Wählen Sie eine Retinol-Form, die zu Ihrem Hauttyp passt
Ob Serum, Nachtcreme, Kapseln oder Augenpflege – Retinol gibt es in vielen Varianten. Entscheidend ist, dass die Formulierung sanft zu Ihrer Haut ist und zu Ihren Bedürfnissen passt. Besonders sensible Haut profitiert oft von verkapselten Retinol-Formen oder milderen Derivaten wie Retinyl Palmitat.
Starten Sie langsam – Ihre Haut braucht Gewöhnungszeit
Tragen Sie Retinol zu Beginn nur zwei- bis dreimal pro Woche auf und steigern Sie die Anwendung erst, wenn Ihre Haut nicht mehr reagiert. So vermeiden Sie typische Anfangsreaktionen wie Rötungen oder Schuppenbildung.
Achten Sie unbedingt auf die richtige Konzentration
Für Einsteiger sind 0.1-0.3 % ideal. Fortgeschrittene greifen zu 0.5-1 %. Höhere Konzentrationen sollten nur unter dermatologischer Begleitung verwendet werden. Die richtige Stärke entscheidet über Wirksamkeit und Verträglichkeit.
Nutzen Sie Retinol am besten abends für maximale Wirkung
Retinol baut sich durch Licht ab und macht Ihre Haut lichtempfindlicher. Abends entfaltet es seine regenerierende Kraft optimal – am nächsten Morgen sorgt ein sanfter Glow für sichtbare Ergebnisse.
Kombinieren Sie Retinol nicht mit exfolierenden Säuren
AHAs, BHAs oder intensive Peelings können die Haut zusätzlich reizen. Verwenden Sie solche Produkte immer an unterschiedlichen Tagen, um die Hautbarriere nicht zu überfordern.
Vergessen Sie tagsüber nie Ihren Sonnenschutz
Retinol beschleunigt die Zellerneuerung – das macht Ihre Haut empfindlicher für UV-Strahlen. Ein LSF 30-50 schützt vor Reizungen, Pigmentflecken und vorzeitiger Hautalterung und ist damit ein Muss bei jeder Retinol-Routine.
Pflegen Sie die Haut mit beruhigenden Inhaltsstoffen
Formulierungen mit Hyaluron, Niacinamid, Panthenol oder Ceramiden gleichen mögliche Irritationen aus, stärken die Hautbarriere und sorgen dafür, dass Retinol langfristig besser wirkt – ohne Spannungsgefühle.
Bewahren Sie Ihre Produkte licht- und luftgeschützt auf
Retinol ist empfindlich. Lagern Sie Cremes und Seren in geschlossenen Schränken, nutzen Sie dunkle Verpackungen und verschliessen Sie Tiegel sofort, damit die Wirkkraft vollständig erhalten bleibt.
Setzen Sie Retinol gezielt für Anti-Aging ein – am besten schon ab Mitte 20
Retinol wirkt nicht nur glättend, sondern beugt auch ersten Linien und Pigmentstörungen vor. Es kurbelt die Kollagenproduktion an, verbessert die Hautstruktur und sorgt bei regelmässiger Anwendung für sichtbar festere Haut.
Verwenden Sie Retinol nie in der Schwangerschaft oder Stillzeit
Vitamin-A-Derivate können für das Ungeborene riskant sein. Greifen Sie in dieser Phase besser auf milde Alternativen wie Bakuchiol oder Peptide zurück.

