Wunschliste

Zuckersucht

Mit diesen 10 Tricks gelingt Ihnen der Ausstieg aus der Zuckerfalle

Ob Schokolade, Limonade oder Süssigkeiten – Zucker ist allgegenwärtig. Wenn die Lust auf Süsses zur Sucht wird, leidet nicht nur der Körper, sondern auch das Hautbild. Für gesundheits- und schönheitsbewusste Menschen rückt das Thema Zuckersucht daher zunehmend in den Fokus. Doch welche Wege führen aus der Abhängigkeit?
  • Prüfen Sie die Zutatenlisten gezielt

Lesen Sie beim Einkauf die Zutatenlisten aufmerksam. Verzichten Sie auf Produkte, die auch nur geringe Mengen Zucker oder Zuckerarten wie Fruktose, Glucosesirup oder Glucose-Fructose-Sirup enthalten. Auch vermeintlich gesunde Produkte können Zucker enthalten – ein genauer Blick schützt vor unangenehmen Überraschungen.

  • Bevorzugen Sie komplexe Kohlenhydrate

Setzen Sie auf komplexe Kohlenhydrate mit niedriger glykämischer Last statt auf isolierte Zuckerarten. Frisch zubereitete Mahlzeiten aus vitalstoffreichen, basenüberschüssigen Zutaten wie Vollkornprodukten, Gemüse und Hülsenfrüchten helfen, Blutzuckerschwankungen zu vermeiden und den Appetit auf Zucker zu reduzieren.

  • Nutzen Sie alternative Süssungsmittel

Wenn Sie nicht ganz auf Süsse verzichten möchten, wählen Sie milde Zuckerersatzstoffe wie Xylit, Erythrit, Yaconsirup, Luo Han Guo oder Stevia. Auch Honig, Vollrohrzucker und Ahornsirup sind bessere Alternativen zu raffiniertem Zucker, da sie den Blutzuckerspiegel weniger stark beeinflussen und mehr Nährstoffe enthalten.

  • Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke

Streichen Sie gezuckerte Getränke wie Softdrinks, zuckerhaltige Tees und Säfte konsequent aus Ihrem Speiseplan. Ersetzen Sie diese durch verdünnte Direktsäfte, selbst gepresste Säfte oder selbst gemachte Limonaden mit Mineralwasser, Zitronensaft und milden Süssungsmitteln wie Xylit oder Honig.

  • Mild und naturbelassen würzen

Verzichten Sie auf Fertigwürzmischungen mit Geschmacksverstärkern oder Hefeextrakten. Würzen Sie stattdessen sparsam mit Kräutersalz, frischen oder getrockneten Kräutern sowie Gewürzen wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Muskat. Denn herzhafte, stark gewürzte Mahlzeiten fördern oft den Appetit auf Zucker.

  • Integrieren Sie ausreichend Proteine

Eine proteinreiche Ernährung stabilisiert das Sättigungsgefühl und kann Zuckersucht entgegenwirken. Ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten daher mit hochwertigen Proteinquellen wie Nüssen, Sprossen, Quinoa, Tofu oder, je nach Vorliebe, Fisch und Eiern. Bei Bedarf können Sie auch pflanzliche Proteinpulver hinzufügen.

  • Desserts verschieben lernen

Wenn nach dem Essen Heisshunger auf Süsses kommt, üben Sie sich in Geduld und verschieben Sie das Dessert um 30 Minuten. Oft verschwindet das Verlangen danach von allein, da sich der Blutzuckerspiegel innerhalb dieser Zeit normalisiert und das Insulin seine Wirkung entfaltet.

  • Gehen Sie regelmässig ins Freie

Nutzen Sie die Kraft des Sonnenlichts für Ihre Psyche und Ihren Serotoninspiegel. Tägliche Aufenthalte im Freien können die Stimmung und die Energie verbessern und dabei helfen, das Verlangen nach Zucker zu senken.

  • Xylit-Mundspülungen bei Heisshunger

Führen Sie bei plötzlicher Lust auf Süsses eine Mundspülung mit Xylit durch. Das süsse Geschmackserlebnis kann den Heisshunger stillen, ohne den Körper mit zusätzlichem Zucker zu belasten. Achten Sie darauf, das Xylit nicht zu schlucken, und übertreiben Sie es nicht, um keine neue Lust auf herzhaftes Essen zu wecken.

  • Bitterstoffkuren ausprobieren

Bitterstoffe verändern das Geschmacksempfinden und reduzieren das Verlangen nach Süssem nachhaltig. Da die Zunge mehr Bitterrezeptoren als Süssrezeptoren hat, dominieren Bitterstoffe schnell das Geschmacksempfinden und helfen, die Lust auf Zucker mit der Zeit völlig verschwinden zu lassen.

editorial.facts

  • Experten empfehlen, die tägliche Aufnahme von zugesetztem Zucker auf maximal 25 bis 30 Gramm zu begrenzen – das entspricht etwa sechs Teelöffeln.
  • Da sich Zucker jedoch häufig hinter verschiedensten Bezeichnungen wie Dextrose, Glukosesirup oder Fruchtsüsse versteckt, ist ein bewusster Verzicht erschwert.