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Teebaumöl

10 Geheimtricks mit dem grünen Wundermittel

Teebaumöl verbindet jahrhundertealtes Wissen der australischen Ureinwohner mit moderner Neugier: Es ist ein kleines Fläschchen voller ätherischer Kraft und hilft bei Hautproblemen, kleineren Verletzungen und im Haushalt bei der Lösung vieler Probleme. Es ist leicht anzuwenden, wird jedoch oft falsch dosiert. Möchten Sie erfahren, wie Sie die wirkungsvollsten Anwendungen sicher nutzen?
  • Warzen gezielt behandeln

Teebaumöl kann aufgrund seiner antiviralen Wirkung bei Warzen helfen, die meist durch humane Papillomviren (HPV) verursacht werden. Der Inhaltsstoff Terpinen-4-ol hemmt die Virusvermehrung und fördert die Hautregeneration. Tragen Sie reines Teebaumöl punktuell mit einem Wattestäbchen auf die Warze auf, schützen Sie die umliegende Haut und reinigen bzw. desinfizieren Sie anschliessend Ihre Hände.

  • Verträglichkeitstest vor grossflächiger Anwendung

Führen Sie vor der grossflächigen Anwendung immer einen Patch-Test durch: Tragen Sie dazu ein paar Tropfen der verdünnten Mischung auf die Armbeuge auf und beobachten Sie diese 24 Stunden lang. Treten Rötungen, Juckreiz oder Ausschlag auf, verzichten Sie auf die Anwendung.

  • Richtig verdünnen

Achten Sie darauf, ein bereits verdünntes Produkt zu kaufen oder reines Öl selbst sicher zu verdünnen. Empfohlen wird eine Konzentration von maximal etwa 1 %, da höhere Konzentrationen das Risiko für Hautreizungen deutlich erhöhen.

  • Dunkel und kühl lagern

Lagern Sie Teebaumöl in der Originalverpackung an einem kühlen, dunklen Ort, idealerweise in einer dunklen Glasflasche. So schützen Sie die Wirkstoffe vor Licht und Sauerstoff und verringern die Gefahr von Zersetzung und allergieauslösenden Veränderungen.

  • Massageöl mit Trägeröl mischen

Mischen Sie für Körpermassagen einige Tropfen Teebaumöl mit einem neutralen Pflanzenöl (z. B. Mandel- oder Jojobaöl). So beruhigen Sie die Haut und verringern die Gefahr von Hautreizungen durch unverdünntes Öl.

  • Kopfhaut beruhigen mit Shampoo

Geben Sie nicht mehr als fünf bis sieben Tropfen Teebaumöl in Ihr normales Shampoo, um schuppige oder juckende Kopfhaut zu beruhigen. Verteilen Sie es gut und achten Sie auf Verträglichkeit.

  • Nicht auf offene Wunden auftragen

Tragen Sie das Produkt nicht auf offene Wunden, frische Schürfwunden oder aufgeplatzte Pickel auf. Warten Sie, bis die Haut vollständig verheilt ist, um Irritationen zu verhindern.

  • Mundspülung bei Entzündungen

Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum können Sie drei bis fünf Tropfen Teebaumöl in ein Glas Wasser geben und damit den Mund spülen. Schlucken Sie die Lösung keinesfalls.

  • Hygienische Wäschepflege

Für hygienische Zwecke (z. B. Unterwäsche oder Babysachen) können Sie etwa 20 Tropfen Teebaumöl in die Waschmaschine geben. So schaffen Sie zusätzliche Hygiene ohne aggressive Chemie.

  • Insektenabwehr an Fenstern und bei Stichen

Geben Sie einige Tropfen am unteren Rand geöffneter Fenster auf das Holz oder die Dichtung, um Mücken, Wespen und Zecken fernzuhalten. Bei Insektenstichen kann das schnelle Auftragen Linderung bringen und allergische Reaktionen abschwächen.

editorial.facts

  • Das Öl wird aus dem australischen Strauch Melaleuca alternifolia, auch Teebaum genannt, gewonnen. Dieser gehört zur Myrtenfamilie und ist somit eng mit dem Eukalyptus verwandt.
  • Reines Teebaumöl ist meist klar bis leicht gelblich und hat einen kräftigen, herb-würzigen Duft, den Menschen unterschiedlich bewerten.
  • Das Öl enthält bis zu 60 verschiedene Komponenten. Mit einem Anteil von etwa 40 Prozent ist Terpinen-4-ol der dominierende Baustein. Es gilt als zentral für die Wirkung des Öls und wird auch in der Parfümindustrie verwendet.
  • Zur Schimmelprävention auf Flächen oder Böden genügt es, einige Tropfen Teebaumöl ins Wischwasser zu geben. Das Öl wirkt unterstützend gegen Schimmelbildung auf Oberflächen.