Wunschliste

Prokrastination

Mit diesen 10 Tipps besiegen Sie Ihre Aufschieberitis jetzt

Im stressigen Alltag neigen wir dazu, wichtige Dinge immer wieder aufzuschieben – ein Phänomen, das als Prokrastination bezeichnet wird. Obwohl es auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann ständiges Aufschieben unser Wohlbefinden und unsere Energie beeinträchtigen. Doch wie schaffen wir es, endlich ins Handeln zu kommen und unseren inneren Schweinehund zu besiegen?
  • Teilen Sie grosse Aufgaben in überschaubare Teilabschnitte auf

Grosse Projekte wirken oft überwältigend und können den Start erschweren. Zerlegen Sie solche Aufgaben in kleine, konkrete Schritte, um leichter starten und motiviert bleiben zu können.

  • Machen Sie sich Ihre individuellen Tagesleistungsspitzen bewusst

Jeder Mensch hat Zeiten, in denen er besonders produktiv ist. Finden Sie heraus, ob Sie morgens, abends oder nachts am besten arbeiten können, und planen Sie schwierige Aufgaben in diese Phasen.

  • Legen Sie vor Arbeitsbeginn eine bestimmte Zeitspanne fest

Überfordern Sie sich nicht mit unbegrenzten Arbeitszeiten. Ein klar definierter Zeitrahmen motiviert Sie, effizient zu arbeiten. Erst wenn Sie diese Zeit gut genutzt haben, erweitern Sie diese bei Bedarf.

  • Schaffen Sie klare Startzeiten mit Ritualen

Stellen Sie sich 15 Minuten vor Arbeitsbeginn einen Wecker. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihren Arbeitsplatz zu ordnen oder kurz durchzulüften. Ein fester Ablauf erleichtert das Anfangen.

  • Erstellen Sie eine Prioritätenliste mit klarer Ordnung

Schreiben Sie Ihre Aufgaben auf und sortieren Sie diese nach Wichtigkeit in A-, B- und C-Aufgaben. Bearbeiten Sie diese dann nacheinander. Durchgestrichene Aufgaben motivieren und vermitteln ein Erfolgserlebnis.

  • Minimieren Sie Ablenkungen

Das Smartphone ist eine der grössten Konzentrationsfallen. Legen Sie es während der Arbeit in einen anderen Raum und erlauben Sie sich die Nutzung nur in den Pausen.

  • Überlegen Sie, warum Sie bestimmte Aufgaben aufschieben

Manche Pflichten lösen Stress oder Unwohlsein aus. Wenn Sie den Auslöser verstehen, können Sie Strategien entwickeln, um den Stress zu reduzieren und die Aufgabe leichter anzugehen.

  • Nutzen Sie Pausen bewusst zur Erholung

Regelmässige kurze Auszeiten, etwa zum Spazierengehen oder für eine Tasse Kaffee, helfen, den Kopf zu klären und neue Energie für die nächste Arbeitsphase zu tanken.

  • Belohnen Sie sich nach erledigten Aufgaben

Motivieren Sie sich mit einer kleinen, persönlichen Belohnung, zum Beispiel einem entspannenden Bad oder dem Lesen eines lang ersehnten Buches nach getaner Arbeit.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung für mehr Energie

Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren kann zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen. Versorgen Sie Ihren Körper daher ausreichend mit diesen Nährstoffen, um Ihre Motivation zu stärken.

editorial.facts

  • Das Wort „Prokrastination” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „etwas bis morgen aufschieben”. Es beschreibt das wiederkehrende Verhalten, wichtige Aufgaben immer wieder zu verschieben, statt sie termingerecht zu erledigen.
  • Prokrastination wird nicht als eigenständige Krankheit anerkannt, kann aber bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder ADHS auftreten und diese verstärken.
  • Die Blockade vor einer Aufgabe, bei der man gedanklich feststeckt und nicht ins Handeln kommt, wird als „Task Paralysis” bezeichnet – ein Zustand, in dem Prokrastination besonders deutlich sichtbar wird.
  • Studien belegen, dass vor allem junge Männer, Arbeitslose und Singles häufiger prokrastinieren. Zu den Aufgaben, die am häufigsten verschoben werden, gehören Hausarbeiten, Steuererklärungen und Arzttermine.