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Granatapfel

10 Hacks für die Frucht mit den roten Juwelen

Knackend, saftig, intensiv: Der Granatapfel wirkt wie ein Naturwunder, das Aromen, Vitamine und eine geheimnisvolle Geschichte in sich trägt. Ob als Snack, Gewürz oder Schönheitshelfer – seine Einsatzmöglichkeiten reichen von einfachen Rezepten bis zu alten Heiltraditionen. Sind Sie neugierig, was er in Ihrem Leben verändern könnte?
  • Granatapfelkerne pur, als Sosse oder Saft

Granatapfelkerne schmecken pur, im Obstsalat oder als dekoratives Topping. Sie passen aber genauso gut zu pikanten Gerichten wie Lamm oder Wild. Für eine aromatische Sosse werden die Kerne zusammen mit Schalotten und etwas Honig angedünstet. Anschliessend wird mit Wein und Brühe abgelöscht und die Sosse wird eingekocht.

  • Granatapfelsaft als Dressing-Ersatz

Der süsslich-herbe Saft ist eine gute Alternative zu Zitronensaft in Salatdressings. Achten Sie darauf, puren Saft ohne Zusatzstoffe zu kaufen oder pressen Sie den Saft selbst, um die volle Aroma- und Nährstoffqualität zu erhalten.

  • Richtig lagern

Bei Zimmertemperatur bleiben Granatäpfel etwa zwei bis drei Wochen frisch, im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem kühlen, feuchten Raum halten sie sich mehrere Monate. Nach der Ernte reifen sie nicht mehr nach.

  • Effiziente Entkernungsschritte

Schneiden Sie am Kelchansatz ein keilförmiges Stück heraus, brechen Sie die Frucht über einer Schüssel auseinander und lösen Sie die Kerne heraus. Entfernen Sie die bitteren, hellen Zwischenhäute für einen besseren Geschmack.

  • Mit Wasser entkernen, Spritzer vermeiden 

Lösen Sie die Kerne unter Wasser. Die Kerne sinken, die Zwischenhäute schwimmen. So reduzieren Sie Spritzer und können die Zwischenhäute später einfach über einem Sieb abgiessen.

  • Trinken Sie den Saft direkt aus der Frucht

Rollen Sie die Frucht mehrmals mit Druck über die Arbeitsfläche und stechen Sie ein Loch in die Schale. So lassen sich die durch die Platzierung der Kerne entstandenen Säfte mit einem Strohhalm direkt schlürfen – ein spassiger Trick, besonders für Kinder.

  • Vor Flecken schützen

Der rote Saft spritzt leicht und hinterlässt hartnäckige Flecken. Tragen Sie beim Auspressen eine Schürze und arbeiten Sie bedacht, besonders bei heller Kleidung.

  • Vorsicht bei Granatapfelsirup

Viele handelsübliche Sirupe enthalten keinen echten Saft, sondern Zucker, Aromen, Farbstoffe und Säuerungsmittel. Prüfen Sie deshalb das Etikett, wenn Sie echte Granatapfel-Aromen wünschen.

  • Kulinarische Kombinationsideen

Nutzen Sie die Kombination aus Säure und Süsse z. B. für türkische Lammpizza, marokkanischen Spinatsalat oder algerisches Thunfischfilet. Auch zu Wildschwein-Medaillons, Salaten mit Schafskäse oder Rindfleischspiessen mit Spargel passt die Frucht hervorragend.

  • Darreichungsformen kennen und wählen

Es gibt frische Früchte, Säfte, Konzentrate, Extrakte und Samenöl – jede Form hat Vor- und Nachteile. Wählen Sie je nach Bedarf: frische Kerne für die Textur, Konzentrat für eine höhere Polyphenol-Dichte oder Extrakte für eine gezielte Einnahme.

editorial.facts

  • Der Granatapfel kombiniert zahlreiche Polyphenole (zum Beispiel Flavonoide, Anthocyane, Ellagsäure und Punicinsäure) mit den wichtigen Vitaminen C, K, B6 und E sowie mit reichlich Kalium und Ballaststoffen. Er liefert rund 74 kcal pro 100 g und enthält zudem die wertvolle Fettsäure Gamma-Linolensäure.
  • Im Inneren gliedert sich die Frucht in Kammern voller saftiger, rubinroter Samen – eine einzelne Frucht kann bis zu 400 dieser Kerne enthalten.
  • Granatäpfel benötigen sonnige, geschützte Standorte und warme Sommer, da sie nur bedingt frosthart sind. Die Erntezeit liegt auf der Nordhalbkugel zwischen September und Februar und auf der Südhalbkugel zwischen März und Mai.
  • Seit der Antike gilt der Granatapfel als Symbol für Fruchtbarkeit und Schönheit. Zugleich wird die Frucht heute wegen ihrer gesundheitlichen Vorzüge geschätzt.