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Maca

10 Natur-Tipps mit der peruanischen Heilwurzel

Aus den Anden kommt eine kleine Wurzel mit grossem Ruf: Maca gilt als natürlicher Energie- und Balancegeber und soll die Vitalität, die Hormone und die Hautpflege unterstützen. In Apotheken und Drogerien ist sie in Form von Pulver, Kapseln und Pflegeprodukten erhältlich. Doch was steckt hinter den Versprechen dieser traditionellen Pflanze? Kann sie auch Ihren Alltag verändern?
  • Richtig lagern

Bewahren Sie Maca-Pulver und -Kapseln kühl und trocken auf, idealerweise in einem dunklen Schrank oder Vorratsraum. Feuchtigkeit und Wärme können Geschmacks- und Wirkstoffverluste beschleunigen.

  • Haltbarkeit beachten

Achten Sie auf das Produktionsdatum: Maca-Extrakt ist ab Herstellung mindestens zwei Jahre haltbar. Nach Ablauf dieses Zeitraums können Geschmack und Wirksamkeit nachlassen.

  • Frische Wurzel kurz frisch halten 

Frische Maca-Wurzeln lagern Sie im Gemüsefach des Kühlschranks, da die Blätter schnell welken. Für ein bis zwei Tage: Trennen Sie die Blätter ab, waschen Sie diese, legen Sie diese leicht feucht in einen Plastikbeutel und stellen Sie den Beutel in das Gemüsefach.

  • Frische Maca vorbereiten 

Waschen Sie frische Maca gründlich, entfernen Sie die Spitze und den Blattansatz, schälen Sie diese bei Bedarf und schneiden Sie diese je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel.

  • Pulver vielseitig einsetzen

Maca-Pulver lässt sich praktisch überall einrühren: Smoothies, Shakes, Joghurt, Müsli, Dressings oder Suppen. Auch in Backwaren, Riegeln, Keksen oder Muffins verleiht es ihnen einen nahrhaften Kick.

  • Junge Blätter verwenden

Die ganz jungen, zarten Maca-Blätter eignen sich roh für Salate oder gehackt für Kräuterquark. Grössere Blätter können wie Spinat gegart werden – so nutzen Sie die ganze Pflanze.

  • Maca als Kaffee-Ersatz

Geröstetes Maca-Pulver ist eine koffeinfreie Alternative zu Kaffee und kann als „Maca-Latte“ oder warmes Getränk zubereitet werden. Es wirkt anregend, ohne Koffein zu liefern.

  • Geschmack und Kombinationen

Maca hat ein süss-bitteres bis leicht scharfes Aroma und harmoniert gut mit süssen Zutaten wie Honig, Kakao oder Früchten sowie mit Gewürzen wie Zimt oder Kurkuma. Passen Sie Rezepte geschmacklich an.

  • Dosierungshinweis und Produktstärke

Hersteller geben häufig Dosierungen zwischen 5 und 20 g Rohpulver an. Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht. Orientieren Sie sich an den Angaben auf der Packung und beginnen Sie niedrig dosiert.

  • Gegenanzeigen und Vorsichtsmassnahmen

Nehmen Sie bei Schwangerschaft, Stillzeit, Schilddrüsenerkrankungen oder Bluthochdruck kein Maca ein bzw. klären Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt. Bei Allergien oder Unsicherheiten holen Sie ärztlichen Rat ein.

editorial.facts

  • Maca wächst in den extremen Höhenlagen der peruanischen Anden (über 4'000 Meter) und ist dadurch besonders widerstandsfähig gegen starke Sonneneinstrahlung, Kälte und Wind.
  • Gelbe Maca gilt als Alltagsvariante mit mildem Geschmack. Rote Sorten werden häufiger bei frauenspezifischen Beschwerden und zur Stärkung der Knochen genutzt. Die schwarze Maca wird wegen ihres Mineralstoffgehalts besonders von Männern und Sportlern geschätzt. Violette Sorten werden aufgrund ihres Kaliumgehalts mit der Regulation von Blutdruck und Flüssigkeit in Verbindung gebracht.
  • Maca liefert hochwertige Proteine mit essentiellen Aminosäuren, einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren (u. a. Omega-3-Fettsäuren) sowie viele Mineralstoffe und Vitamine (z. B. Eisen, Zink, Kalzium, Kalium, Vitamin C, E und B-Vitamine).