Wählen Sie das Protein, das wirklich zu Ihrem Körper passt
Nicht jedes Proteinpulver wirkt gleich – und nicht jedes ist für jeden geeignet. Während Whey-Protein ideal für laktosetolerante Sportler ist, punkten Soja-, Erbsen- oder Reisproteine durch ihre vegane und sehr gut verträgliche Zusammensetzung. Für die Nacht empfiehlt sich Casein, da es besonders langsam verdaut wird und Ihren Körper über Stunden mit Aminosäuren versorgt. Finden Sie ein Pulver, das sich gut mischt, leicht verdaulich ist und Ihrem Ziel entspricht – so holen Sie das Maximum aus jedem Shake heraus.
Nutzen Sie den idealen Zeitpunkt für Ihren Shake
Ihr Körper verwertet Proteine abhängig vom Zeitpunkt unterschiedlich effizient. Ein kleiner Shake 30 Minuten vor dem Training schützt die Muskulatur, während ein Shake innerhalb von 15-180 Minuten nach dem Training die Regeneration optimal unterstützt. Entscheidend ist nicht das „anabole Fenster“, sondern die kontinuierliche Versorgung – wichtig ist, dass Ihr Tagesbedarf gedeckt ist.
Dosieren Sie Ihre Shakes passend zu Ihrem Ziel
Für ein gutes Ergebnis spielt die Menge eine zentrale Rolle. Vor dem Training genügen meist 20-30 g Pulver, nach dem Training dürfen es 30-50 g sein. Als Zwischenmahlzeit bieten sich 30-40 g an. Eine ausreichende Proteinzufuhr beträgt im Alltag 1.2-1.6 g/kg, bei intensivem Training bis zu 2.2 g/kg Körpergewicht.
Mischen Sie Ihren Shake richtig, das macht einen grossen Unterschied
Geben Sie immer zuerst die Flüssigkeit und danach das Pulver in den Shaker, damit sich alles optimal verbindet. Für schnelle Verdaulichkeit rund ums Training verwenden Sie Wasser, für einen cremigen Geschmack gerne (Pflanzen-)Milch. Hochwertige Shaker, Antiklump-Siebe oder Mixer sorgen für ein perfekt glattes Ergebnis.
Achten Sie auf Qualität statt auf Marketingversprechen
Ein gutes Proteinpulver erkennen Sie an einer kurzen Zutatenliste, wenig Zucker, wenig Zusatzstoffen und einem klaren Aminosäureprofil. Greifen Sie zu geprüften, hochwertigen Produkten.
Kombinieren Sie Ihren Shake mit wertvollen Zusatzstoffen
Verwandeln Sie Ihren Proteinshake ganz einfach in ein echtes Power-Getränk, indem Sie zusätzliche Nährstoffquellen integrieren. Ballaststoffreiche Zutaten wie Haferflocken oder Leinsamen erhöhen die Sättigung, während natürliche Fettquellen wie Nussmus für langanhaltende Energie und eine bessere Aufnahme fettlöslicher Vitamine sorgen. Ergänzen Sie Ihren Shake ausserdem mit Obst oder mildem Gemüse – etwa Beeren, Avocado, Banane oder Spinat, um ihn nahrhafter, cremiger und vitaminreicher zu machen. So wird jeder Shake zu einem vielseitigen, ausgewogenen Begleiter für Training und Alltag.
Sorgen Sie für Abwechslung bei Geschmack & Proteinquelle
Wenn Ihnen Ihr Shake nicht mehr schmeckt, werden Sie ihn automatisch seltener trinken. Wechseln Sie daher zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Schokolade, Banane oder Kaffee. Sie können auch einmal vegane Alternativen probieren. Moderne Apotheken- und Drogerieprodukte bieten eine grosse Auswahl, die Ihnen dauerhaft Freude bereitet.
Nutzen Sie Proteinshakes als sinnvolle Ergänzung – nicht als Ersatz
Proteinshakes liefern hochwertige Eiweissbausteine, ersetzen aber keine vollständige Mahlzeit. Kombinieren Sie Ihre Shakes mit einer ausgewogenen Ernährung aus Gemüse, hochwertigen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. So unterstützen Sie Muskelaufbau, Regeneration, Gewichtsreduktion oder einfach einen energiegeladenen Alltag nachhaltig.
Bereiten Sie Shakes bei Bedarf frisch zu – oder nutzen Sie praktische To-Go-Lösungen
Ein guter Mixer oder Shaker entscheidet über Geschmack und Konsistenz. Für unterwegs bewähren sich Shaker mit integriertem Pulverfach oder kleine Blender-to-Go-Systeme, die auch gefrorene Zutaten zuverlässig zerkleinern. So bleibt Ihr Shake immer frisch, cremig und klumpenfrei.
Denken Sie daran, dass der Shake nur dann wirkt, wenn Sie Ihren Körper belasten
Proteine allein reichen nicht aus, um Muskeln aufzubauen. Erst Training ermöglicht den Muskelaufbau. Ein Proteinshake unterstützt diesen Prozess, indem er dem Körper das Material zur Verfügung stellt, das er für Reparatur und Wachstum benötigt. Ohne Belastung wird Protein lediglich als Nährstoff verwertet, jedoch nicht als Baustein für neue Muskulatur.