

  • Obst und Gemüse bevorzugen

Geniessen Sie viel Obst und Gemüse, vor allem kaliumreiche Früchte wie Bananen oder Zitrusfrüchte (ausgenommen Grapefruit). Achten Sie auf eine ausgewogene Auswahl und vermeiden Sie oxalatreiche Sorten.

  • Fisch sinnvoll integrieren 

Verzehren Sie ein- bis zweimal pro Woche Fisch, davon mindestens einmal fettreichen Seefisch wie Lachs oder Thunfisch, um von den entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren zu profitieren.

  • Körpergewicht und Bewegung im Blick behalten

Halten Sie ein gesundes Körpergewicht, denn Übergewicht begünstigt Nierensteine. Fördern Sie ausserdem Ihre Gesundheit durch regelmässige körperliche Bewegung, da Sport dabei hilft, kleine Nierensteine daran zu hindern, sich zu festigen.

editorial.facts

  • Nierensteine entstehen, wenn sich bestimmte Substanzen im Urin zu festen Ablagerungen zusammenfügen. Diese können sich an verschiedenen Stellen des Harnsystems ansiedeln, von den winzigen Nierenkanälchen über das Nierenbecken bis hin zu den Harnwegen.
  • Nierensteine können unterschiedlich gross sein – von winzigen Körnern, die etwa so gross wie ein Reiskorn sind, bis hin zu Steinen, die das gesamte Nierenbecken ausfüllen. Entsprechend unterschiedlich sind die Beschwerden.
  • Je nachdem, wo sich ein Nierenstein im Harntrakt befindet, werden verschiedene Begriffe verwendet: Harnleitersteine oder Blasensteine zum Beispiel. Besonders schmerzhaft ist es, wenn ein Stein in den Harnleiter gelangt und eine Nierenkolik auslöst.