Eiweissreiche Ernährung für Neurotransmitter
Achten Sie darauf, genügend Eiweiss zu sich zu nehmen, denn aus den Aminosäuren des Proteins stellt Ihr Körper die Neurotransmitter her. Besonders wichtig sind die Aminosäuren Tyrosin (Baustein von Dopamin), Tryptophan (Baustein von Serotonin) und Glutamin (Baustein von GABA). Gute Quellen sind Eier, Geflügel, Linsen, Haferflocken und Nüsse.
Proteinshakes als sinnvolle Ergänzung
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Eiweissbedarf über die Nahrung zu decken, oder wenn Sie sich beispielsweise von einer Krankheit erholen, kann ein Shake mit Molkenprotein-Isolat helfen. Es ist besonders rein und leicht verdaulich und somit ideal für eine gezielte Unterstützung der Neurotransmitterproduktion geeignet.
Omega-3-Fettsäuren für gesunde Gehirnzellen
Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) verbessern die Kommunikation zwischen Gehirnzellen und fördern das Wachstum neuer Zellen. Essen Sie deshalb mindestens zwei- bis dreimal pro Woche fetten Fisch wie Lachs, Makrele oder Sardinen. Alternativ können Sie Ihre Ernährung mit hochwertigen Fischölkapseln ergänzen.
Schonende Zubereitung von Fisch
Um die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren zu erhalten, sollten Sie Fisch besser durch Dämpfen, Kochen oder Backen zubereiten. Braten oder Frittieren bei hohen Temperaturen zerstört diese wichtigen Fettsäuren und kann negative Auswirkungen haben.
B-Vitamine für das Gehirn
Die B-Vitamine B6, B12 und Folsäure arbeiten zusammen, um die Gehirnfunktion zu optimieren. Nehmen Sie bei Bedarf ein B-Komplex- oder Multivitaminpräparat in seiner natürlichen, aktiven Form ein, da dieser besser vom Körper verwertet wird.
Cholin für Acetylcholin – wichtig für Bewegung und Herz
Acetylcholin ist für die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln verantwortlich. Den Vorläuferstoff Cholin finden Sie vor allem in Eigelb, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen (Lecithin) und Vollkornprodukten.
Ausreichend und gesunder Schlaf ist essentiell
Neurotransmitter wie GABA fördern Entspannung und erholsamen Schlaf. Sorgen Sie für einen natürlichen Tagesrhythmus mit viel Licht und Bewegung am Tag, reduzierter Blaulicht-Exposition am Abend und einem kühlen, dunklen Schlafzimmer.
Tiefes, kontrolliertes Atmen für bessere Neurotransmitter
Eine flache, schnelle Atmung reduziert die Produktion von Neurotransmittern und signalisiert dem Körper Stress. Üben Sie daher täglich Atemtechniken, um Ihre Atmung zu vertiefen und zu entspannen, zum Beispiel Yoga, Tai Chi oder spezielle Atemübungen.
Halten Sie Ihren Blutzucker stabil, um eine konstante Gehirnleistung zu gewährleisten
Ihr Gehirn braucht Glukose als Treibstoff. Reduzieren Sie daher raffinierte Kohlenhydrate und wählen Sie stattdessen Vollkornprodukte, die den Blutzuckerspiegel gleichmässiger ansteigen lassen. Mineralstoffe und Kräuter wie Zimt können zusätzlich helfen.
Negative Bewertungen und Gedanken erhöhen die Stresshormone. Durch Meditation und Achtsamkeit trainieren Sie, den Moment wertfrei wahrzunehmen. Dies reduziert Stress und fördert die Ausschüttung von Wohlfühl-Botenstoffen.


