Wählen Sie das Peeling, das wirklich zu Ihrem Hauttyp passt
Ihre Haut reagiert je nach Typ ganz unterschiedlich – deshalb ist die richtige Wahl entscheidend. Normale Haut verträgt Waschpeelings und Peel-off-Masken gut, trockene Haut profitiert von sehr feinen, abgerundeten Partikeln. Fettige oder unreine Haut reagiert besonders gut auf Peelings mit BHA (Salicylsäure) oder Mikro-Kügelchen, die überschüssigen Talg entfernen. Ein passendes Produkt bringt deutlich bessere und schnellere Ergebnisse.
Peelen Sie regelmässig, aber sanft – maximal zwei- bis dreimal pro Woche
Ein Peeling wirkt wie ein kleiner Neustart für die Haut – doch zu häufiges oder zu kräftiges Massieren reizt sie unnötig. Sanft kreisende Bewegungen genügen völlig, um abgestorbene Hautschüppchen zu lösen. Wenn Sie Rötungen oder Spannungsgefühle bemerken, gönnen Sie Ihrer Haut eine Pause. So bleibt die Hautbarriere stabil und die Exfoliation besonders effektiv.
Reinigen Sie Ihr Gesicht vorher gründlich – für ein hygienisches Ergebnis
Make-up-, Talg- und Schmutzreste sollten vor dem Peeling vollständig entfernt werden, damit keine Partikel in die Haut gerieben werden. Nutzen Sie dafür ein mildes Waschgel oder eine Lotion aus der Apotheke. Eine gut gereinigte Haut nimmt Wirkstoffe besser auf und reagiert weniger empfindlich.
Nutzen Sie chemische Peelings korrekt – nach Anleitung und bevorzugt abends
AHA-, BHA- und PHA-Peelings arbeiten ohne Körnchen und lösen abgestorbene Zellen sanft über Säuren. Da sie die Haut leicht lichtempfindlicher machen, wenden Sie diese am besten abends an und tragen am nächsten Tag LSF 30 oder höher auf. Beachten Sie die Einwirkzeit genau – so profitieren Sie optimal, ohne die Haut zu strapazieren.
Pflegen Sie Ihre Haut nach dem Peeling mit viel Feuchtigkeit
Nach dem Exfolieren ist die Haut besonders aufnahmefähig. Eine Feuchtigkeitscreme, ein beruhigendes Serum oder eine hydratisierende Maske unterstützen die Regeneration ideal. Produkte mit Hyaluron, Panthenol oder Aloe vera eignen sich hervorragend, um die Haut zu entspannen und zu glätten.
Nutzen Sie Peelings auch für den Körper – besonders an rauen Stellen
Ellenbogen, Knie, Fersen oder trockene Schienbeine profitieren enorm von einem regelmässigen Körperpeeling. Duschpeelings, Peeling-Öle oder Peeling-Handschuhe entfernen trockene Haut und sorgen für eine geschmeidige Oberfläche. Doch bei rissiger, entzündeter oder gereizter Haut ist eine Pause notwendig, bis sich die Haut beruhigt hat.
Befreien Sie bei fettiger und unreiner Haut verstopfte Poren gezielt
Mechanische Peelings oder Produkte mit Salicylsäure helfen, Talgablagerungen zu lösen und Mitesser zu reduzieren. Salicylsäure wirkt antibakteriell und entzündungshemmend – ein besonders hilfreicher Wirkstoff bei zu Akne neigender Haut. Entzündete oder offene Pickel sollten nie gepeelt werden, um Irritationen zu vermeiden.
Verwöhnen Sie auch die Lippen – für ein weiches, glattes Gefühl
Lippenpeelings sind ein kleiner, aber wirkungsvoller Schritt. Sie entfernen sanft trockene Hautschüppchen und sorgen dafür, dass Lippenpflege und Lippenstift gleichmässiger haften. Besonders im Winter oder bei trockener Heizungsluft ist das ein echter Beauty-Booster.
Achten Sie auf die richtige Anwendungstechnik
Tragen Sie das Peeling immer auf leicht feuchte Haut auf und massieren Sie es maximal 30 Sekunden ein. Die T-Zone kann etwas intensiver behandelt werden, Wangen und Hals dagegen sanfter. Spülen Sie es anschliessend mit warmem Wasser ab. Durch diese präzise Anwendung wird die Hautbarriere geschützt und es werden die besten Ergebnisse erzielt.
Setzen Sie auf Expertenwissen – bei Unsicherheiten oder sensibler Haut
Wenn Ihre Haut besonders trocken, empfindlich oder krankheitsbedingt gereizt ist (z. B. bei Neurodermitis, aktiver Akne oder Diabetes), sollten Sie vorher eine ärztliche Rücksprache einholen. Dermatologinnen und Apothekenfachkräfte helfen Ihnen, das ideale Peeling auszuwählen und Fehler zu vermeiden. So kombinieren Sie Sicherheit mit sichtbarer Wirksamkeit.


