Bleiben Sie nach Injektionen oder Einnahme mindestens 30 Minuten in der Praxis
Nach der Verabreichung der Hyposensibilisierungstherapie sollten Sie mindestens eine halbe Stunde vor Ort bleiben. So können mögliche allergische Nebenwirkungen oder Reaktionen sofort erkannt und fachgerecht behandelt werden, was Ihre Sicherheit deutlich erhöht.
Informieren Sie Ihren Arzt regelmässig über Veränderungen und Beschwerden
Damit Ihr Arzt den Therapieverlauf optimal begleiten kann, sollten Sie ihn stets über neue allergische Symptome, Zwischenkrankheiten, Impfungen oder Änderungen bei der Einnahme von Medikamenten, insbesondere von Betablockern, informieren.
Vermeiden Sie am Tag der Behandlung körperliche Anstrengungen und Hitzebelastungen
Verzichten Sie am Tag einer Hyposensibilisierungssitzung oder in der Anfangsphase der Therapie auf intensive körperliche Aktivitäten wie Sport. Auch Saunabesuche oder heisse Bäder können die Haut und den Kreislauf zusätzlich belasten und die Reaktionsbereitschaft Ihres Körpers erhöhen.
Nehmen Sie die Medikamente nicht unmittelbar nach dem Zähneputzen ein
Das Zähneputzen reizt die Mundschleimhaut. Dadurch können die Nebenwirkungen der sublingualen Präparate, wie Juckreiz oder Brennen, verstärkt werden. Planen Sie die Einnahme daher möglichst zeitlich getrennt ein, um die Verträglichkeit zu verbessern.
Waschen Sie sich nach der Einnahme der Medikamente gründlich die Hände
Waschen Sie sich nach der Einnahme der Allergiepräparate gründlich die Hände. So verhindern Sie, dass Allergene versehentlich in die Augen oder die Nase gelangen und dort unnötige Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen.
Halten Sie sich genau an die Einnahmevorschriften und die vereinbarten Kontrolltermine
Die Wirksamkeit der sublingualen Hyposensibilisierung hängt stark von der korrekten Anwendung ab. Beachten Sie deshalb die Dosierungs- und Einnahmehinweise genau. Ausserdem sollten Sie Ihre Kontrolltermine regelmässig wahrnehmen, damit Ihr Arzt den Therapieerfolg überprüfen und die Behandlung bei Bedarf anpassen kann.
Kontrollieren Sie bei Asthma bronchiale Ihre Atemfunktion
Besonders bei begleitendem Asthma ist es wichtig, Ihre Lungenfunktion regelmässig mit einem Peak-Flow-Meter selbst zu messen. So erkennen Sie frühzeitig Veränderungen und können rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um Komplikationen während der Hyposensibilisierung zu vermeiden.
Nutzen Sie bei Bedarf antiallergische oder antiasthmatische Medikamente zur Unterstützung
Antihistaminika oder Asthmamedikamente können parallel zur Hyposensibilisierung eingenommen werden, ohne den Therapieerfolg zu schmälern. Bei Insektengift- oder Schimmelpilzallergien ist es jedoch ratsam, dies zuvor mit Ihrem Allergologen zu klären.
Führen Sie ein Symptom- und Nebenwirkungs-Tagebuch
Dokumentieren Sie Ihre Beschwerden, die Wirksamkeit der Behandlung und eventuelle Nebenwirkungen. So können Sie und Ihr Arzt den Verlauf der Hyposensibilisierung gezielt beobachten und darauf abgestimmte Entscheidungen treffen.
Bei dieser Therapie wird Ihr Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt, wodurch allergische Reaktionen gemindert werden. Dies kann Ihre Lebensqualität deutlich verbessern und den Bedarf an herkömmlichen Allergiemedikamenten mit der Zeit reduzieren. Geduld und eine konsequente Therapie sind daher entscheidend für Ihren langfristigen Erfolg.


